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Was auch immer war von Bloom, Victoria (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.12.2017
  • Verlag: Edel Elements
eBook (ePUB)
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Was auch immer war

Einfach von vorne anfangen und alles hinter sich lassen. Genau das macht Maya, als sie eines Abends ihre Sachen packt, sich eine neue Handy-Nummer zulegt und in eine fremde Stadt zieht und die Uni wechselt. Ihre Mitbewohnerin Anna wird ihr schnell eine gute Freundin und so kann sich Maya voll und ganz auf ihr neues Leben konzentrieren. Von Männern hat sie eigentlich die Nase voll, doch sie fühlt sich mehr und mehr zu dem wortkargen Jacob hingezogen. Und was läuft da eigentlich zwischen Anna und ihrem besten Freund? Maya genießt ihre neuen Erfahrungen in vollen Zügen und merkt gar nicht, dass sie von jemandem beobachtet wird...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 250
    Erscheinungsdatum: 07.12.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783962150358
    Verlag: Edel Elements
    Größe: 649 kBytes
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Was auch immer war

Kapitel 2

MAYA

Die Nacht war lang, und der Alkohol hat mir eindeutig zu einem traumlosen Schlaf verholfen. Aber jetzt brauche ich einen Kaffee und vielleicht auch etwas zu essen. Das entscheide ich aber besser erst, wenn ich weiß, was mein Magen zu Kaffee sagt. Annas Zimmertür ist noch geschlossen. In der Küche finde ich mich recht schnell mit der Kaffeemaschine zurecht. Die ist mir schon bei unserem ersten Gespräch aufgefallen und hat mich hoffen lassen, dass ich dieses Zimmer bekomme. Ein schicker Vollautomat, der mir neben einem stinknormalen Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen bei Bedarf auch einen Espresso macht oder dank Milchaufschäumer auch Cappuccino und Latte Macchiato. Heute Morgen reicht mir aber erst mal einfacher Kaffee, die Milch kann ich mir schon selbst und unaufgeschäumt reintun.

Mit meiner Tasse sitze ich auf dem Sofa und schaue mich zum ersten Mal in aller Ruhe hier um. Anna hat eindeutig ein Händchen dafür, eine Wohnung gemütlich einzurichten. In der Mitte des Wohnzimmers steht ein bequemes Ecksofa mit reichlich Kissen und Decken. Die Kissen sind farblich genau aufeinander abgestimmt und passen mit den hellen Grau- und Rosatönen zu dem ebenfalls hellgrauen Sofa. Außerdem liegen zwei kuschelig aussehende Decken darauf. Vom Sofa aus kann man perfekt aus dem Fenster oder auf den Fernseher schauen, der auf einer weißen Kommode mit vielen Schubladen steht. Das Bücherregal beherbergt neben Büchern und Ordnern ein paar Bilder, Kerzen und eine Grünpflanze. Dieser Raum verspricht gemütliche Filmabende bei Popcorn und Eis.

Ich glaube, hier könnte ich mich tatsächlich zu Hause und sicher fühlen.

Annas Zimmertür öffnet sich und eine sehr müde ausschauende und zottelige Mitbewohnerin kommt auf mich zu und wirft sich neben mich aufs Sofa.

"Guten Morgen!"

"Mhpf."

"Na, Sonnenschein? Kaffee?"

"Mhmh."

Okay, da gehört jemand eindeutig zur Gruppe der Morgenmuffel, aber das ist nichts, womit ich nicht umgehen könnte. Eine Tasse Kaffee mit Milchschaum und einer Prise Schokopulver wird uns beide schon wach und munter bekommen.

Als Anna ihren Kaffee etwa zur Hälfte getrunken hat, kommt langsam Leben in sie.

"Dir ist schon klar, dass du jetzt immer mit dem passenden Getränk parat stehen musst, wenn ich eine Tür öffne?"

"Das hättest du wohl gerne", kontere ich und schmeiße mit einem Kissen nach ihr.

"Ey, der gute Kaffee hätte verschüttet werden können!"

"Keine Angst, ich kann zielen", antworte ich mit einem Zwinkern und bekomme prompt ein Kissen an den Kopf. Wie kleine Kinder bewerfen wir uns mit den vielen Kissen auf dem Sofa, immer darauf bedacht, dass unser Lebenselixier Kaffee nicht verschüttet wird.

Nach unserer Kissenschlacht und einem ausgiebigen Frühstück machen wir uns beide fertig. Wir müssen noch ein paar Lebensmittel für das restliche Wochenende einkaufen.

Aufgrund unserer spontanen Aktion gestern haben wir definitiv nichts mehr im Haus, um uns heute Abend in Stimmung zu bringen, und ich befürchte, dass meine Nudelkreation von gestern nicht ganz die Art von Essen ist, die Anna vorschwebt. Zumindest hat sie vorhin skeptisch in die Töpfe geschaut. Wenn ich mir die Sammlung an Gewürzen und Ölen in den Schränken so anschaue, scheint Anna wenigstens gelegentlich sehr aufwendig zu kochen.

Tatsächlich wandern diverse Zutaten in den Einkaufswagen, die ein leckeres Essen vermuten lassen.

"Sag mal, Anna, kann es sein, dass du ziemlich gut kochen kannst?"

"Ziemlich gut würde ich jetzt nicht sagen, aber ziemlich gern. Unter der Woche habe ich zwar keine Zeit dafür, aber wenigstens einmal am Wochenende koche ich was Richtiges. Ich verspreche dir, deine Nudeln mit Soße wirst du ganz schnell vergessen."

Ich sehe schon, wo unsere jeweiligen Stärken liegen.

"Wunderbar, dann bist du ab jetzt fürs gute Essen zuständig und ich für die Getränke. Wir haben also beide unsere S

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