text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Victorian Rebels - Das Licht unserer Herzen von Byrne, Kerrigan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.01.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Victorian Rebels - Das Licht unserer Herzen

Nur sie kann Licht in seine Seele bringen ... Liam MacKenzie wird von allen 'Der Highlandteufel' genannt. Nur wenige haben es je gewagt, ihm die Stirn zu bieten. Als er eine Gouvernante für seine Kinder sucht, tritt die Engländerin Philomena Lockhart auf den Plan - und der grimmige Krieger findet sich plötzlich auf einem Schlachtfeld wieder, auf dem er keinerlei Erfahrung hat. Der jungen Frau gelingt es nicht nur, seinen widerspenstigen Nachwuchs für sich zu gewinnen, sondern auch ungeahnte Gefühle in ihm zu wecken. Denn in ihren Augen sieht er, dass Mena durch eine Dunkelheit gegangen ist, die der seiner Seele gleicht - und dass sie den Schmerz hinter seiner finsteren Fassade erkannt hat ... 'Emotional, gewaltig, ein Buch, das man nicht mehr weglegen kann!' Romantic Times Band 3 der VICTORIAN-REBELS-Reihe Kerrigan Byrne arbeitete bei der Staatsanwaltschaft, bevor sie das Schreiben zum Beruf machte. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern am Fuß der Rocky Mountains. Weitere Informationen unter: www.kerriganbyrne.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 406
    Erscheinungsdatum: 31.01.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308534
    Verlag: LYX
    Originaltitel: The Highlander
Weiterlesen weniger lesen

Victorian Rebels - Das Licht unserer Herzen

Prolog

Wester Ross,
Schottland

Er musste etwas unternehmen, beschloss Liam Mackenzie, als er auf seine schaurige Entdeckung hinunterblickte.

Wegen des bösen Mannes, der die Mackenzies von Wester Ross mit sadistischen Launen und kaltem Terror regierte. Wegen der hohläugigen Frau, die Liams eigene, arme Mutter ersetzt hatte und nun wie ein dürres, von Reue und Angst geplagtes Gespenst durch die Gänge von Ravencroft Keep spukte. Wegen ihres Sohnes, Liams Halbbruder, der sich in Schränken versteckte und in seinem ganzen jungen Leben noch nicht einmal gelächelt hatte. Und wegen des Mackenzie-Bastards, der vor Kurzem im Newgate-Gefängnis totgeprügelt worden war.

Und er musste etwas unternehmen wegen der Leiche, die er gerade aus dem Bryneloch-Moor gezogen hatte.

Tessa McGrath.

Sie war kaum mehr als ein mit Schlamm, Torf und Matsch bedecktes Skelett, aber Liam hatte sofort gewusst, dass sie es war. Sobald er die Überreste des Umhangs gesehen hatte, den er ihr in jener Nacht vor ein paar Jahren gegeben hatte, hatte er es gewusst.

Der Umhang - ein später Akt der Güte, die er ihr am Ende erwiesen hatte - war ihr Leichentuch geworden.

Tessa war eine Hure gewesen, die mit unvergleichlicher Kunstfertigkeit und dunklen Praktiken geprahlt hatte. Deshalb hatte Laird Hamish Mackenzie sie für seine Söhne geholt. Deshalb war sie auserwählt worden, die Jungen zu Männern zu machen. Nay , nicht zu Männern, sondern zu etwas viel Schrecklicherem.

Tessa hatte die entsetzliche Grausamkeit des Marquess of Ravencroft unterschätzt. Sie hatte nicht gewusst, wie weit Hamish Mackenzies Bösartigkeit reichte.

"Sie will es", hatte Liams Vater höhnisch grinsend gesagt, als er die nackte Tessa mit verbundenen Augen ans Bett gefesselt hatte. "Sie bettelt darum."

Und die Hure hatte wirklich darum gebettelt. Um leichte, spielerische Hiebe mit der weichen Peitsche, die sie in ihrem Ranzen mit Lustspielzeug mitgebracht hatte. Sie hatte die entsprechenden Laute von sich gegeben, sich entsprechend gewunden. Sie hatte gestöhnt und zu Obszönitäten eingeladen, die jeden sechzehnjährigen Jungen in einen Rausch der Lust versetzt hätten.

Nur Liam nicht.

Sie traf keine Schuld. Wie hätte sie ahnen können, was der Laird mit ihr vorhatte. Zwar spielte sie gern mit ein wenig Schmerz, aber Hamish Mackenzie hörte nicht auf zu spielen, wenn er gesiegt hatte, er machte weiter, bis seine Gegner zerstört waren.

Liam hatte bereits befürchtet, dass Hamish das Mädchen vor ihren Augen züchtigen wollte. Damit seine Söhne zusahen. Aber nie wäre er auf den Gedanken gekommen, dass sein Vater sie selbst zwingen würde zuzuschlagen. Um mit krankem, sadistischem Vergnügen zu erleben, wie die Jungen, die er gezeugt hatte, zu Monstern wurden.

Zu Monstern wie er selbst eines war.

Liam hatte es erst erraten, als der Laird ein eigenes Spielzeug hervorgeholt hatte. Eine antike, römische Peitsche mit Bleispitzen und so vielen Lederriemen, wie Medusa Schlangen auf dem Kopf hatte.

Die Söhne des Laird zitterten bei ihrem Anblick. Hamish, der Bastard, der den Namen seines Vaters trug. Liam, sein rechtmäßiger Erbe. Und der Junge, den sie "Thorne" nannten, aus der zweiten Ehe des Laird. Sie alle kannten die Peitsche nur zu gut. Sie kannten den Schmerz ihrer Hiebe, bei denen jedes Mal ein Stück Haut abgerissen wurde.

In der Tat hatten sie die Peitsche mit großen Augen angestarrt, als der Laird sie über den Rücken der schnurrenden Hure gezogen hatte. Zuerst hatte sie den Rücken durchgebogen und lüstern gestöhnt. Dann hatte sie geschrien und geweint, sich gewunden und gefleht - und das nach nur zwei Schlägen.

Mit vor perverser Erregung glühenden Augen war Hamish vor seine Söhne getreten und hatte ihnen den Griff der verhassten Peitsche hingestreckt. Die drei hatten wie Soldaten in einer Reihe gestanden und ihn angestarr

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen