text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Verzaubert von deinen Küssen Julia Band 1959 von DUNCAN, TINA (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 17.02.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
2,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Verzaubert von deinen Küssen

Fassungslos hört Mona, was der mächtige Unternehmer Luca da Silva fordert: Sie soll seine Geliebte werden! Am liebsten würde sie ihm ihr Nein entgegenschleudern, sofort aus seinem Büro hinausstürzen. Aber zu viel steht auf dem Spiel. Sie muss jetzt alles tun, was Luca will - Hauptsache, er kommt nicht hinter ihr Geheimnis. Denn sie hat geschworen zu schweigen. Wenn nur ihr eigener Körper sie nicht so schamlos verraten würde! Doch sie kann sich einfach nicht wehren gegen Lucas magische Anziehungskraft. Gegen die erregende Sehnsucht, die seine sinnlichen Küsse in ihr wecken ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 17.02.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863494254
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia Bd.1959
    Größe: 508 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Verzaubert von deinen Küssen

1. KAPITEL

Es war erledigt. Oder so gut. Die erforderlichen Telefonate waren geführt, die nötigen Anweisungen erteilt. Gino hatte den Auftrag erhalten, diese Mona Marshall in das Chefbüro der Da Silva Schokoladenfabrik zu schaffen.

Sie hatte keine Ahnung, was sie hier erwartete. Zweifellos ging sie davon aus, dass ihr geliebter Joseph hinter der überraschenden Anweisung steckte.

Stattdessen wartete er hier auf sie. Luca lächelte grimmig in sich hinein. In einer Stunde wäre das Problem vom Tisch. Dann würde diese Mona wissen, wie dumm es von ihr gewesen war, sich mit der Familie Da Silva anzulegen.

Luca schwenkte den schwarzen Ledersessel wieder zum Schreibtisch und vertiefte sich in den Quartalsbericht der Schokoladenfabrik, die ein Tochterunternehmen seines Großkonzerns war. Zumindest vorübergehend wollte er die ganze unschöne Angelegenheit um Mona Marshall vergessen.

Die Frau würde noch früh genug hier erscheinen. Er würde ihr die Leviten lesen und sie auf die Straße setzen, wo sie hingehörte. Er würde schon dafür sorgen, dass sie ihn und seine Familie nie wieder belästigte.

Zwanzig Minuten später brütete Luca noch immer über den Quartalszahlen, als es an der Tür klopfte.

"Herein", sagte er und hörte die Tür aufgehen. Luca markierte noch einige kritische Zahlen, bevor er den Stift weglegte, und als er dann aufblickte, stockte ihm der Atem.

Vor dem stämmigen Gino, Chef seines Sicherheitsdienstes und sein Privatchauffeur, stand eine der attraktivsten Frauen, die Luca je gesehen hatte. Sie war groß, schlank und hatte rabenschwarzes Haar, das ihr offen über die Schultern fiel. Ihre schönen, ebenmäßigen Züge wirkten feinsinnig und intelligent. In reizvollem Kontrast dazu standen die hohen schwarzen Lederstiefel, die ihre wohlgeformten Waden umschlossen und von Tatkraft und Selbstbewusstsein zeugten.

Luca atmete langsam und kontrolliert aus, während er die Frau aus schmalen Augen musterte. War sie die Teufelin, die es darauf abgesehen hatte, die Ehe seiner Schwester zu ruinieren? War sie die eiskalte, herzlose Hexe, die seinen Schwager verführt hatte?

In seiner Vorstellung sahen skrupellose Verführerinnen braver Ehemänner boshaft und verschlagen aus. Nicht so jung - die Frau war höchstens Anfang zwanzig -, so betörend unschuldig und sinnlich zugleich, dass selbst Luca sich ihrer Wirkung nicht entziehen konnte. Luca, der mit den schönsten Frauen der Welt zusammen gewesen war.

Ihm war auf den ersten Blick klar, dass Mona Marshall eine Nummer zu groß für seinen Schwager war. Sie war vielmehr sein Typ. Er wusste, wie man mit einer so atemberaubenden Schönheit wie ihr umzugehen hatte.

Ärgerlich verbot er sich weitere Gedanken in dieser Richtung. Es gab nur eine Art, mit dieser Frau umzugehen: Er würde ihr eine Lektion erteilen, die sie nie vergaß.

"Sind Sie Mona Marshall?", fragte er, nur um sicherzugehen.

Die junge Frau reckte ihm ihr Kinn entgegen. Eine Geste, die ihm vage bekannt vorkam. "Ja, das bin ich." Sie sah sich kurz um, heftete dann ihre faszinierenden schwarzen Augen auf ihn. "Wo ist Joseph?"

Seine Miene gefror. Sie konnte es offenbar nicht abwarten, ihren Geliebten zu sehen. Ob sie nach der Unterredung mit ihm, Luca, immer noch Sehnsucht nach Joseph haben würde? Er bezweifelte es.

"Wissen Sie, wer ich bin?", erwiderte er, ohne auf ihre Frage einzugehen.

Sie nickte kurz. "Luca da Silva."

"Genau. Josephs Schwager." Als keine Reaktion von ihr kam, wiederholte er: "Sein Schwager, verstehen Sie?"

Ihr Blick blieb unverändert ruhig, und doch glaubte Luca eine plötzliche Anspannung an ihr zu bemerken. "Ja, natürlich. Joseph ist mit Ihrer Schwester Stefania verheiratet."

Obwohl er geahnt hatte, dass sie Bescheid wusste, war er enttäuscht. Einen winzigen Moment lang hatte er gehofft, dass alles nur ein Missverständnis war. Dass Joseph ihr ver

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen