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Weihnachtszauber im Cottage Roman von Fforde, Katie (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.09.2019
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Weihnachtszauber im Cottage

Ein Rendezvous voller bezaubernder Missverständnisse auf dem Weihnachtsmarkt. Eine winterliche Hochzeitsreise wie im Märchen. Zwei drollige Hunde als Glücksboten für einen unvergesslichen Heiligabend. In den englischen Cotswolds, wo beim Tanz der Schneeflocken in gemütlichen Cottages knisternde Kaminfeuer Behaglichkeit verströmen, entfaltet Katie Fforde glanzvolle Festtagsstimmung und jede Menge herzerwärmender Romantik.

Katie Fforde lebt als freie Autorin und Drehbuchschreiberin mit ihrer Familie in Gloucestershire. Ihre romantischen Beziehungsgeschichten waren in Großbritannien allesamt Bestseller und werden regelmäßig unter anderem für die ZDF-Serie 'Herzkino' verfilmt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 366
    Erscheinungsdatum: 30.09.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732577798
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Originaltitel: THE CHRISTMAS STOCKING AND OTHER STORIES
    Größe: 1143 kBytes
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Weihnachtszauber im Cottage

Ein Weihnachtsfest wie im Traum

Ginny hatte Kopfschmerzen, und das Taxi, das der Trauzeuge für sie bestellt hatte, roch stark nach nassem Hund und Kieferndeo für Autos. Bei dem Geruch wurde ihr übel, obwohl das auch von einer Mischung von zu viel Prosecco und allgemeiner Erschöpfung herrühren konnte. Auch Ben neben ihr sah erschöpft und unwohl aus. Wenn man bedachte, dass dieser Heilige Abend der glücklichste Tag ihres Lebens hätte sein sollen, war es ziemlich schrecklich.

Der Tag war vorüber, und Ginny empfand Erleichterung darüber, obwohl sie wusste, dass es wahrscheinlich nicht so sein sollte. Die Hochzeit war stressiger verlaufen, als sie es sich je hätte vorstellen können. Es war nicht die Feier gewesen, von der sie geträumt hatte, sondern nur die Art Hochzeit, die alle anderen sich gewünscht hatten. Nun würde es nicht mehr lange dauern, und sie wären am Ziel ihrer Hochzeitsreise: dem kleinen, luxuriösen Zufluchtsort tief im Wald von New Forest, den Ginny im letzten Frühjahr gebucht hatte, als sie noch gedacht hatte, es wäre eine gute Idee, am Heiligen Abend zu heiraten.

Zumindest gab es einen Silberstreif am Horizont ihres unkonventionellen Timings: Sie waren nun endlich in den Flitterwochen und mussten ihr erstes Weihnachtsfest nicht mit einer ihrer beiden Familien verbringen, mit denen sie nicht so recht klarkamen. Je länger sie darüber nachdachte, desto größer war Ginnys Erleichterung, dass sie über eine Woche lang nicht mehr mit ihrer Mutter sprechen musste ... und mit Bens Mutter vielleicht nie wieder, wenn sie das irgendwie einfädeln konnte.

Die beiden Mütter hatten ihnen die Hochzeit komplett aus der Hand genommen und sie geradezu moralisch verpflichtet, Gäste und Einzelheiten der Feier zu akzeptieren, die sie nicht wirklich wollten - oder besser gesagt: die Ginny nicht wollte. Ben war seltsamerweise während der Hochzeitsvorbereitungen ständig unterwegs gewesen und hatte es Ginny überlassen, ganz allein für die Art von Hochzeit zu kämpfen, die sie sich eigentlich wünschten. Aber den Kampf hatte sie verloren.

Ben hatte Ginny nicht einmal eine angemessene Erklärung für seine häufige Abwesenheit gegeben, nur vage Entschuldigungen, dass er mit Arbeit überhäuft sei oder dass er Überstunden schiebe, um für die Flitterwochen zusätzlich freie Tage zu bekommen. Er war nur an dem Wochenende zu Hause gewesen, als sein Junggesellenabschied stattfand. Die Folge war, dass sie sich kaum gesehen hatten, geschweige denn ein vernünftiges Gespräch miteinander hatten führen können. Nachdem sich sein Verhalten monatelang nicht änderte, kam Ginny zu dem Schluss, dass Ben Konfrontationen gern aus dem Weg ging und froh war, sie ihr zu überlassen.

»Oh, Liebling!«, hatte er gesagt. »Wir haben noch den Rest unseres Lebens für uns. Lassen wir unsere Mütter doch einfach planen, was sie wollen. Ich möchte jetzt wirklich nicht mit ihnen herumstreiten.«

»Soll das heißen, dass ich mit ihnen streiten muss?«

»Nein, gib doch einfach sanft nach. Spielt es überhaupt eine Rolle?«, hatte er gefragt.

Angesichts einer solchen Einstellung hatte Ginny die Hoffnung aufgegeben.

Vermutlich wäre die Hochzeit einfacher gewesen, wenn sich Ginnys Vater nicht so großzügig gezeigt hätte. Aber während er in manchen Bereichen übertrieben spendabel war - er engagierte den teuersten Videofilmer, den er finden konnte -, verhielt er sich in anderer Hinsicht geradezu bösartig. Die Gastgeschenke wurden von einem Geschäftsfreund gestiftet, der damit auf ein wenig nützliche Publicity hoffte. Jeder Gast erhielt eine Miniaturpackung Käse und Kekse zum Mitnehmen. Hätte es etwas Alkoholisches gegeben - eine kleine Flasche Portwein oder Ähnliches -, wäre Ginny glücklicher gewesen. Aber nein, ihr Vater hatte herausgefunden, dass das Hotel Korkgeld berechnen würde, wenn das Geschenk aus Alkoholika bestand. Ginny konnte froh sein, dass ihr Vater nicht mit jemandem befreundet war, d

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