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Weihnachtszauber wider Willen von Morgan, Sarah (eBook)

  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)

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Weihnachtszauber wider Willen

Als Skifahrer war er unschlagbar - aber als Dad ist Tyler O'Neil weit von einer Goldmedaille entfernt. Um seiner 13-jährigen Tochter zu beweisen, wie sehr er sie liebt, will er ihr das schönste Weihnachtsfest aller Zeiten bereiten. Das Snow Crystal Skiresort seiner Familie bildet dafür schon mal die perfekte Postkartenidylle. Doch bei den restlichen Details braucht er Unterstützung. Wer könnte ihm besser beibringen, was zum Fest der Liebe gehört, als eine Lehrerin? Gut, seine alte Schulfreundin Brenna ist genau genommen Skilehrerin, dennoch scheint sie auch den Slalom weihnachtlicher Bräuche perfekt zu beherrschen. Der guten alten Tradition des Kusses unterm Mistelzweig kann Tyler jedenfalls schnell etwas abgewinnen ...

Sarah Morgan ist eine gefeierte Bestsellerautorin mit mehr als 18 Millionen verkauften Büchern weltweit. Ihre humorvollen, warmherzigen Liebes- und Frauenromane haben Fans auf der ganzen Welt. Sie lebt mit ihrer Familie in der Nähe von London, wo der Regen sie regelmäßig davon abhält, ihren Schreibplatz zu verlassen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 304
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956494987
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Originaltitel: Maybe This Christmas
    Größe: 425 kBytes
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Weihnachtszauber wider Willen

2. KAPITEL

T yler lümmelte auf einem Stuhl in der Ecke des Raums und hörte nur halb zu, als Jackson und Kayla ihre Pläne für die Wintersaison präsentierten. Diese Art, den Abend zu verbringen, schätzte er ganz und gar nicht, und er musste sich zwingen, sich zu konzentrieren, während die beiden sich durch die Schaubilder klickten, die angestrebte Buchungen, Besucherzahlen und das Verhältnis von Stammgästen zu neuen Gästen zeigten. Doch nach einer Weile verschwamm alles vor seinen Augen, und er schaltete tief gelangweilt innerlich einfach ab.

Wenn er das Wort Cashflow nie wieder hören sollte, würde er das kaum bedauern.

Er hätte in Europa sein sollen, um sich mit seinem Team Aufzeichnungen anzusehen oder Pläne zu schmieden mit Chas, seinem Skitechniker, dessen Kompetenz und magisches Händchen für Kanten, Beschichtungen und Wachs Tylers Zeit um Sekunden gedrückt hatte. Sie waren ein Erfolgsteam gewesen, doch es war nicht nur der Erfolg, den Tyler vermisste. Es waren die Erwartung, der Rausch der Schnelligkeit, die Hundertstelsekunden, in denen man fast die Kontrolle verlor, während man in einer Geschwindigkeit die Piste hinunterraste, die die meisten Menschen nicht einmal mit dem Auto erreichten.

Es war sein Leben gewesen, und dieses Leben hatte sich von einer Sekunde zur anderen verändert.

Glücklicherweise hatte ihn die Nachricht, dass sein Knie den Kräften bei Weltcup-Skirennen nicht mehr standhalten würde, zugleich mit der Neuigkeit erreicht, dass Jess bei ihm wohnen würde, sodass er sich wenigstens auf etwas anderes hatte konzentrieren können.

Seine Gedanken wanderten zu seiner Tochter und dem Gespräch, das sie geführt hatten.

Er konnte der Tatsache, dass sie kein Kind mehr war, nicht länger ausweichen.

Sie war ein Teenager.

Alles veränderte sich. Wie viel genau wusste sie über sein Sexleben? Wie viel wusste sie überhaupt über Sex?

Schweiß brach ihm im Nacken aus, und er rutschte auf seinem Stuhl hin und her. Sein Unbehagen war fast körperlich zu spüren.

In welchem Alter sollte man ein solches Gespräch führen? Er hatte keine Ahnung. Er hatte von dem allen keine Ahnung.

Und was passierte da in der Schule? Er wusste es nicht, aber es lag auf der Hand, dass irgendetwas nicht stimmte.

Er musste mehr Zeit mit ihr verbringen, und die leichteste Art, das zu tun, bestand darin, sich auf ihr Skifahren zu konzentrieren.

Ans Skifahren zu denken half ihm, sich zu entspannen. Zumindest damit war er vertraut.

Sie war gut auf Skiern, doch da sie in Chicago aufgewachsen war und dazu mit einer Mutter, die alles hasste, was mit dem Skifahren zusammenhing, mangelte es ihr an Erfahrung und Praxis. Irgendwie musste er ihr dazu verhelfen, während er gleichzeitig seinen Verpflichtungen im Familienunternehmen nachkam. Sie brauchte mehr Stunden am Berg mit jemandem, der fähig war, sie zu coachen.

Er wusste, dass er fähig war, wenn auch nicht geduldig genug.

Trotzdem hob sich angesichts der Aussicht, sie zu trainieren, seine Laune. Er mochte vielleicht keine Rennen mehr fahren können, doch er konnte mit seiner Tochter Ski fahren. Er erkannte sich in ihr wieder, was vermutlich der Grund gewesen sein dürfte, warum ihre Mutter sie im vergangenen Winter beinahe hinausgeworfen hatte. Janet hatte alles versucht, um Jess den O'Neil-Anteil auszutreiben, doch es hatte nicht funktioniert.

Stolz vermischte sich mit schwelendem Ärger.

Die Carpenter-Familie hatte ein Vermögen für clevere Anwälte ausgegeben, um sicherzustellen, dass Janet das Sorgerecht für Jess bekam. Zwölf Jahre lang hatte er sich damit abfinden müssen, sie nur in den Sommerferien und zu Weihnachten zu sehen, doch dann war Janet wieder schwanger geworden. Ein neues Baby und die beginnende Pubertät von Jess waren eine ungute Kombination, die darin gipfelte, dass Janet ihre Tochter zu ihm geschickt hatte, damit sie bei ihm lebt

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