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Vier Pfoten am Strand Liebesroman von Schier, Petra (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.04.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Vier Pfoten am Strand

Ein Sommer Auszeit, um an seinen Skulpturen zu arbeiten, mehr sucht Ben eigentlich nicht in dem kleinen Ort am Meer! Aber dann stolpert ihm der junge Rüde Boss über den Weg, und Ben beschließt, ihn bei sich aufzunehmen. Der Hund stellt Bens Leben auf den Kopf und seine Geduld auf eine harte Probe. Niemals wird er es allein schaffen, ihn zu bändigen. Zum Glück ist da noch Christina. Sie leitet die Hundeschule und scheint genau die Richtige für Boss zu sein. Und vielleicht auch für sein neues Herrchen ... Ein Liebesroman, so erfrischend und mitreißend wie eine Meeresbrise im Sommer Seit Petra Schier 2003 ihr Fernstudium in Geschichte und Literatur abschloss, arbeitet sie als freie Autorin und Lektorin. Neben ihren zauberhaften Weihnachtsromanen schreibt sie auch historische Romane. Sie lebt heute mit ihrem Mann und einem deutschen Schäferhund in einem kleinen Ort in der Eifel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 03.04.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955767884
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 1908 kBytes
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Vier Pfoten am Strand

2. Kapitel

Mit gerunzelter Stirn warf Ben einen kurzen Blick über die Schulter, konzentrierte sich jedoch gleich wieder aufs Fahren. Warum er sich ausgerechnet das Pfingstwochenende für seine Reise ausgesucht hatte, wollte ihm nicht mehr so ganz einleuchten. Der Verkehr auf der Autobahn war mörderisch, und obwohl ihm sein neuer dunkelbrauner BMW X5 jeden nur erdenklichen Komfort bot, war er nach der langen Fahrtstrecke, die mit unzähligen kleineren und größeren Staus gespickt gewesen war, inzwischen redlich erschöpft. Hinzu kam seit ein paar Minuten das ungehaltene Knurren und Brummeln des Hundes, den er in einer massiven Hundetransportbox als Passagier im Kofferraum dabeihatte. Fast klang es, als ob Boss sich beschweren wollte. Ob er mal pinkeln musste? Sie hatten vor zwei Stunden die letzte Pause gemacht, und Ben hatte die größte Mühe gehabt, den bereits fast fünfzig Kilo schweren und eigensinnigen Boss wieder zurück in die Box zu verfrachten. Noch mal wollte er sich und dem Hund diesen Stress nur ungern antun, vor allen Dingen, weil es bis zu ihrem Zielort gar nicht mehr weit war.

"Was ist denn los, Boss?" Er kam sich seltsam vor, den Hund anzusprechen, denn der konnte schließlich nicht antworten. Vorsorglich drehte er die Rockmusik, die ihn auf langen Fahrten meist bei Laune hielt, so leise, dass er die Geräusche aus dem Kofferraum besser hören konnte. "Wir sind bald da. Vielleicht noch eine Viertelstunde oder höchstens zwanzig Minuten."

Na toll, bis dahin bin ich garantiert mein Frühstück wieder losgeworden. Aber bitte, war ja deine Idee, weiß der Himmel, wohin zu fahren. Ich hätte das nicht gebraucht.

Angestrengt lauschte Ben auf das brummelige Gemaule, das Boss von sich gab. "Komm schon, du hältst es doch wohl noch die kurze Weile aus, oder? Ich habe keine Lust, das Theater von vorhin nach mal zu wiederholen."

Ich ehrlich gesagt auch nicht. Aber mir ist echt übel, und ich bin so was von genervt, das glaubt mir keiner.

Mit einem unguten Gefühl nahm Ben die nächste Ausfahrt, an der sein Ziel, der kleine Touristenort Lichterhaven, bereits ausgeschildert war. Dort hatte er sich ein Ferienhaus gemietet und in der Nähe des Hafens, gleich neben einer Werft, ein leer stehendes Lagerhaus. Hoffentlich hatte das Transportunternehmen, das er beauftragt hatte, seine Arbeitsutensilien und die Werkstoffe bereits geliefert. Melanie Messner, seine Vermieterin, hatte ihm versprochen, sich darum zu kümmern, dass alle seine Sachen seinen Anordnungen gemäß abgeladen und eingelagert wurden.

Etwas mehr als drei Monate lang wollte er in Lichterhaven wohnen und arbeiten. Er hoffte, dass der Ortswechsel ihm einen Inspirationsschub gab und er endlich wieder einmal absolute Ruhe finden würde, die ihm in seiner Wohnung in Köln zuletzt eindeutig gefehlt hatte. Hauptgrund dafür waren die ständigen Partys und Empfänge gewesen, auf die sein Manager ihn geschleppt hatte. Seine neue Skulpturenausstellung, die noch immer durch Europa tourte, hatte Ben bereits im Winter und Frühjahr ständig auf Trab gehalten. Er hätte eigentlich nicht zu jeder einzelnen Galerie reisen müssen, ein paar ausgewählte Orte hätten auch gereicht. Jochen, sein Manager, hatte aber gemeint, es würde nicht schaden, sich häufiger öffentlichkeitswirksam zu zeigen und auch mal die kleineren Galerien mit seiner Anwesenheit zu beehren. Irgendwann hatte es Ben dann gereicht, und er war nach Hause zurückgekehrt. Ein paar Wochen Arbeit, bis die Partys angefangen hatten. Irgendwann war es ihm zu bunt geworden, und er hatte Jochen klipp und klar gesagt, dass er seine Ruhe wollte. Wie nämlich sollte er die nächsten Begeisterungsstürme mit seinen Werken hervorrufen, wenn er nicht mehr dazu kam, selbige überhaupt zu erschaffen?

Kurzerhand hatte er eine Arbeitsklausur ausgerufen und sich auf die Suche nach einem passenden Rückzugsort gemacht. Da es ihn schon immer an die See gezogen hatte, war seine W

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