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Verhängnisvolles Spiel von Barton, Beverly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.12.2012
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Verhängnisvolles Spiel

Ich bin zu weit gegangen! erkennt Lausanne verängstigt. Seit sie für viel Geld die Rolle der Millionenerbin Audrey Bedell spielt, scheint ihr eigenes Leben keinen Penny mehr wert. Oder haben die unheimlichen Überfälle auf sie gar nichts mit Audrey zu tun? Sondern mit der Suche nach ihrer Tochter, die sie als Baby zur Adoption freigegeben hat? Gefährliche Fragen - und nur ein Mann kann die Antworten finden: der smarte Privatdetektiv Dom Shea. Wenn er bei Lausanne ist, fühlt sie sich sicher, wenn er sie küsst, ist alle Angst vergessen. Trotzdem ist sie vorsichtig: In der Liebe ist sie ein gebranntes Kind. Was, wenn auch Doms Zärtlichkeit nur eine grausame Täuschung, nur ein verhängnisvolles Spiel mit dem Feuer ist?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 07.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955761400
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 404 kBytes
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Verhängnisvolles Spiel

1. KAPITEL

S awyer McNamara, der Geschäftsführer der Dundee Private Security and Investigation Agency reichte den drei Agenten am Konferenztisch mehrere Aktenordner. Nachdem er seinen Platz am Kopfende eingenommen hatte, betrachtete er einen Mitarbeiter nach dem anderen. Sein Blick verweilte auf Lucie Evans. Sie sah auf.

"Was ist?" Ihr Ton war streitlustig.

Sawyer zuckte die Schultern. "Sind Sie mit dem falschen Fuß aufgestanden, Evans?"

Lucie runzelte die Stirn, dann knurrte sie etwas Unverständliches.

Nichts Neues also, dachte Dom Shea. Jede Unterhaltung zwischen Sawyer und Lucie begann und endete als Kampfansage. Die beiden passten zusammen wie Öl und Wasser. Und die gesamte Belegschaft konnte nicht begreifen, warum Lucie überhaupt noch für Dundee arbeitete. Warum hatte sie nicht längst gekündigt? Oder besser noch, warum hatte Sawyer sie nicht gefeuert? Nun, Dom jedenfalls wollte sich da mit Sicherheit nicht einmischen. Er war mit Lucie ein paarmal ausgegangen. Sie hatten sich gut amüsiert, doch von Anfang an war klar gewesen, dass zwischen ihnen keine erotische Spannung entstehen würde, und somit hatten sie sich damit begnügt, Freunde zu bleiben. Mit Sawyer war Dom hingegen nicht befreundet. Er respektierte seinen Chef. Mochte ihn. Bewunderte ihn sogar. Aber Sawyer McNamara hielt sorgsam Abstand zu seinen Angestellten.

"Heute bekommen Sie alle neue Aufträge", sagte Sawyer. "Lesen Sie sich die Unterlagen durch, und wenn Sie Fragen haben, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. Falls aus irgendeinem Grund jemand seinen Fall tauschen will - überlegen Sie es sich gut. Ich habe jeden Einzelnen von Ihnen extra für den Job ausgewählt."

Sie alle wussten, was Sawyer damit sagen wollte. Nämlich: Wenn Ihnen der Fall nicht passt, Pech gehabt.

Dom öffnete seinen Ordner - es handelte sich um ein ziemlich dickes Dossier mit jeder Menge Zeitungsfotos, Artikeln und Schnappschüssen. Der Name Bedell, Inc. fiel ihm als Erstes ins Auge. Im Südosten war der Name Bedell gleichbedeutend mit altem Geld. Generationen von Multimillionären hatten Geld angehäuft und das momentane Familienoberhaupt zum Milliardär gemacht. Der alte Edward Bedell, der schon vor dem Bürgerkrieg nach Tennessee gekommen war, hatte sein Vermögen zunächst mit dem Bau von Eisenbahnen verdient. Die weltweiten Geschäfte des derzeitigen Edward Bedell umfassten so ziemlich alles - Immobilien, Bauaufträge, Pharmaziehandel und die Forschung. Der Hauptsitz von Bedell, Inc. war in Chattanooga, wo Edward höchstpersönlich die Tagesgeschäfte seines Familienunternehmens überwachte.

Dom blätterte die Zeitungsausschnitte durch und hielt bei einem Hochzeitsfoto inne, das vor sechs Jahren in der Chattanooga Times Free Press erschienen war. Audrey Bedell und Grayson Perkins. Das Lieblingspaar der Medien. Als er das Foto studierte, war er sich nicht sicher, wer von beiden besser aussah, Audrey oder ihr Bräutigam. Perkins wirkte perfekt wie ein Model, für einen Mann war er fast zu schön.

"Sie schicken mich zurück nach England!" Lucie hieb mit der Faust auf den Tisch. Nur einmal. Aber das reichte, um den Tisch zum Vibrieren zu bringen und jeden im Raum zu erschrecken. Jeden außer Sawyer, der nur ein wenig blasiert die Augen zusammenkniff und die Lippen zu einem selbstzufriedenen Lächeln verzog.

"Gibt es vielleicht ein Problem mit England?", fragte er.

Lucie straffte die Schultern, richtete sich auf und betrachtete ihn empört mit ihren kaffeebraunen Augen. "Ich habe die letzten beiden Monate in London verbracht und exakt fünf freie Tage gehabt. Und so wie das hier klingt", sie tippte auf die Aktenmappe, "muss ich deswegen mindestens noch ein paar Monate in London sein."

"Vermutlich länger", entgegnete Sawyer.

Lucie knirschte mit den Zähnen. "Sie könnten auch Geoff Monday hinschicken. Er ist Brite und wäre bestimmt froh, eine

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