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Verrückt nach Mr. Wrong Liebesroman von Lindberg, Karin (eBook)

  • Verlag: Elaria
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Verrückt nach Mr. Wrong

ER ist sicher nicht der Richtige! Das weiß Liv sofort, als sie Nate West kennenlernt. Während sie sich völlig unvorbereitet durch ihr Meeting stottert, ist der attraktive Unternehmer eloquent, lässig und einfach unglaublich anziehend. Obwohl sie sich niemals verlieben wollte, kann sie nichts gegen ihre Gefühle ausrichten. Nate zeigt ihr eine ganz neue Welt voller Spontanität, Abenteuer und Leidenschaft. Als Liv herausfindet, was Nate ihr um jeden Preis verheimlichen wollte, erkennt sie, dass weitaus mehr gegen eine Beziehung mit ihm spricht, als nur ihre Gegensätzlichkeit. Sie muss sich die Frage stellen, ob sich die alte Floskel bewahrheitet: Macht Liebe blind?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 315
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783964651419
    Verlag: Elaria
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Verrückt nach Mr. Wrong

Kapitel 2

Liv saß mit ihrer Chefin in deren winzigem Büro. Weil es nur ein kleines Fenster hatte, war es eigentlich zu jeder Tageszeit so düster, dass sie immer eine Schreibtischlampe mit grünem Schirm und goldenem Standfuß angeknipst hatte. Es war stickig und roch nach altem Papier, weil dies der einzige Raum war, in dem sie alle Akten der Einrichtung aufbewahren konnten. Einen Keller hatte das Haus nicht, und die anderen Räume brauchten sie für die Bewohner.

"Wie seid ihr denn verblieben?", löcherte Penelope sie nun schon zum wiederholten Mal. Aber Liv konnte immer nur das Gleiche antworten. "Er wollte sich melden", gab sie ausweichend zurück.

Nate hatte sie beim Abschied an das Essen erinnert, nachdem er sich ihre Telefonnummer hatte geben lassen. Wenn Liv es nicht besser wüsste, würde sie glauben, dass er Interesse an ihr hätte. Aber das wäre doch absurd, oder?

Er, der attraktive Geschäftsmann, und sie, eine durchschnittlich aussehende Sozialarbeiterin. Nein, er hatte es vermutlich wirklich auf das Projekt bezogen, zumal sie seitdem auch nicht noch einmal von ihm gehört hatte.

Sie hatte keine Ahnung, was sie von all dem halten sollte. Das war definitiv das seltsamste Treffen ihres Lebens gewesen. Allerdings hatte sie vorher auch nicht wirklich viele Business-Meetings gehabt. Keins, um genau zu sein. Vielleicht war so was ja normal.

Nein, das sagte alleine schon ihr Bauchgefühl, auf das sie sich bislang immer hatte verlassen können. Nichts an Nathaniel West war normal. Nate , erinnerte sie sich.

"Ich hoffe, du hast ihn nicht verärgert?", fragte Penelope und guckte streng. Sie saß hinter ihrem Schreibtisch und verschränkte die Finger ineinander.

"Nein, ich denke nicht."

"Gut." Sie seufzte. "Ich möchte auch nicht anrufen und fragen, was er denkt. Das Ganze ist mir unfassbar unangenehm. Es ist mir so peinlich, dass ich erst im Verkehr stecken bleibe und dann noch nicht mal telefonisch erreichbar bin. Dir könnte ich keinen Vorwurf machen ..."

"Penelope", versuchte Liv, sie zu beruhigen. "Es ist anders gekommen, als geplant, aber es konnte ja auch niemand ahnen, dass deine Mutter stürzen würde."

"Nein, zum Glück weiß man so was vorher nicht."

"Wie geht es ihr denn überhaupt?"

"Ganz in Ordnung, dafür, dass sie die Hüfte gebrochen hat. Sie bleibt noch ein paar Tage in Portland im Krankenhaus."

"Und dann?"

"Dann werde ich mir hier noch einmal freinehmen müssen, sie hat ja sonst niemanden."

"Wir bekommen das hier schon hin, mach dir keine Sorgen."

Hoffentlich , dachte Liv, hat sich Nate bis dahin positiv geäußert .

"Ja, da bin ich mir sicher. Mir wäre es aber lieber, wenn wir Mr. West an der Angel hätten."

"Mir auch", murmelte Liv. "Mir auch."

"Dann mach mal Feierabend, morgen rufe ich ihn an."

"Danke, kann ich sonst noch was tun?"

"Keine Ahnung, kannst du?" Penelope schaute Liv eindringlich an.

"Ich wüsste nicht was." Doch gleichzeitig dachte sie an seinen intensiven Blick, seine warmen Hände, seine samtige Stimme.

Hör auf , mahnte sie sich.

Dabei war sie sonst nicht eine von diesen Frauen, deren Knie sofort weich wurden, sobald ein gut aussehender Typ um die Ecke kam. Liv wusste genau, dass die Schönsten die Schlimmsten waren. Nicht aus eigener Erfahrung, aber doch aus erster Hand. Die Mädchen und Frauen hier im Shelter erlebten zu viele Geschichten, und sie hatte genug gesehen. Nein, von Männern hielt sie sich lieber fern. Sie hatte zwar ein paar Beziehungen gehabt, aber ernst waren die bislang nie gewesen. Vermutlich lag es an ihr, denn nach den Erfahrungen ihrer Mutter war Liv überzeugt davon, dass Verhältnisse zwischen Männern und Frauen selten bis nie glücklich endeten. Sie wusste, dass man sich mit der Liebe in Abhängigkeiten begab, die immer zulasten des Schwächeren gingen - das waren n

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