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Verliebt in einen Herzensbrecher Liebesroman von Lindberg, Karin (eBook)

  • Verlag: Zeilenfluss
eBook (ePUB)
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Verliebt in einen Herzensbrecher

Attraktiv, unkompliziert und charmant - das ist Elijah. Noch dazu taucht er im perfekten Moment auf, denn Cat braucht nach ihrer miesen Trennung dringend Ablenkung. Da kommt ihr ein unverbindlicher Flirt gerade recht! Cat findet, sie und Elijah passen perfekt zusammen: Er hat noch nie an die Liebe geglaubt, und sie tut es jetzt auch nicht mehr. Doch Cat hat nicht damit gerechnet, dass Elijah sie zum Lachen bringt, dass ihr Liebeskummer sich in seinen Armen schneller auflöst als Eiswürfel im heißen Wasser. Sie ahnt, dass sie gehen sollte, ehe ihr Herz aufs Neue zerbricht. Denn Elijah wird niemals fähig sein, sie so zu lieben wie sie ihn ... oder doch? Jeder Roman der Boston Bachelors-Serie ist in sich abgeschlossen. Fans von Verrückt nach Mr. Wrong dürfen sich auf ein Wiedersehen mit Liv und Nate freuen. Karin Lindberg arbeitete als Fremdsprachenkorrespondentin und Assistentin der Geschäftsleitung, bevor sie sich ganz ihrer großen Leidenschaft widmete - dem Schreiben. Sie ist Jahrgang 1979 und lebt mit ihrer Familie vor den Toren Hamburgs. Mit mehr als einer Million verkauften Büchern zählen ihre Romane zu den Top-Bestsellern im Bereich Romance.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 289
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783967140149
    Verlag: Zeilenfluss
    Größe: 559 kBytes
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Verliebt in einen Herzensbrecher

Kapitel 1

Lasagne machte nur fett und nicht glücklich, das hatte zumindest ihre Mutter immer gesagt. Cat war es derzeit allerdings völlig egal, ob sie bald alle Nähte ihrer Hosen sprengen würde.

Catherine, ich finde, wir brauchen ein bisschen Abstand. Wir sollten uns mit anderen treffen und sehen, wie sich das anfühlt , hatte Josh gesagt und ihr damit den Boden unter den Füßen weggezogen.

"Mieses Schwein", murmelte sie und stach mit ihrer Gabel in die Auflaufform, als wäre die Lasagne schuld daran und nicht ihr Freund. Exfreund , korrigierte sie sich still.

Teller waren überbewertet, und auf ihre Linie musste sie jetzt auch keine Rücksicht mehr nehmen. Während ihrer Beziehung mit Josh hatte sie immer auf ihr Gewicht geachtet, war regelmäßig zum Sport gegangen und hatte peinlichst auf gesunde Ernährung wert gelegt, denn er stand nun mal auf gepflegte, schlanke Frauen.

Hat auch nichts gebracht.

Deswegen war damit jetzt Schluss. Zum Teufel scheren sollte er sich. Sie aß eine Weile schweigend und schaufelte Gabel für Gabel in ihren Mund, bis sich ein wohlig warmes Gefühl in ihrem Bauch ausbreitete. Die Wut ebbte ab, aber was danach kam, war auch nicht besser. Cat spürte die Welle bereits auf sich zurollen, konnte aber nicht mehr verhindern, dass sie über sie hinwegschwappte. Ihre Augen brannten, füllten sich mit Tränen, und die Unterlippe begann zu zittern.

Als die erste heiße Spur über ihre Wangen floss, ließ sie die Gabel sinken und schniefte. Eben noch hatte sie geglaubt, sie hätte diese Phase des Trennungsschmerzes bereits hinter sich.

Nun ja, sie hatte sich getäuscht.

Es vergingen keine zwei Atemzüge, bis ein forsches Klopfen Cat aus ihrem Selbstmitleid riss.

O Gott! Vielleicht war es Josh? Sie schob die Auflaufform so hektisch von ihren Oberschenkeln, dass sie umkippte. Zum Glück war nicht mehr viel drin gewesen ...

Wie schaute sie überhaupt aus? Hastig blickte sie an sich herunter. O je. Gar nicht gut. Das weiße T-Shirt war fleckig, die graue Jogginghose hatte ein fingernagelgroßes Loch am Knie. Wie ihr Gesicht aussah, mochte sie sich gar nicht erst vorstellen. Make-up hatte sie sich aufgrund ihrer Situation komplett gespart, und die blonden Haare standen wahrscheinlich von ihrem Kopf ab, als hätte sie in eine Steckdose gefasst.

"Cat, mach auf! Ich weiß, dass du da bist."

Es war eine weibliche Stimme, die sie gut kannte. Einerseits war sie erleichtert, dass Liv vor ihrer Tür stand, andererseits ... Das bedeutete, dass Josh nicht gekommen war, um sie um Verzeihung zu bitten.

Sie schluckte, ehe sie antwortete. "Ich kann nicht." Ihre Stimme klang nicht so fest, wie sie es sich wünschte.

"Wieso nicht? Hast du dich verletzt?"

"Mein Herz ist zerbrochen." Sie schniefte.

"Bitte, Süße. Lass mich rein!"

Cat seufzte. "Na, gut."

Kraftlos schleppte sie sich zur Tür und öffnete. Sie rechnete es Liv hoch an, dass sie ihren erbärmlichen Zustand weder kommentierte noch wortreich Mitleid bekundete. Stattdessen sagte Liv nur, nachdem sie die Tür hinter sich geschlossen hatte: "Ich weiß, es ist hart, verlassen zu werden, aber soll das noch wochenlang so weitergehen?"

Cat schüttete Liv ihr Herz aus - als ob sie das in den letzten vierzehn Tagen nicht häufig genug getan hätte. Diese machte ein neutrales Gesicht.

"Josh ist ein Arschloch", kommentierte Liv sachlich.

Cat schnäuzte sich unterdessen lautstark in ein Taschentuch. "Aber ich liebe ihn doch!"

"Du musst dich entlieben, denn er liebt dich offenbar nicht. Du weißt schon, andere Mütter haben auch schöne Söhne und so weiter." Liv machte eine wegwerfende Handbewegung.

Ach, wenn es doch nur so leicht wäre, ihn zu vergessen!

"Wir waren so glücklich miteinander. Ich weiß einfach nicht, was ich ohne ihn machen soll."

"Meiner Meinung nach hat er dich -

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