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Wanted (2): Lass dich fesseln Roman von Kenner, J. (eBook)

  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)
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Wanted (2): Lass dich fesseln

Ein verführerisches Spiel um Macht, Lust und tiefe Gefühle Die attraktive Polizistin Sloane Watson verliert nie die Kontrolle. Doch als sie bei einem Undercover-Einsatz Tyler Sharp in die Augen sieht, verfällt sie ihm sofort. Sie weiß, dass er gefährlich ist, kann seiner Anziehungskraft jedoch nicht widerstehen. Immer stärker sehnt sich Sloane nach Tylers Nähe und den tiefen Gefühlen, die er in ihr weckt. Und so setzt sie alles aufs Spiel - ihren Job, ihre Liebe und ihr Leben ... Die New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. KENNER arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als 3 Millionen Mal verkauft und erscheinen in über 20 Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641146436
    Verlag: Diana Verlag
    Originaltitel: Heated
    Größe: 1959 kBytes
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Wanted (2): Lass dich fesseln

2

Denn das ist genau die Frau, nach der ich suche.

Seine Worte schienen mich zu liebkosen, und sofort war es um mich geschehen.

Doch dieser Moment der Schwäche war schnell wieder vorbei, schließlich war ich eine erfahrene Polizistin und nicht umsonst seit frühester Jugend durch und durch zynisch. Tyler Sharp war ein Schwindler, ein Frauenheld, wenn nicht noch Schlimmeres. Er wusste genau, wie man einer Frau schmeichelt, wie man sie verführt. Wie man ihr das Gefühl gibt, etwas ganz Besonderes zu sein, und wie man sie erregt. Aber er hatte mit Sicherheit nicht nach mir gesucht. Er war wochenlang unterwegs gewesen, und ich hatte soeben erfahren, dass er erst heute Nachmittag nach Chicago zurückgekehrt war. So gesehen hatte er bestimmt keine Augen für mich gehabt.

Und darüber konnte ich froh sein. Denn wenn Tyler jetzt auf einmal doch Augen für mich hatte, sollte er nur sehen, was ich preisgeben wollte.

So als könnte er Gedanken lesen, verschlang er mich mit seinen Blicken. Er musterte mich von meinen frisch lackierten, knallrosa Fußnägeln an aufwärts - und zwar so eindringlich, dass ich mich schwer zusammenreißen musste, nicht zu zittern. Als sich unsere Blicke erneut trafen, stockte mir beinahe der Atem angesichts der Leidenschaft, die in seinen eisblauen Augen loderte. Sie war dermaßen intensiv, dass sie drohte, meine Tarnung in Flammen aufgehen zu lassen. Dann wäre ich splitterfasernackt vor ihm gestanden, ohne jedes Geheimnis.

Ein Gedanke, der mich eigentlich wütend, wenn nicht sogar misstrauisch hätte machen müssen.

Doch stattdessen erregte er mich.

Das war's, Sloane. Geh! Geh einfach, reiß dich zusammen und fang morgen richtig mit der Ermittlung an.

Gute Idee. Nicht umsonst war ich eine verdammt gute Polizistin.

Aber anscheinend war ich auch eine ziemliche Idiotin, denn ich dachte nicht im Traum daran zu gehen. Ich wusste zwar nicht mehr, ob ich wegen meiner Mission blieb oder wegen dieses Mannes, aber das war mir auch egal. Die Schmetterlinge in meinem Bauch waren kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Schließlich hatte ich ja vorgehabt, ihn zu verführen. Wenn es da zwischen uns funkte, konnte das nicht schaden. Außerdem machte es die Sache deutlich angenehmer.

Und das hatte ich entweder Tyler Sharp oder meinen Hormonen zu verdanken. Gleichzeitig rief mir meine Reaktion auf diesen Mann in Erinnerung, dass ich vorsichtig vorgehen musste. Tyler Sharp war gefährlich, und obwohl er noch nichts davon ahnte, würden wir uns einen erbitterten Kampf liefern. Einen, den ich unbedingt gewinnen musste - auch wenn es bedeutete, dafür zu schmutzigen Tricks zu greifen.

Neben mir trat Kat von einem Fuß auf den anderen. Mir entging nicht, wie sie Tyler musterte.

Er nickte ihr kaum merklich zu, und sie räusperte sich.

"Äh, na gut. Dann schau ich mal nach Lina und Evan und spiele weiterhin die Gastgeberin. Ich nehme an, ihr beiden kommt auch ohne mich klar."

"Das denke ich auch", erwiderte Tyler. "Ich werde mich gut um Sloane kümmern."

"Ja, das kann ich mir vorstellen!", sagte Kat, zwinkerte mir zu und ging. Ich sah, wie sie von der Menge verschluckt wurde, und war dankbar für die Gelegenheit, mich wieder zu fangen. Als ich mich erneut Tyler zuwandte, sah ich, dass er sie mitnichten genutzt hatte. Er konnte den Blick einfach nicht von mir abwenden.

"Endlich sind wir allein!", sagte er.

Ich trat von einem Fuß auf den anderen. Es gefiel mir gar nicht, dass mich dieser Mann so aus dem Konzept brachte. Ich war verdammt noch mal Polizistin, im Verhör der Schrecken aller Verdächtigen, und meine Schauspielleistungen als Bad Cop waren oscarreif. Andererseits hatte ich noch nie verdeckt ermittelt und war auf einmal voller Respekt vor meinen Kollegen, die ihre Fassade wahren und ihre Geheimnisse für sich behalten konnten.

Gleichzeitig kannte ich

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