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Verführt von dem Erzfeind von Blake, Maya (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.06.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verführt von dem Erzfeind

Nach Rio de Janeiro treibt Geschäftstycoon Theo Pantelides nur das eine Ziel: Rache! Endlich will er Vergeltung für das Leid, das ihm so erbarmungslos zugefügt wurde. Praktisch, dass ihm Inez da Costa, die aufregende Tochter seines Erzfeindes, förmlich in die Arme läuft. Auf diesen verführerischen Bonus verzichtet er ganz sicher nicht! Ganz im Gegenteil - seinen Triumpf wird er bis zur Erschöpfung auskosten - mit der unschuldigen Inez in seinem Bett! Noch ahnt Theo nicht, dass ihn seine Eroberung mehr kosten wird, als er je für möglich gehalten hat ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 09.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733701741
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 919 kBytes
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Verführt von dem Erzfeind

1. KAPITEL

Theo Pantelides lenkte seinen nachtschwarzen Aston Martin über den leicht erhöhten Gehweg und brachte den Wagen dann mit quietschenden Reifen zum Stehen - direkt vor dem überdachten Eingangsbereich des Grand Rio Hotels .

Er kam eine Viertelstunde zu spät zur abendlichen Wohltätigkeitsveranstaltung, weil sein Bruder Ari nichts Besseres zu tun gehabt hatte, als ihn mit penetranten Fragen am Telefon zu nerven.

Theo stieg aus, atmete die schwüle Abendluft von Rio de Janeiro ein und warf dem heraneilenden Portier die Schlüssel zu. Der junge Mann setzte sich mit unverhohlener Begeisterung hinter das Steuer des Sportwagens. Genauso hatte Theo einst empfunden, wenn es ums Fahren ging ... oder um das Leben als solches!

Sein Lächeln verlor deutlich an Ausdruck, als er das extravagante Foyer des Fünf-Sterne-Hotels betrat. Ein auf Hochglanz polierter Marmorboden funkelte unter seinen Füßen, und kunstvoll komponiertes Licht ließ das Interieur des Hotels in voller Pracht erstrahlen.

Das Etablissement war mit Abstand das Beste vom Besten, allerdings wusste Theo, dass dieser Veranstaltungsort nur aus Prestigegründen von den Gastgebern ausgewählt worden war. Eine Projektion, um ihn in die Irre zu führen - aber vorerst würde er dieses Spiel mitspielen.

Der passende Zeitpunkt, dieser ganzen Scharade ein Ende zu setzen, würde sich noch früh genug ergeben.

Eine schlanke Blondine in einem Designerkleid, behängt mit Diamanten, fing ihn ab und stöckelte auf hohen Schuhen neben ihm her. Ihr erdbeerroter Mund war zu einem strahlenden Willkommenslächeln verzogen, und in ihren Augen lauerten jede Menge stumme Versprechen.

"Guten Abend, Mr Pantelides. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Sie es einrichten konnten."

Das einstudierte Lächeln, das er seit seinem achtzehnten Lebensjahr je nach Bedarf an- und abschaltete, eroberte sein Gesicht. Es hatte ihn schon viele Male vor Schaden bewahrt oder ihm dabei geholfen, etwas zu verbergen, das er der Welt nicht zeigen wollte.

"Eine Selbstverständlichkeit. Als Ehrengast darf ich mir wohl kaum erlauben, den Feierlichkeiten fernzubleiben, oder?"

Ihr Kichern klang glockenhell. "Nein, ich meine, natürlich. Die meisten Gäste sind bereits hier und nehmen ihren Aperitif im Ballsaal ein. Falls Sie irgendetwas benötigen, was es auch ist ... mein Name ist Carolina." Der Blick unter ihren stark geschminkten Wimpern verriet ihm, dass sie bereit war, in diesem Punkt weit über ihren üblichen Pflichtkatalog als Hostess hinauszugehen.

Seine Miene wurde starr. "Obrigado" , erwiderte er in perfektem Portugiesisch, um seinen Dank zum Ausdruck zu bringen. Er hatte viel Zeit damit verbracht, die Feinheiten dieser Sprache zu erlernen. Genauso viel Zeit hatte er darauf verwendet, die bevorstehende Veranstaltung durchzuplanen. Bei dem, was er vorhatte, durfte es keine Missverständnisse geben. Und kein Scheitern.

Auf dem Weg zur Doppeltür, die in den großen Ballsaal führte, blieb er stehen. "Sie sagten, die meisten Gäste wären schon hier. Auch Benedicto da Costa mit seiner Familie?", fragte er scharf.

Das Lächeln der Blondine entgleiste etwas. Darüber wunderte Theo sich nicht, denn der da-Costa-Familie eilte ein gewisser Ruf voraus. Besonders Benedicto selbst trieb den meisten Leuten buchstäblich den Angstschweiß auf die Stirn. Zum Glück gehörte Theo nicht zu ihnen ...

Carolina nickte. "Ja, die gesamte Familie traf bereits vor einer halben Stunde ein."

Seine Maske diente nur dazu, Theos wahre Emotionen zu verbergen. "Danke, Sie waren mir eine große Hilfe."

Sofort kehrte der verführerische Ausdruck in ihre Augen zurück. Doch bevor sie noch forscher werden konnte und womöglich einen direkten Annäherungsversuch startete, wandte er sich ab und ging.

Seine Anspannung - die in ihm brodelte, seit er von Benedicto da Costas Schuld wusste - sti

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