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Victorian Rebels - Das Versprechen einer Nacht von Byrne, Kerrigan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Victorian Rebels - Das Versprechen einer Nacht

Eine unvergessliche Nacht ... Die junge Krankenschwester Imogen Pritchard verbrachte einst eine leidenschaftliche Nacht mit Cole Talmage. Jahre später trifft sie ihn als junge Witwe wieder und steht vor der Entscheidung, ob sie sich dem von Schmerz und Verlust gezeichneten Cole offenbaren soll. Denn obwohl die Anziehungskraft zwischen ihnen ungebrochen ist, erkennt Cole sie nicht wieder und macht ihr in seiner Verbitterung das Leben schwer. Doch Imogen begreift, dass er mit inneren Dämonen kämpft, die ihn zu zerstören drohen, und setzt alles daran, ihm zu beweisen, dass die Liebe die Dunkelheit seiner Seele besiegen kann. 'Dieses Buch hat alles, was das Herz begehrt - eine wunderbare starke Heldin, ein Geheimnis und brennende Leidenschaft.' KIRKUS REVIEWS Band 4 der 'Victorian Rebels' Kerrigan Byrne arbeitete bei der Staatsanwaltschaft, bevor sie das Schreiben zum Beruf machte. Sie lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern am Fuß der Rocky Mountains.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 399
    Erscheinungsdatum: 31.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310193
    Verlag: LYX
    Serie: Victorian Rebels .4
    Originaltitel: The Duke
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Victorian Rebels - Das Versprechen einer Nacht

1

London, Februar 1876

Imogen Pritchard erschauderte, die feinen Härchen ihres Körpers stellten sich warnend auf. Die sonst eher drückende Atmosphäre des Gin- und Tanzlokals Nacktes Kätzchen war plötzlich elektrisch aufgeladen, und sie spürte mit jedem Nerv, dass sich Gefahr näherte. Imogen stellte die leeren Ale- und Gingläser auf die Anrichte, nahm unbemerkt ein Messer aus der Schublade und barg es in den Falten ihrer Röcke, bevor sie sich umdrehte, um der Bedrohung gegenüberzutreten.

Ein Trupp rot gekleideter Soldaten kam durch die Tür marschiert, die schlanken, jungen Körper angespannt von männlicher Unruhe. In ihren Augen glänzte animalischer Hunger. Sie erinnerten Imogen an ein umherstreifendes Rudel Wölfe, das voller Vorfreude auf einen grausigen Festschmaus die scharfen Fangzähne bleckte.

Seit sie gezwungen war, im Nackten Kätzchen zu arbeiten, war Imogens Instinkt für Gefahr scharf geworden wie die Säbel, die die Soldaten an der Seite trugen. Diese Männer, diese jungen Wölfe, waren auf der Jagd nach Ärger. Sie warteten nur darauf - ungeduldig -, dass der Leitwolf sie mit einer einzigen Geste von der Leine ließ.

Aber auch wenn sie sich vielleicht als gefährlich herausstellen würden, Imogen wusste gleich, dass die jungen Soldaten, die sich jetzt zu einem Halbkreis formierten, nicht der Grund für ihre instinktive Furcht waren.

Es war ihr Anführer.

Er war die verstörende Ruhe inmitten ihrer richtungslosen Energie. Er überragte sie um Kopf und Schultern und blickte schon aufgrund seiner unglaublichen Körpergröße auf die anderen herab. Ihm gehörte die eiserne Faust, die sie in Schach hielt. Es war allein sein Wille, von dem ihr Leben oder ihr Tod abhing. Von ihm kam der Befehl, den sie ohne zu fragen ausführten.

Und das wusste er genau.

Imogen erinnerte sich nicht, jemals eine solch stolze Stirn gesehen zu haben, ein solch erstaunlich gut aussehendes Gesicht. Er hätte den griechischen Bildhauern als Modell dienen können. Sie hätten ihre präzisesten Werkzeuge benutzt, um seine fast perfekt symmetrischen, aristokratischen Züge aus dem wertvollsten Marmor zu hauen. Ihre Hand schloss sich fester um das Messer, obwohl sie lieber zu einem Malpinsel gegriffen hätte. Sie würde seinen aufragenden Körper mit strengen Linien und breiten, kühnen Strichen malen.

Dann streifte sie eine vage Erinnerung. Sie hatte ihn schon einmal gesehen, ganz sicher. Die einzigartige Farbgebung seines Aussehens schlummerte irgendwo tief in ihrem Gedächtnis. Es war, als hätte ein Gott ihn aus kostbaren Metallen geformt. Seine Haut war golden, das Haar glänzte in einem dunkleren Bronzeton, und seine Augen, zu strahlend, um einfach nur braun zu sein, leuchteten in dem schwachen Lampenlicht wie glühendes Kupfer, als er die dunklen Ecken und Winkel des großen Raums in Augenschein nahm.

Dann landete sein Blick auf ihr und verweilte dort für eine unbehaglich lange Zeit. Seine nüchtern prüfende Miene veränderte sich nicht. Aber die Falte zwischen seinen Augenbrauen und ein lockerer Zug um den Kiefer verwiesen auf Gefühle, die sie verwirrten.

War er ... erschöpft? Oder traurig?

Als Imogen jetzt nach Luft rang, war sie sich ziemlich sicher, ihm niemals zuvor begegnet zu sein. Sie würde sich erinnern, wenn sie je in einem Raum mit ihm gewesen oder ihm gar vorgestellt worden wäre. Und doch hatte sie diese gerade, edle Nase schon einmal bewundert. Hatte die barbarischen Wangenknochen und den breiten, quadratischen Kiefer gesehen, der den perfekten Rahmen für den harten Strich seiner Lippen bildete.

Aber wo?

Unter dem Gewicht seines erbarmungslosen Blicks fühlte sie sich langsam wie ein Reh, das der Leitwolf ausgesucht hatte, um es von der Herde zu trennen und zu reißen. Sie trat zurück, machte auf dem Absatz kehrt und stieß beinahe mit Devina Rosa zusammen.

" Mierda , das wird ein

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