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Verführt unter griechischen Sternen von Winters, Rebecca (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.09.2019
  • Verlag: CORA Verlag
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Verführt unter griechischen Sternen

Der gut aussehende griechische Millionär Vasso Giannopoulos ist der faszinierendste Mann, der Zoe je begegnet ist. Doch während sie sich nach einer Nacht in seinen Armen eingesteht, dass sie unrettbar ihr Herz an ihn verloren hat, scheint er nur Mitleid für sie zu empfinden, oder?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 26.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733727383
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1343 kBytes
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Verführt unter griechischen Sternen

1. KAPITEL

9. August, New York City

Der Arzt sah Zoe zufrieden an. "Sie sind seit acht Monaten frei von Krebs. Heute kann ich vorbehaltlos feststellen, dass Sie keine Symptome mehr haben. Über die Lebenserwartung haben wir schon gesprochen. Aber denken Sie daran, für keinen von uns lässt sich voraussagen, wie alt er wird."

"Ich weiß", murmelte Zoe. Der Arzt erklärte ihr noch einmal, wie schwer es war, die Lebenserwartung ehemaliger Krebspatienten vorherzusagen, doch sie hatte bereits alles darüber gelesen und hörte nicht wirklich zu. Hier im Krankenhaus hatte Zoe schon bald ihr neues Lebensmotto entdeckt: Immer einen Tag nach dem anderen nehmen, und dankbar sein für jeden weiteren Tag, den man erleben darf.

Die Untersuchung war glattgegangen. Ihre Laborwerte waren großartig. Aber Zoe wusste schon jetzt, dass sie vor der nächsten Kontrolluntersuchung wieder schrecklich Angst haben würde.

Für heute war sie jedoch erleichtert über die Laborergebnisse. Tatsächlich war sie überglücklich. Vor einem Jahr hatte man ihr gesagt, sie hätte keine Heilungschance, und jetzt ... "Sie meinen also, er ist wirklich weg."

Der Arzt runzelte die Stirn. "Glauben Sie es, Mädchen."

Nur zu gern hätte Zoe ihrem Arzt geglaubt! Vielleicht tat sie es sogar - heute. Aber morgen?

"Ich bin froh, dass Sie sich jetzt nicht mehr so erschöpft fühlen. Sie wirken körperlich und seelisch stärker. Ihr Therapeut und ich denken, dass Sie so weit sind, das Zentrum heute zu verlassen, wenn Sie wollen."

Darauf hatte sie gewartet. Zoe hatte Pläne, und sie hatte keine Zeit zu verlieren.

"Wir sind hier alle guten Mutes, dass Sie von jetzt an ein normales Leben führen können."

Normal ... Nein, niemals, wenn sie doch wusste, dass der Krebs jederzeit zurückkommen könnte. Trotzdem lächelte Zoe den Arzt an. "Wie kann ich Ihnen jemals für alles danken, was Sie für mich getan haben?"

"Das haben Sie schon, indem Sie so hart daran gearbeitet haben, gesund zu werden. Mit Ihrer wundervollen Einstellung haben Sie den anderen Patienten hier im Krankenhaus Mut gemacht. Alle Freunde, die Sie hier gewonnen haben, werden Sie vermissen."

Tränen stiegen ihr in die Augen. "Ich werde sie mehr vermissen."

"Ich bezweifle das."

"Meine Rechnung muss astronomisch sein. Und wenn es den Rest meines Lebens dauert, ich werde jeden Cent zurückzahlen."

"Die Rechnung hat die Giannopoulos-Stiftung übernommen."

"Ich bin mir dessen bewusst." So bewusst, dass sie den Mitgliedern der Familie Giannopoulos unbedingt persönlich danken wollte. "Aber alle, die hier arbeiten, sind Engel, besonders Sie. Ich weiß nicht, womit ich solch eine Behandlung verdient habe."

Als Zoe in das Krankenhaus aufgenommen worden war, hatte sie gewissenhaft das Infomaterial über die Stiftung studiert, das jeder Patient bekam. Und in der Kapelle der Klinik hatte sie die Gedenktafel gelesen.

Zu Ehren von Patroklos Giannopoulos und seiner Frau Irana Manos, die den Malariaausbruch auf Paxos Anfang der Sechzigerjahre überlebten.

Zu Ehren ihres Bruders Kristos Manos, der den Malariaausbruch überlebte und nach New York auswanderte, um sich ein neues Leben aufzubauen.

Zu Ehren von Patroklos Giannopoulos, der an einem Lymphom starb.

"Auch mein Gehalt wird von der Giannopoulos-Stiftung finanziert", erinnerte sie der Arzt. "Sie wurde eigens für griechischstämmige Amerikaner wie Sie gegründet: Krebspatienten, die dringend Hilfe brauchen. Die Stiftung finanziert nicht nur die medizinische Versorgung, sondern bietet auch soziale Unterstützung an. Es gibt einige wundervolle, großzügige Menschen auf dieser Welt ... Können Sie irgendwo unterkommen?"

"Ja. Pater Debakis von der Sacred Trinity Church hat sich um alles gekümmert. Ich kenne ihn von klein auf. Ich verdanke ihm so viel, und Iris Themis auch. S

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