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Versprechen in tiefblauen Augen von FIELDING, LIZ (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.01.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Versprechen in tiefblauen Augen

Dieser Mann wird ihr gefährlich werden, das sieht Elle auf den ersten Blick: Sean McElroy ist groß, jugendlich, humorvoll - und ein Blick seiner strahlend blauen Augen könnte sogar Eis zum Schmelzen bringen! Aber Elle kennt Männer von seinem Schlag: Sie wollen nur Spaß, Verpflichtungen sind ihnen zuwider. Nein, sich auf einen Herzensdieb wie Sean einzulassen, wäre der größte Fehler ihres Lebens. Doch auf dem herrlichen Landsitz am Ufer des romantischen Flusses gibt Elle ihren Gefühlen eine Chance: Vielleicht ist Sean ja doch zu wahrer Liebe fähig ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 28.01.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864940415
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 471 kBytes
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Versprechen in tiefblauen Augen

1. KAPITEL

Das Leben ist wie Eiscreme: Man muss es häppchenweise genießen.

- Rosies Tagebuch

"Lovage Amery?"

Wenn es jemals einen Moment gegeben hat, in dem ich besser mein Spiegelbild hätte kontrollieren sollen, ehe ich die Tür öffne, dann ist es dieser hier, entschied Elle, als es an der Tür klingelte.

Sie steckte grade bis zu den Ellbogen im Putzeimer, mit Gummihandschuhen an den Händen, einem von der Arbeit geröteten, verschwitzen Gesicht und unordentlichen Strähnen, die sich aus ihrem Zopf lösten. Während alle anderen sich irgendwo herumtrieben, hatte sie den Tag damit verbracht, die Hausarbeit zu erledigen, was jetzt darin gipfelte, den Küchenboden zu wischen.

Es war das reinste Aschenputteltraining.

Sie konnte sich keine Mitgliedschaft im Fitnessstudio leisten, aber Hausarbeit, wie sie es auch immer ihren Schwestern nahelegte, war sowieso weit effektiver als jedes Laufband. Natürlich hatte dieses Argument nie dazu geführt, dass sie sich an der Arbeit beteiligten.

Die Glücklichen.

In jedem durchschwitzten Trainingsanzug würde man besser aussehen als sie in ihrem Putzoutfit. Sie trug eine um ihre Beine schlotternde Jeans und ein uraltes Hemd mit Sechziger-Jahre-Muster, das ein ebenso betagter Schal um ihre Taille hielt.

Normalerweise hätte ihr das nichts ausgemacht, zudem der Mann an der Tür sich auch nicht besonders herausgeputzt hatte. Sein dichtes dunkles Haar stand zu allen Seiten ab, als wäre er eben aus dem Bett gekrochen, und die dunklen Stoppeln an seinem Kinn sahen eher nach einer Abneigung aus, sich an arbeitsfreien Samstagen zu rasieren, als nach einem bewusst stehen gelassenen Dreitagebart.

Genau wie sie trug er alte Jeans. Allerdings übertrifft er mich noch durch sein T-Shirt, dachte Elle. Das hätte längst den Weg in die Tonne gefunden haben müssen. Der Unterschied war nur: Bei ihm sah es so gut aus, dass ihr der Mund wässrig wurde. So gut, dass sie nicht einmal bemerkte, dass er sie mit einem Namen ansprach, den sie schon seit dem Kindergarten lieber für sich behielt.

"Lovage Amery?", wiederholte er nun.

Schnell zog sie die Handschuhe aus und warf sie sich achtlos über die Schulter.

"Und wer sind Sie?"

Ihre Hormone mochten alle Vorsicht in den Wind schlagen - schließlich waren es Amery-Hormone - aber Elle würde nicht zulassen, dass sie für ein kleines Abenteuer mit ihr durchgingen.

"Sean McElroy."

Die Stimme passte zu seiner Erscheinung. Tief, sexy, sanft, wie irischer Nebel. Als er ihr die Hand reichte, hüpften ihre Hormone herum wie kleine Welpen an einem Tor, aus dem sie hinauswollten, um sich auf ihn zu stürzen. Oje, was für ein Vergleich, dachte Elle.

Seine Hand war kühl, ein bisschen rau und beruhigend groß. Ohne nachzudenken, sagte sie: "Wie geht's?" In einem Tonfall, der dem ihrer Großmutter gefährlich ähnlich war, wenn die einen gut aussehenden Mann traf. Ein bisschen atemlos, was nie Gutes verhieß.

"Danke, gut", erwidert er. Sein Lächeln zauberte kleine Fältchen um seine hypnotisierend blauen Augen und ließ sie ganz und gar vergessen, wie sie aussah ... ihr Haar, das fehlende Make-up, die nassen Hosenbeine.

Elle hatte schon geglaubt, sie besäße dieses typische Gen nicht, das alle Amery-Frauen zu Wachs werden ließ, sobald sie einem gut aussehenden Mann begegneten.

Jetzt musste sie feststellen, dass sie sich nur etwas vorgemacht hatte.

Anscheinend war sie bisher nur aus einem einzigen Grund davon verschont geblieben - offenbar dem, dass sie bisher keinen Mann mit derart intensiv blauen Augen getroffen hatte.

Mit Schultern so breit, dass er die Last der ganzen Welt darauf tragen konnte, und so groß, dass sie sich neben ihm nicht lächerlich vorkam. Denn seit sie im Alter von zwölf einen Wachstumsschub gehabt hatte, haderte sie mit ihrer Größe. Ein Mann mit einer Stimme, d

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