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Wanted (3): Lass dich fallen Roman von Kenner, J. (eBook)

  • Verlag: Diana Verlag
eBook (ePUB)
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Wanted (3): Lass dich fallen

Katrina Laron will ihre Vergangenheit hinter sich lassen und beginnt ein neues Leben in Chicago. Dort begegnet sie dem gut aussehenden Kunsthändler Cole August, der sie sofort in seinen Bann zieht. Ein aufregendes Spiel um Macht und Verführung beginnt - bis aus ihrem Begehren tiefe Gefühle werden. Zum ersten Mal ist Katrina verletzlich, und das macht ihr Angst. Denn Cole hat mehr als ein dunkles Geheimnis ... Die New-York-Times- und SPIEGEL-Bestsellerautorin J. KENNER arbeitete als Anwältin, bevor sie sich ganz ihrer Leidenschaft, dem Schreiben, widmete. Ihre Bücher haben sich weltweit mehr als 3 Millionen Mal verkauft und erscheinen in über 20 Sprachen. J. Kenner lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern in Texas, USA.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 352
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641149130
    Verlag: Diana Verlag
    Originaltitel: Ignited
    Größe: 2617 kBytes
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Wanted (3): Lass dich fallen

Kapitel 1

Unlautere Spielchen, Lug und Trug.

All das sind nicht nur leere Worte für mich - sie bestimmen mein Leben.

Ich habe versucht, auszusteigen, nicht länger die Tochter meines Vaters zu sein. Vergeblich.

Vielleicht habe ich mich nicht genug bemüht. Vielleicht wollte ich es gar nicht. Denn ich liebe den Nervenkitzel. Die Herausforderung.

Seit über zwanzig Jahren geht das nun schon so, und ich dachte eigentlich, ich würde mich auskennen und wüsste, was Risiko und Gefahr bedeuten.

Doch dann fiel mein Blick auf ihn.

Auf diesen rauen und ungehobelten, wilden und verwegenen Kerl.

Erst als ich ihn kennenlernte und in seine Augen sah, begriff ich das wahre Ausmaß von Risiko und Gefahr. Erst als ich seine Berührungen spürte, begriff ich, was wahre Leidenschaft ist.

Ich hätte Abstand halten müssen, aber wie, wenn er alles verkörperte, wonach ich mich sehnte? Wenn ich instinktiv wusste, dass er meine abgründigsten Fantasien erfüllen würde?

Ich wollte ihn, und damit basta.

Also begann ich, das gefährlichste Spiel überhaupt zu spielen ...

Ich stand mitten in der neu eröffneten Edge Gallery, mit beiden High Heels fest auf dem glänzenden Parkett, während mich die jungfräulich weißen Wände des Hauptausstellungsraums beinahe blendeten.

Der Galaempfang war in vollem Gange, Politiker und Hipster schwirrten von einem Gemälde zum anderen. Kellner in Smokings trugen Tabletts mit Weingläsern, während ihre weiblichen Pendants köstliche Häppchen servierten, die den Kunstwerken in nichts nachstanden, sodass man sich kaum traute, sie zu essen.

Gefeiert wurde der jüngste Neuzugang im Galerienviertel Chicagos, und jeder, der in dieser Stadt Rang und Namen hatte, war gekommen. Und das nicht nur wegen der Kunst, sondern auch wegen der Galeristen. Tyler Sharp und Cole August gehörten nämlich zur Elite Chicagos. Mit ihrem langjährigen Freund und Geschäftspartner Evan Black bildeten sie ein mächtiges Trio, das auch "Die drei Ritter" genannt wurde. Dass ihr Einfluss nicht nur auf legalen Geschäften beruhte, machte sie nur noch interessanter.

Die Öffentlichkeit wusste natürlich nichts von ihren dunklen Machenschaften, aber ich kannte die Wahrheit: Evans Verlobte Angelina Raine war meine beste Freundin, und ich hatte die Männer nur einmal sehen müssen, um zu wissen, dass sie keine wirklich blütenweiße Weste hatten. Seinesgleichen erkennt man eben sehr schnell.

Und wie heißt es so schön? "Gleich und gleich gesellt sich gern." Zumindest hoffte ich das. Denn obwohl ich auch mit ihnen feiern wollte, war ich hauptsächlich hier, um Cole Augusts Aufmerksamkeit zu erregen ... und um ihn ins Bett zu kriegen.

Doch leider war ich meinem Ziel noch keinen Deut näher gekommen. Nicht zuletzt, weil ich ganz gegen meine Gewohnheit immer noch keinen Plan hatte. In anderthalb Stunden hatte ich genau sechzehn Worte mit Cole gewechselt, und das bei meiner Ankunft. Dass es sechzehn Worte waren, weiß ich, weil ich die Begrüßungsszene immer wieder vor meinem inneren Auge ablaufen ließ.

"Ich freue mich so für euch!"

"Danke, Kat. Und wir freuen uns, dass du kommen konntest."

"Ja. Kümmert euch ruhig um die übrigen Gäste. Bis später."

Eine echte Unterhaltung sieht anders aus! Wäre mein Vater dabei gewesen, hätte er mich sofort enterbt. Hatte er mich nicht in der Kunst des Small Talks trainiert? Hatte er mir nicht beigebracht, wie man andere für sich einnimmt und ihr Vertrauen gewinnt, um sie anschließend nach Strich und Faden auszunehmen?

All diese Dinge lagen mir mehr oder weniger im Blut. Ich war mit Lug und Trug aufgewachsen, hatte bereits gewusst, wie man jemanden manipuliert, noch bevor ich das Einmaleins konnte.

D

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