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Verführt von einem stolzen Spanier Romana Bd. 1832 von WALKER, KATE (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verführt von einem stolzen Spanier

Zögernd schreitet Alexa durch die prächtige Kathedrale auf den Bräutigam zu. Sie muss ihm erklären, dass seine Braut mit einem anderen durchgebrannt ist. Santos' Reaktion ist rätselhaft: Mit glühendem Blick mustert er sie - und lacht! Dann lädt er sie in seinen maurischen Palast vor den Toren Sevillas ein. Dort erwartet Alexa der nächste Schock. Statt ihrer Stiefschwester will Santos nun sie heiraten. Der Vorschlag erscheint Alexa völlig absurd. Bis der temperamentvolle Spanier seine Verführungskünste zum Einsatz bringt - ein Spiel, das er meisterhaft beherrscht ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862951161
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Romana Bd.1832
    Größe: 173 kBytes
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Verführt von einem stolzen Spanier

1. KAPITEL

Entweder jetzt oder nie, denn eine andere Möglichkeit gibt es nicht, sagte Alexa sich entschlossen.

Irgendjemand musste es tun, und Natalie konnte es nicht. Bisher hatte sie dem Druck nicht standgehalten und würde auch diesmal genau das Gegenteil von dem sagen, was sie dachte. Sie würde sich damit einverstanden erklären, Santos Cordero zu heiraten, obwohl sie es nicht wollte, weil sie von Anfang an zu allem Ja gesagt hatte. Und damit würde sie sich jede Chance auf eine echte Beziehung und wahre Liebe verbauen. Jetzt befand sie sich auf dem Weg zum Flughafen, um ein neues Leben zu beginnen.

Als ihre ältere Halbschwester musste Alexa nun die Scherben zusammenkehren, indem sie sich bei Santos entschuldigte und ihm alles erklärte.

Der Chauffeur hatte sie gerade vor dem Haupteingang der Kathedrale Santa Maria de la Sede im Zentrum vor Sevilla abgesetzt, und bei der Vorstellung, Santos gleich gegenüberzutreten, ging Alexa unwillkürlich langsamer. Sie blickte zu dem Glockenturm hoch, der sich gegen den blauen Himmel abzeichnete, und atmete tief durch. Hinter ihr riefen die Paparazzi, die sich vor der Kirche versammelt hatten, und sie versuchte das Klicken der zahlreichen Kameras zu ignorieren, als sie die ausgetretenen Steinstufen hinaufschritt und dann den schmiedeeisernen Griff der großen Holztür umfasste.

"Das liegt jetzt alles hinter dir, Natalie", sagte sie laut und schüttelte dabei energisch den Kopf. Doch sie merkte selbst, dass es ihr nicht die Kraft verlieh, die sie brauchte, um die Kathedrale zu betreten, Santos die Nachricht zu überbringen und danach alles zu regeln. Aber genau das musste sie tun.

"Komm schon, Alexa", machte sie sich Mut. "Du weißt, dass du es tun musst!"

Sie seufzte resigniert, bevor sie sich zusammenriss und ihren Griff verstärkte. Außer ihr gab es niemanden, der dies erledigen konnte. Und wenn sie nichts unternahm, würde alles noch schlimmer werden. Natürlich würde es jetzt einen Skandal geben. Sie hoffte nur, sie konnte mit den Folgen fertig werden.

Vor lauter Nervosität hatte sie so feuchte Hände, dass ihr der Griff entglitt.

"Oh, verdammt!", fluchte Alexa laut.

Da sie kein Taschentuch dabeihatte, blieb ihr nichts anderes übrig, als die Hände an ihrem langen Kleid abzuwischen - ein Jammer um das teure rosa Modell, aber im Moment war es ihre geringste Sorge. Schließlich würde die Trauung, für die sie es gekauft hatte, nicht stattfinden.

Außerdem passte es überhaupt nicht zu ihr. Ihre Stiefmutter bevorzugte diesen glamourösen Look und hatte es für die Hochzeit ihrer Tochter ausgesucht - das gesellschaftliche Ereignis, das sie sich immer für diese erhofft hatte. Obwohl das Pink überhaupt nicht zu ihrem dunkelbraunen Haar und den gleichfarbigen Augen passte, hatte Alexa sich damit einverstanden erklärt. Sie hatte ihrer Stiefschwester nicht deren großen Tag verderben wollen, auch wenn sie fand, dass Santos nicht der Richtige für Natalie war.

Und nun lasse ich die Hochzeit platzen, überlegte Alexa mit einem Anflug von Schuldgefühlen, als sie wieder den Griff umschloss. Sie musste allen Mut zusammennehmen, um die Kirche zu betreten und es den Gästen zu verkünden.

Ihre Stiefmutter würde wahrscheinlich hysterisch werden. Ihr Vater - und Natalies - würde noch steifer und reservierter als ohnehin schon wirken. Und der Bräutigam ...

Der Bräutigam ...

Bei dem Gedanken an ihn schlug Alexa das Herz bis zum Hals. In dem Moment schwang die schwere Holztür auf und schlug an die Wand, woraufhin alle Gäste sich erwartungsvoll umdrehten.

Sie hatte keine Ahnung, wie der Bräutigam reagieren würde - wie Santos Cordero die Nachricht aufnehmen würde, dass seine Braut ihn vor dem Altar stehen ließ und auf dem Weg zu einem anderen Mann war. Doch allein bei der Vorstellung erschauderte sie, und ihr wurde eiskalt.

Bisher war sie dem Verlobten ihrer Stiefschwester erst einmal bege

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