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Verlieb dich nie in einen Millionär von Gold, Kristi (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.07.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verlieb dich nie in einen Millionär

Endlich steht er vor ihr - Drew, ihr Traummann aus dem Internet! Der Millionär lädt Kristina in seine Villa nach Chicago ein, aber von der Leidenschaft seiner E-Mails ist plötzlich nichts mehr zu spüren. Warum sollte sie zu ihm kommen, wenn er sie jetzt so spröde zurückweist?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 25.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733768973
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 879 kBytes
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Verlieb dich nie in einen Millionär

1. KAPITEL

Drew Connelly ließ seine Taschen auf die unterste Stufe der Treppe fallen, wobei ihm die schwerste prompt auf den Fuß fiel. Er verfluchte seine Dusseligkeit, die späte Stunde und die schrille Stimme der Nanny, die in der Küche mit wer weiß wem telefonierte.

Als Mrs. Parker von heute auf morgen die Stelle aufgegeben hatte, um zu ihrer kranken Tochter zu ziehen, war Drew verzweifelt gewesen. Die Nanny-Vermittlung hatte ihm Debbie Randles geschickt, ein junges Aupair-Mädchen ohne jede Erfahrung. Schon nach einer Woche hatte er große Zweifel an ihren Fähigkeiten gehegt, doch wegen eines dringenden Geschäftstermins in Europa hatte er keine Wahl gehabt, als sie zu behalten. Glücklicherweise hatte seine Großmutter versprochen, jeden Tag nach Amanda zu sehen.

Nach dem Wochenende würde er sich wieder an die Agentur wenden und einen geeigneten Ersatz für Debbie anfordern, jemanden, der älter war und über mehr Erfahrung verfügte. Eine Frau, die Amanda mochte, und Amanda die Frau.

Wie sehr hatte er seine Tochter vermisst! Ihr fröhliches Lächeln, ihr herzhaftes Lachen. Ein Monat ohne sie war einfach zu viel Zeit ohne sie gewesen. Daran hatten auch die täglichen Telefonate nichts geändert. Er erinnerte sich an das letzte Gespräch, in dem sie von einer Überraschung für ihn gesprochen hatte.

Zumindest an eine Anweisung hatte sich die Nanny offensichtlich gehalten - spätestens um acht Uhr sollte Amanda im Bett liegen -, ansonsten hätte die quirlige Sechsjährige, ein Ausbund an Energie und Lebenslust, ihn jetzt wohl mit einem lauten Freudenschrei begrüßt. Sie war das Licht seines Lebens und der Grund, warum er jeden Morgen aufstand und die äußerst strapaziösen Termine als Vizepräsident der Connelly Corporation, dem Unternehmen seiner Familie, wahrnahm. Er war verantwortlich für das Überseegeschäft.

Leider ließ ihn die viele Verantwortung schnell altern.

Heute Abend fühlte er sich, als wäre er zweihundert und nicht siebenundzwanzig Jahre alt.

Drew schleppte sich die Treppe hoch. Er wollte direkt in Mandys Zimmer gehen und ihr einen Gutenachtkuss geben, dann duschen und anschließend ins Bett fallen. Das Kichern, das aus dem Arbeitszimmer drang, ließ ihn jedoch innehalten. Amandas Kichern.

So viel dazu, dass seine Tochter im Bett lag und schlief. Ja, er brauchte unbedingt eine zuverlässigere Nanny.

Drew ließ wieder seine Taschen fallen - dieses Mal zog er den Fuß rechtzeitig zurück - und lief den Flur entlang zu seinem Büro, wo Amanda auf seinem Schreibtischstuhl kniete und auf den Monitor schaute.

"Junge Dame, du solltest längst im Bett liegen", sagte er so streng wie möglich.

"Daddy! Du bist wieder da!" Amanda kletterte vom Stuhl und stürmte wie ein kleiner Tornado auf ihn zu. Drew fing sie auf, nahm sie in die Arme und atmete den frischen Duft ihrer Haare ein, als sie ihre zarte Wange an sein raues Kinn legte und ihren kleinen Körper an ihn schmiegte. Wie hätte er in einem solchen Moment seinem kleinen Sonnenschein böse sein können? Nachdem er sie fest umarmt und ihr einen Kuss gegeben hatte, lehnte sie sich in seinen Armen zurück und sah ihn aus ihren großen grünen Augen aufgeregt an. "Daddy, ich habe dich so sehr vermisst!"

"Ich dich auch, Sweetheart. Trotzdem müssen wir darüber sprechen, dass du an meinem Computer sitzt." Er bemühte sich um einen strengen Ton, was ihm aber sehr schwerfiel, weil Amanda ihn so anstrahlte. "Habe ich dir nicht verboten, allein ins Internet zu gehen? Das ist nichts für Kinder, Mandy."

"Ich weiß, Daddy." Sie spielte mit seiner Krawatte und wich seinem Blick aus. "Aber Nana Lilly war bei mir." Sie sah zu ihm auf und grinste breit. "Ich habe ihr gezeigt, wie man den Computer benutzt."

Lilly hatte sich freiwillig an den Computer gesetzt? Es geschahen noch Zeichen und Wunder. Normalerweise ließ sich seine Großmutter nur unter großem Protest in die neue Welt ziehen. "Aber je

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