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Vertrauen suchen von Kat, Chris T. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.04.2015
  • Verlag: Cursed Verlag
eBook (ePUB)
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Vertrauen suchen

Nichts ist Kit wichtiger als seine Unabhängigkeit, die nicht zuletzt durch seine Epilepsie immer wieder gefährdet wird. Als Tierarzt Dale in sein Leben tritt, sieht Kit seine Selbstständigkeit erneut bedroht, doch Dale bleibt hartnäckig. Hin und her gerissen zwischen seinem Misstrauen und dem Wunsch nach Nähe, verstrickt sich Kit in ein Netz aus Halbwahrheiten. Doch bald muss er sich entscheiden: Kann er Dale vertrauen oder soll er auch in Zukunft vor sich selbst davonlaufen? Fortsetzung: "Liebe finden"

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 184
    Erscheinungsdatum: 24.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958235441
    Verlag: Cursed Verlag
    Größe: 1825 kBytes
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Vertrauen suchen

Kapitel 1

Mittwoch

Ich balancierte gerade zwei schwere Tüten auf den Armen, als Nigels Stimme mich überraschte. "Brauchst du Hilfe, Kit?"

Ich musste mich zurückhalten, um nicht die Augen zu verdrehen. Wieso traf er mich immer genau dann an, wenn ich gerade vom Einkaufen kam? Wahrscheinlich, weil ich einen sehr vorhersehbaren Tagesablauf hatte - oder immer noch habe. Die meisten Menschen, die mir nahe standen oder die versuchten, mir näherzukommen, hatten meinen Wochenplan recht schnell verinnerlicht.

"Nein, danke", antwortete ich höflich.

Ich keuchte, als er sich an meinen Rücken und seinen Schritt gegen meinen Hintern drückte. Ich konnte seine Erektion zwischen meinen Pobacken spüren, als er sich nach vorne beugte, um in meiner Hosentasche nach dem Schlüssel zu suchen. Schweiß brach auf meiner Stirn aus, denn ich war zwischen ihm und meinem Auto eingeklemmt. Die Vertrautheit dieser Situation erschreckte mich. Ich war überrascht, wie fest meine Stimme klang, als ich protestierte: "Nigel, nimm deine Hände von mir. Jetzt!"

"Ich helf dir doch nur, Süßer."

Übelkeit stieg in mir auf und Wut überlagerte meine Angst. Fest trat ich ihm auf den rechten Fuß und schrie: "Nimm deine verfickten Hände von mir!"

Nigel jaulte auf und zog sich zurück, sodass ich mich umdrehen konnte, die Einkaufstüten noch immer auf den Armen. Ich wünschte, Jackson wäre bei mir. Jackson ist mein Hund. Er ist ziemlich groß, ein Mischling aus Rottweiler und Schäferhund und mir treu ergeben. Nigel hätte es nicht gewagt, sich mir zu nähern, wenn Jackson dabei wäre.

Was musste ich noch tun, um es ihm klarzumachen? Ich wollte nicht mit Nigel ausgehen. Ich fühlte mich nicht einmal ansatzweise zu ihm hingezogen, aber das akzeptierte er einfach nicht.

"Du bist so süß, wenn du wütend bist. Der wütende Ausdruck passt gut zu deinen roten Haaren und er ist so ein schöner Kontrast zu deinen Grübchen."

Ich unternahm nicht einmal den Versuch, zu verstehen, was er gerade gesagt hatte. Ich war zu beschäftigt, meinen Zorn hinunterzuschlucken, als er seine Finger über meine Wange gleiten ließ und gegen meine Grübchen tippte. Um Geduld bittend, schloss ich die Augen und zählte bis fünf. Als ich sie wieder aufriss, stand Nigel direkt vor mir und grinste. "Komm schon, Süßer, gib uns eine Chance." Er wollte verführerisch klingen, dessen war ich mir sicher, aber das Ergebnis hörte sich einfach nur aufgesetzt an.

Ich schüttelte den Kopf und Nigel kniff die Augen zusammen. "Ich hab Nein gesagt, Nigel, und das mehr als einmal. Jetzt geh mir aus dem Weg!"

Er gab nicht nach. Stattdessen beugte er sich sogar näher zu mir, und ich versuchte zu entkommen, was sich als schwierig erwies, da ich jetzt schon mit dem Rücken gegen die Autotür gepresst dastand. Ich starrte ihn an, während ich heldenhaft gegen eine weitere Welle der Übelkeit kämpfte. Seine Augen waren so kalt, dass mir ein Schauer über den Rücken rann. Offensichtlich missverstand er mein Schaudern als Zeichen der Erregung, denn er umfasste mein Gesicht und hielt es fest, als er sich vorbeugte und mich küsste. Ich war zu schockiert, um mich zu bewegen, und konnte ihn im ersten Moment nur anblinzeln. Als er jedoch seine Zunge gegen meine Lippen drückte und versuchte, sich einen Weg in meinen Mund zu erzwingen, sprang mein Überlebensinstinkt an.

Ich ließ die Tüten fallen, stieß meine Hände hart gegen seine Brust und trat ihm kräftig gegen den Oberschenkel. Er schrie vor Schmerz auf und ich nutzte es aus, dass er sein Bein umklammerte. Mit zitternden Händen zog ich die Autoschlüssel aus meiner Hosentasche und rannte um die Motorhaube herum zur Fahrerseite. Meine Einkäufe ließ ich zurück. Ich wollte nur weg von ihm und ihn vergessen.

Ich schaffte es jedoch nicht auf die andere Seite des Autos. Nigel packte mich von

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