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Verlieb dich nie in einen Prinzen von Morgan, Raye (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.01.2019
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verlieb dich nie in einen Prinzen

Erfüllt von schmerzlicher Sehnsucht steht Kayla auf der Empore des Ballsaals und beobachtet Prinz Max. Gerade wird ihre heimliche Liebe einer Dame in prachtvoller Robe vorgestellt. Ist es seine zukünftige Braut? Ach, wäre Kayla doch an ihrer Stelle! Aber das ist unmöglich, oder?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733739065
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1317 kBytes
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Verlieb dich nie in einen Prinzen

1. KAPITEL

Prinz Max lehnte sich über das schmiedeeiserne Geländer des Balkons. Es fiel ein leichter Regen, doch er bemerkte ihn kaum. Er stand mindestens fünf Stockwerke hoch über dem Erdboden, und der Schlossgarten unter ihm wirkte weit entfernt. Flüchtig schoss ihm der Gedanke durch den Kopf, was passieren würde, wenn er von hier aus hinuntersprang.

Zu spät. Vor ein paar Wochen noch hätte es niemanden interessiert. Aber jetzt hatte ein neues Leben für ihn begonnen, mit neuen Verpflichtungen. Die Leute erwarteten bestimmte Dinge von ihm, aber wie zum Teufel kamen sie bloß auf die Idee, dass er imstande war, diese Erwartungen zu erfüllen?

Vielleicht wäre ein Sprung von hier oben so ähnlich wie Fliegen, und mit dem Fliegen kannte Max sich aus. Viele Jahre war er als Pilot mit alten Militärmaschinen unterwegs gewesen. Fliegen war das Einzige, was er wirklich gut beherrschte.

In der Hand hielt er eine Pfauenfeder, die er im Schlossgarten gefunden hatte. Jetzt hielt er sie in die Luft.

"Flieg in die Freiheit", murmelte er und ließ die Feder los. In langen, weiten Bögen schwebte sie zur Erde. Max lehnte sich weiter über das Geländer, um ihr nachzuschauen. Sie schimmerte in Blau, Grün und Gold. Je näher die Feder dem Boden kam, desto schneller drehte sie sich. Max lachte.

Dann landete sie auf der Erde, und sein Lachen verschwand. Jetzt war die Pfauenfeder gefangen, genau wie er. Ein kurzer Flug ins Nirgendwo.

"Hey", sagte da eine weibliche Stimme. "Lehnen Sie sich nicht zu weit raus, sonst fallen Sie noch."

Einen Moment lang schloss Max die Augen.

"Alles in Ordnung, Mister?"

Langsam wandte er sich um. Ob sie wusste, wer er war? Wahrscheinlich nicht. Er war zum Wandern angezogen, nicht für einen Ball. Allerdings glaubte er, sie irgendwo im Schloss schon einmal gesehen zu haben.

"Mir geht's gut." Er lächelte.

"Sie sind nass", erwiderte sie kokett.

Max schüttelte sich wie ein Hund, sodass die Tropfen überallhin flogen. Die junge Frau schrie erst erschrocken auf, aber dann musste sie lachen.

"Am besten kommen Sie mit zu mir, um sich zu trocknen", bot sie ihm an.

"Zu Ihnen?"

"Klar. Mein Zimmer liegt auf diesem Gang, nur ein paar Türen weiter. Sie müssen sich abtrocknen. Schließlich wollen Sie sich doch nicht erkälten, oder?"

Interessiert ließ er den Blick über sie gleiten. Sie hatte kurze, feuerrote Haare, volle Lippen und eine sehr weibliche Figur. Sein Blick war unverschämt, aber Max spürte, dass sie zu den Frauen gehörte, denen das gefiel.

"Sicher, warum nicht?" Alles war besser, als mit den anderen Mitgliedern der königlichen Familie an dem albernen Ball teilzunehmen, den sich die Königin ausgedacht hatte. Ein paar Stunden mit dieser willigen Gespielin wären genau das Richtige, um ihn von dem unheilvollen Gefühl abzulenken, das wie eine dunkle Wolke über ihm hing. "Sie sind ein richtiger Schutzengel, stimmt's? Immer auf der Suche nach jemandem, der in Schwierigkeiten steckt."

Mit einem kessen Lächeln entgegnete sie: "Eigentlich nicht. Ich wähle sehr genau aus, wem ich helfe."

Max hob die Brauen. "Und ich habe die Prüfung bestanden?"

Anerkennend musterte sie ihn. "Oh ja. Kann man wohl sagen."

Er machte eine gespielte Verbeugung. "Ich fühle mich geehrt."

Sie lachte und ging voran.

Königin Pellea rauschte in das königliche Büro und sah ihre persönliche Assistentin Kayla Mandrake finster an. "Wo ist er?"

Kayla sprang auf und schüttelte den Kopf. Seit sie herausgefunden hatte, um wen es sich bei dem neuen Prinzen handelte, fühlte sie sich ausgesprochen unbehaglich. "Ich habe ihn noch nicht gesehen. Ich dachte, er sollte hier sein."

Pellea packte die Rückenlehne eines Stuhls. "Natürlich sollte er das. Er hat ausführliche Anweisungen bekommen. Aber er hat sie wie immer ignoriert. Alle warten im Ballsaal auf ihn."

"Soll ich ihn über das Lautspr

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