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Vorsicht: Sex mit dem Ex Julia Bd. 21 von Lang, Kimberly (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Vorsicht: Sex mit dem Ex

'Schenk mir diese Nacht, und ich überlasse dir das Weingut!' Wie bitte? Hat Brenna sich verhört? Aber nein: Ihr Exmann Jack hat das tatsächlich gesagt! Was soll sie machen? Lachen? Ihm das nächstbeste Glas Wein ins Gesicht kippen? Oder etwa darauf eingehen ...? Dieser Mann ist wirklich frech: Seit er wieder in ihr Leben getreten ist, vergeht kein Tag ohne Streit. Auf der anderen Seite: Da ist noch dasselbe Prickeln wie damals, als Jack ihr nachts den Himmel auf Erden geschenkt hat. Und er spürt es auch! Warum sonst hätte er ihr diesen verführerischen Vorschlag gemacht?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783862950379
    Verlag: CORA Verlag
    Serie: Julia .21
    Größe: 380 kBytes
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Vorsicht: Sex mit dem Ex

1. KAPITEL

"Die Trauben sind so weit, Brenna. Ich rufe Marco an und sage ihm, dass er die Erntehelfer zusammentrommelt, damit wir morgen anfangen können."

"Aber es ist zu früh." Brenna überprüfte die Zahl im Refraktometer noch einmal und war geschockt. Kein anderer in ganz Sonoma besaß Trauben, die schon so früh so reif waren. "Es sollte mindestens noch ein paar Wochen dauern."

"Zweifelst du an meinem Urteil?" Teds gekränkter Ton war nur zum Teil gespielt, weshalb Brenna ihren langjährigen Freund und Kollegen lieber sofort wieder zu besänftigten versuchte.

"Ganz im Gegenteil. Niemand kennt diese Trauben besser als du. Ich bin nur überrascht, das ist alles."

Besänftigt steckte sich Ted eine Traube in den Mund und kaute, wobei sich ein glückliches Lächeln auf seinem Gesicht abzeichnete. "Diese Trauben mögen offensichtlich unsere warmen, trockenen Sommer. Du willst bloß nicht in dieser Hitze ernten, das ist alles."

"Stimmt." Doch das war nur einer der Gründe. Die neuen Aluminiumtanks waren erst in der vergangenen Woche geliefert worden und standen noch kreuz und quer im ganzen Gebäude herum. Die Hauptpumpe hatte immer noch ihre Macken, es gab noch so viel Papierkram zu erledigen ... und Brenna brauchte diese Wochen, um sich zu sammeln. Im Moment war sie einfach noch nicht bereit, mit der Weinlese zu beginnen.

Amante Verano fiel nun allein in ihre Verantwortung.

Nun ja, zumindest zu einem großen Teil.

Egal ob Brenna nun bereit war oder nicht, die Trauben mussten geerntet werden. Sie wusste, was sie zu tun hatte - im Grunde tat sie seit ihrer Geburt kaum etwas anderes. Aber sie hatte es noch nie alleine machen müssen. Diese Bürde lastete schwer auf ihr.

"Ich wünschte, Max wäre hier." Der Seufzer in Teds Stimme holte Brenna mit einem Ruck in die Wirklichkeit zurück.

"Ich weiß. Diese Trauben waren Max' Ticket, um in die Oberschicht der Weinwelt aufzusteigen." Sie lächelte Ted schwach an. "Er sollte wirklich hier sein, um es mitzuerleben. Es ist einfach ungerecht." Nur mit Mühe blinzelte Brenna die Tränen fort, die sonst sicherlich wieder geflossen wären. Sie konnte es sich nicht leisten, vor Ted zusammenzubrechen - oder vor sonst jemandem. Max würde von ihr erwarten, weiterzumachen, und die Mitarbeiter in Amante Verano mussten daran glauben, dass sie alles unter Kontrolle hatte. "Ruf Marco an. Morgen Abend haben wir die ersten Trauben im Tank."

Gemeinsam gingen Brenna und Ted den Hügel hinauf, wobei sie hin und wieder stehen blieben, um den Zuckergehalt der Trauben zu testen und sich Notizen zu machen.

"Hast du schon mit Jack gesprochen?" Ted stellte die Frage viel zu ruhig und beiläufig.

Sofort begann Brennas Herz schneller zu schlagen. "Nicht seit der Beerdigung, und auch da nur für eine Minute." Es war sowohl unangenehm als auch schwierig gewesen, nicht zu vergessen, schmerzhaft in mehr als einer Hinsicht. Sie und Jack hatten Beileidsbekundungen ausgetauscht, Hände geschüttelt, und dann waren sie auseinander gegangen. Ende der Geschichte.

"Weiß er es?"

"Oh, da bin ich mir sicher. Max' Anwalt hat mich angerufen, um mir die Partnerschaft zu erklären. Ich nehme an, dass er dasselbe bei Jack getan hat."

"Und wie geht es jetzt weiter?" Ted war der Erste, der es wagte, die Frage auszusprechen, die zweifellos allen durch den Kopf ging.

"Ich weiß es nicht. Ich bin sicher, Jack ist mit den Hotels und der Klage gegen den Fahrer, der den Unfall verursacht hat, mehr als ausgelastet. Von daher dürften wir ziemlich weit unten auf seiner Wichtigkeitsliste stehen."

Ted wirkte nicht beruhigt.

"Nach der Weinlese mache ich einen Termin mit den Anwälten, und dann regeln wir alles." Aufmunternd tätschelte sie ihm die Schulter. "Geh nach Hause. Wir haben sehr anstrengende Tage vor uns."

"Mit anderen Worten - ich sollte mich mit meiner Tochter beschäftigen

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