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Weihnachten im Bett des Milliardärs von Maynard, Janice (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.11.2016
  • Verlag: CORA Verlag
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Weihnachten im Bett des Milliardärs

Der Unternehmer Aiden Kavanagh ist verwirrt: Was macht seine unvergessene College-Liebe Emma in seiner abgeschiedenen Heimatstadt Silver Glen? Plötzlich kreuzen sich ständig ihre Wege. Obwohl zehn Jahre und eine bittere Trennung hinter ihnen liegen, ergreift die Leidenschaft für Emma erneut Besitz von Aiden. Aber warum gibt sie sich seinen Zärtlichkeiten jetzt so bereitwillig hin? Schließlich wollte sie damals einen anderen heiraten. Ist es nur Sex, oder fühlt auch sie die Liebe wieder erwachen? Kann Aiden es wagen, Emma wieder in sein Herz zu lassen?

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 29.11.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733723217
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 671 kBytes
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Weihnachten im Bett des Milliardärs

1. KAPITEL

Mrs. Maeve Kavanagh sowie Mr. und Mrs. W. H. Larin laden hiermit herzlich am Samstag, den 20. Dezember zu den Feierlichkeiten anlässlich der Hochzeit ihrer Kinder Dylan Edward und Mia Elaina ein. Die Trauung findet in der Kapelle in Silver Glen statt.

Aidan Kavanagh starrte auf die cremefarbene Karte. Bewundernd schüttelte er den Kopf. Das musste man seiner Mutter lassen - dieses Mal hatte sie ihn wirklich schachmatt gesetzt. Sie wusste genau, dass Aidan das Städtchen Silver Glen im Bundesstaat North Carolina zur Weihnachtszeit mied wie der Teufel das Weihwasser. Doch Maeve spekulierte offenbar darauf, dass Aidan niemals die Hochzeit seines Bruders verpassen würde.

Vor Kurzem hatte bereits sein ältester Bruder Liam geheiratet. Die Hochzeit war ein großes gesellschaftliches Ereignis in Zoes Elternhaus in Connecticut gewesen - für Aidan ein Katzensprung von New York aus. Dieses Mal hatte er leider nicht so viel Glück.

Dabei liebte er Silver Glen - allerdings nur außerhalb der Weihnachtszeit. Damit verbanden sich zu viele dunkle Erinnerungen für Aidan. Stattdessen besuchte er seine große und liebenswerte Familie zu anderen Gelegenheiten: Ostern, Muttertag, Unabhängigkeitstag - und natürlich im Oktober, wenn die Herbstfärbung der Bäume in den Bergen einfach zauberhaft war.

Aber Dezember? Nein. In den letzten zehn Jahren war er nur ein einziges Mal zu dieser Jahreszeit dort gewesen, und das auch nur, weil einer seiner Brüder im Krankenhaus gelegen hatte. Sowohl seine Mutter als auch seine Geschwister hatten ihn behandelt wie ein rohes Ei. Alle waren sich zu sehr des Unglückes bewusst, das immer noch auf Aidan lastete. Er hatte sein Bestes gegeben, so zu tun, als wäre alles in Ordnung - als ob es ihm gelungen wäre, mit seinem Leben weiterzumachen.

Bedauerlicherweise hatte sich niemand von seiner aufgesetzten Weihnachtsfröhlichkeit täuschen lassen - Aidan selbst am wenigsten. Die traurige Wahrheit blieb nun einmal, dass er den Dezember schrecklich fand. Dabei ging es ihm ansonsten wirklich ausgezeichnet. Sein Leben lief bestens, und Aidan hielt sich für einen glücklichen Menschen. Dennoch trug er eine Schuld mit sich herum, von der nicht einmal seine Familie etwas wusste.

Er warf die verstörende Einladung auf den Tisch, stand auf und streckte sich. Von seinem Bürofenster aus hatte er freie Sicht auf den Hudson River, von der Freiheitsstatue bis hin zur George Washington Bridge. Aidan liebte New York City. Es pulsierte vor Leben, und selbst nachts um drei konnte man Bagel mit Räucherlachs kaufen, ohne dabei irgendwie aufzufallen. Am meisten liebte er jedoch die Anonymität. Niemand kümmerte sich darum, woher er kam oder was er vorhatte. In New York hatte Aidan endlich wieder das Gefühl, frei atmen zu können.

In Silver Glen hatte er eine äußerst idyllische Kindheit verlebt - zumindest bis zum Tod seines Vaters, der gestorben war, als Aidan noch ein Teenager gewesen war. Und die bezaubernde Stadt in den Bergen würde auch immer seine Heimat bleiben. Doch als Aidans Welt mit einundzwanzig plötzlich in Trümmern gelegen hatte, ertrug er den Gedanken nichts länger, dass in einer Kleinstadt jeder alle Geheimnisse des anderen kannte.

Seine Rettung war der Umzug nach New York gewesen. Mit dem Geld seiner Familie als Startkapital hatte er ein äußerst erfolgreiches Immobiliengeschäft gegründet. Mit seiner charmanten Art verhalf er den Reichen und Schönen zu ihren neuen Traumwohnungen in Manhattan.

Der Signalton seines Handys erinnerte ihn an einen Termin, der gleich anstand. Er setzte sich und nahm einen Füller in die Hand. Nachdenklich drehte er den schweren Goldzylinder zwischen den Fingern hin und her. Auf der ledernen Schreibunterlage lag noch immer unscheinbar die Einladung. Er las sie ein zweites Mal, doch das ungute Gefühl in der Magengegend wollte einfach nicht verschwinden.

Der 20. Dezember. Da

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