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Verliebt steht mir gut Roman von Burgess, Gemma (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.12.2016
  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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Verliebt steht mir gut

Eine herzerfrischende Geschichte über Freundschaft und die erste große Liebe Neben ihren Freundinnen Pia und Angie war Coco immer "die Brave". Doch dann erwischt sie ihren Freund, wie er mitten in einer Bar mit einer anderen knutscht, und beschließt: Es ist Zeit, ihre wilde Seite herauszulassen. Spontan bewirbt sie sich um einen Job in einer Rockkneipe, verbringt ihre Abende nicht mehr backend und lesend, sondern tanzend - und ihre Nächte mit dem charismatischen Barkeeper Joe ... Doch während ihre Mitbewohnerinnen ihre ganz eigenen Krisen zu bewältigen haben, muss auch Coco sich fragen: Welchen Weg soll sie einschlagen, um ihren Platz in der Welt zu finden und wirklich glücklich zu werden? Gemma Burgess zog mit 22 Jahren nach London. Sie arbeitete in einer Werbeagentur und suchte das Glück. Acht Jahre später entschloss sie sich, die wichtigsten Erkenntnisse dieser schönen und turbulenten Zeit schriftlich zu verarbeiten. Ihre Romane hat die Autorin für selbstbewusste, kluge und witzige Frauen mit Stil geschrieben - sie zu lesen ist wie eine lange Unterhaltung und ein Glas Wein mit der besten Freundin.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 19.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641194833
    Verlag: Blanvalet
    Serie: Brooklyn Girls Bd.3
    Originaltitel: Coco - The Wild One (Brooklyn Girls 3)
    Größe: 759 kBytes
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Verliebt steht mir gut

Kapitel 1

"Zieht das Salz in die Nase, kippt den Tequila, drückt euch die Zitrone in die Augen!", schreit Pia über die Musik hinweg.

"Zieht! Zieht!" Angie hämmert mit der Faust auf die Theke.

Die beiden Männer ziehen jeweils eine Line Salz durch einen Strohhalm, trinken ihren Patrón auf ex und drücken sich unter Schmerzgeheul die Zitronenschnitze auf die Augen.

" TEQUILA SUICIDE !", brüllen sie.

Pia und Angie fallen vor lauter Lachen gegeneinander und japsen nach Luft, aber ich kann mich nicht überwinden mitzulachen.

Ich bin irgendwie gestresst.

Ich habe Ethan, meinen Freund, schon eine Ewigkeit nicht mehr gesehen, und dabei habe ich mir eigentlich gewünscht, dass meine Freundinnen ihn heute Abend näher kennenlernen. Stattdessen stehe ich mit den Mädels an der Bar neben zwei Zufallsbekanntschaften, die bisher kein Wort mit mir gesprochen haben. Es ist ätzend, die am wenigsten attraktive Frau in der Gruppe zu sein. Total ätzend.

"Das brennt wie Feuer! Gleich noch mal!"

"Scheiße, ja!"

Zwei dumme Zufallsbekanntschaften.

Wir sind in einem düsteren Nachtclub - na ja, eigentlich hocken wir in der Lobby eines Hotels im West Village zwischen Samtsofas und Riesenfarnen. Aber samstags um Mitternacht pulsiert hier immer das Leben, und das macht eine Lobby zu einem Nachtclub, richtig?

Die Location hat definitiv nichts gemein mit den Clubs, in denen ich bisher war. Aber ich bin nicht gerade das wildeste Partygirl von New York. Woher soll ich also wissen, was normal ist? Es macht mich immer ganz nervös, in angesagten Clubs zu sein, als könnte jeden Moment einer kommen, mich von oben bis unten mustern und mir dann sagen, dass ich hier nichts verloren hätte. Und das lässt mich in meinem Kopf Selbstgespräche führen ...

"Echt geil hier, oder, Coco?", schreit Angie und reißt mich aus meinen Gedanken.

"Ja, echt supi!"

"Supi. Du bist so süß", sagt Pia und kneift mir in die Wange.

"Wir haben eine Mission. Wir wollen Coco dazu bringen, dass sie selbstbewusst flucht", erklärt Pia einem der beiden Typen. Ich glaube, er heißt Nick. Oder Patrick. "Aber sie ist viel zu anständig."

Nick/Patrick dreht den Kopf zu mir und nickt kurz, dann richtet er seine Augen wieder auf Pia. "Ich wette, dir mangelt es nicht an Selbstbewusstsein", sagt er zu ihr mit einem Zwinkern. Pia wechselt einen raschen Blick mit Angie. "Woher kommst du? Aus Venezuela? Ich hab mal ein Mädchen aus Venezuela gekannt. Die war genauso heiß wie du."

Pia und Angie sehen sich wieder an und prusten los. Pia ist halb indischer, halb Schweizer Abstammung, und sie ist eine wahre Schönheit. Die Leute rätseln immer, woher sie kommt. Angie ist von Geburt an Pias beste Freundin, und sie ist ebenfalls eine Schönheit, allerdings im Stil einer platinblonden Punkprinzessin. Die beiden benutzen eine Art Freundschaftsgeheimcode, was bedeutet, dass sie oft über Insiderwitze lachen. Es ist lustig mit ihnen, aber man fühlt sich unweigerlich ein bisschen ausgeschlossen.

Wir sind nun seit ungefähr zwei Stunden hier. Mit "wir" meine ich meine Mitbewohnerinnen Madeleine, Pia, Angie und meine Schwester Julia, mich und meinen Freund Ethan.

Der Abend fing eigentlich gut an. Wir haben ein paar Drinks gekippt, und Ethan hat von Oregon erzählt, wo er als Kind übersommert hat, wie er es nannte. "Du verwendest Sommer als ein Verb?", hat Julia entgeistert gefragt, bevor ich sie mit einem scharfen Blick zum Schweigen gebracht habe. Dann wurde es richtig voll in der Lobby oder im Club, was auch immer, und Madeleine ist verschwunden, und Julia ist losgegangen, um sie zu suchen, und als Nächstes haben diese Typen hier angefangen, Angie und Pia anzubaggern. Und nun hab ich irgendwie Ethan verloren.

Ich möchte gern wissen, wo er ist, aber ich rühre mich nicht vom Fleck. Ich versuche nämlich, nicht anhänglich zu wirken. Jungs

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