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Verliebt in den Bruder des Prinzen von Kenny, Janette (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 25.10.2018
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Verliebt in den Bruder des Prinzen

Sein Kuss verzückt sie. Wer ist der aufregende Fremde vom Strand? Schockiert erfährt Demetria: Es ist Kristo Stanrakis. Aber sie ist mit seinem Bruder, dem Erbprinzen von Angyra, verlobt! Das bittere Ende eines Märchens? Oder gibt es doch eine Hochzeit im Fürstenhaus?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 25.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733738310
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 962 kBytes
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Verliebt in den Bruder des Prinzen

PROLOG

"Ich möchte den Erbprinzen nicht heiraten, Papa."

Erst nach zwei Tagen brachte Demetria Andreou den Mut auf, ihrem Vater dieses Geständnis zu machen. Sie wartete, bis Sandros Andreou sich am Pool des fürstlichen Gästehauses bei einer Vorspeisenplatte und einer Flasche Ouzo entspannte. Erst als sie die Hoffung aufgegeben hatte, dass das Verhältnis zu ihrem Verlobten sich auf wundersame Weise in eine Liebesbeziehung wandeln könnte, fasste sie den Entschluss, mit ihrem Vater zu reden.

Zornesröte überdeckte den mediterranen Teint ihres Vaters und warnte Demetria vor einem der Wutanfälle, für die Sandros berüchtigt war.

"Was du möchtest, ist nicht von Interesse", raunzte er. "Der Fürst von Angyra hat dich zur Gemahlin des Erbprinzen erkoren, als du zwölf Jahre alt warst. Das ist eine große Ehre. Und du bist deiner Familie und deinem Land verpflichtet."

Außerdem würde Sandros Andreou von seinem neuen Status als Vater der zukünftigen Fürstin von Angyra natürlich stark profitieren.

"Aber ich liebe ihn nicht, und er empfindet auch nichts für mich."

"Liebe!" Verächtlich musterte er seine Tochter. "Mach dich nicht lächerlich! Denk daran, dass du mit dreiundzwanzig Jahren Fürstin sein wirst! Jung, unvorstellbar reich - dir wird es nie an etwas fehlen."

Nur an Liebe. Und sie würde die Freiheit einbüßen, selbst zu bestimmen, was sie mit ihrem Leben anfangen wollte. Sie wünschte sich so sehr, als Modedesignerin zu arbeiten. Doch dafür hatte ihr Vater kein Verständnis.

Ebenso wenig wie Kronprinz Gregor, als sie ihn gestern am Vorabend ihrer alljährlichen Präsentation darauf angesprochen hatte. Einmal im Jahr wurde der Bevölkerung vorgegaukelt, wie sehr die Brautleute sich auf ihre bevorstehende Hochzeit freuten. Eine Farce!

Gregor hatte nur die Schultern gezuckt und ihr geraten, ihren Traum jetzt zu verwirklichen. Nach der Heirat wäre eine Karriere als Modedesignerin undenkbar. Doch selbstverständlich hätte er nichts gegen ein Hobby ...

Demetria ahnte daher, dass sie sich als Fürstin einsam, ungeliebt und unglücklich fühlen würde.

War sie wirklich die einzige Frau, die als Fürstin von Angyra infrage kam? Der Erbprinz würde doch bestimmt auch eine andere - willigere - Kandidatin finden, oder?

"Vielleicht könntest du den Fürsten heute Abend bitten, es sich noch einmal zu überlegen", bat sie schüchtern.

"Auf gar keinen Fall!" Sandro maß sie mit einem vernichtenden Blick. "Du wirst Erbprinz Gregor Stanrakis in genau einem Jahr heiraten - so wie der Fürst es wünscht. Ist das klar?"

"Ja, Vater."

Tieftraurig wandte sie sich ab und spazierte gedankenverloren auf dem gepflegten Weg, der vom fürstlichen Gästehaus zum Privatstrand führte. Die Karriere als Modedesignerin wäre also in einem Jahr vorbei.

Der gestrenge Fürst und ihr dominanter Vater hatten die Zukunftsplanung für sie übernommen. Aber zwölf Monate hatte sie noch Zeit, sich in der Modebranche einen Namen zu machen.

Seit zehn Jahren folgte Sandros Andreou mit seiner Familie der jährlichen Einladung des Fürstenhauses Stanrakis, sich auf dem Inselfürstentum Angyra zu entspannen. Es war bezaubernd hier. Das Meer hatte die Farbe von glitzerndem Blautopas. Die Wellen brachen sich leise rauschend am weißen Sandstrand.

Duftender Jasmin und Bougainvilleen blühten üppig und erfüllten die Luft mit süßem Aroma. Auf den zerklüfteten Bergen, die sich majestätisch zum wolkenlosen Himmel erhoben, wuchsen Olivenbäume und Zypressen.

In diesem Teil Europas verlief das Leben eher gemächlich. Das Volk verehrte die Fürstenfamilie und hatte Demetria mit offenen Armen empfangen.

Als Teenager war ihr die Zukunft wie ein Märchen erschienen, wenn die Paparazzi sie bei ihrer jährlichen Begegnung mit dem gut aussehenden Erbprinzen ablichteten. Doch inzwischen wusste sie es besser.

Erbprinz Gregor hatte nur traurig gelächelt, als sie ihre Bedenken vorge

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