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Welche Farbe hat dein Himmel? Roman von Schrenk, Michelle (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.10.2016
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Welche Farbe hat dein Himmel?

"Im Leben läuft nicht immer alles nach Plan. Also weiche ruhig mal vom Weg ab. Sei für jemanden die Sonne."
Anna Sommer, von ihren Freunden Sunny genannt, träumt von einer Zukunft als Schriftstellerin an der Seite ihrer großen Liebe Dominik. Als Dominik sie jedoch von einem Tag auf den anderen verlässt, bricht für sie eine Welt zusammen. Zwölf Jahre später begegnen sich die beiden wieder. In dieser Zeit hat sich Sunnys Leben komplett verändert. Das einst so lebenslustige Mädchen schreibt nicht mehr, hat einen bodenständigen neuen Freund und arbeitet im Außendienst eines Radiosenders. Als Dominik sie um eine zweite Chance bittet, fühlt sie sich in die Vergangenheit zurückversetzt. An die Träume von früher hat sie lange nicht mehr gedacht. Dominik lässt nicht locker und stellt Sunnys Leben komplett auf den Kopf. Kann Sunny ihm verzeihen, dass er damals einfach abgehauen ist? Und was wird passieren, wenn die Vergangenheit die beiden einholt?

Michelle Schrenk, geboren 1983 in Nürnberg, schrieb schon von klein auf mit Begeisterung Geschichten. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation arbeitete sie in einer Nürnberger Werbeagentur und konnte dort ihre Kreativität zunehmend entfalten. Beflügelt von allem Wundersamen, Geheimnisvollen und Fantastischen widmete sie sich außerdem immer wieder ihrer großen Leidenschaft: dem Schreiben. Mit ihren ersten Büchern konnte sie sich einen Traum erfüllen. Inzwischen veröffentlicht sie regelmäßig Liebesromane die bewegen. Sie lebt zusammen mit ihrem Mann, ihrer Tochter und zwei Hunden im barocken Allersberg.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 14.10.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958181182
    Verlag: Forever
    Größe: 3504kBytes
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Welche Farbe hat dein Himmel?

Im Wagen vor mir

Zwölf Jahre später

"Verdammt, der hat sie wohl nicht alle!", fluche ich und würde am liebsten scharf abbremsen. So ein blöder Drängler. Der Feierabendverkehr in Nürnberg ist schlimm genug, da muss man doch nicht auch noch ständig so dicht auf den Vordermann auffahren. Als würde der so schneller vorankommen.

"Sag mal, geht's noch?" Ich trommle aufs Lenkrad. Das gibt's nicht! Prompt hängt der nächste Schlaumeier dicht hinter mir, diesmal ein Motorradfahrer.

Wie ich dieses tägliche Verkehrschaos hasse. Wenigstens kann ich mich über einen weiteren richtig fetten Kundenabschluss freuen. Das tröstet mich ein bisschen über das Chaos hier hinweg.

Immer wieder denke ich an die Worte meines Chefs Florian Krebner. "Dieser Stahlberg, das ist ein richtig harter Knochen. Also falls es nicht hinhaut mit dem Auftrag, sei nicht allzu streng mit dir."

Eine Glückswelle jagt durch mich hindurch. Von wegen harter Knochen, in meinen Händen war der liebe Herr Stahlberg nämlich weich wie Butter!!

Ein lautes Hupen lässt mich aufschrecken. Das muss der Motorradheini hinter mir gewesen sein. Genervt werfe ich einen Blick in den Rückspiegel. Der hat sie echt nicht alle.

"Was will der blöde Kerl da hinter mir nur?", rufe ich ungehalten.

"Rada rada radadadada, rada rada radadadada", höre ich es plötzlich singen, und ich muss lachen. Ich hatte ganz vergessen, dass ich ja noch Matthes, meinen besten Freund, am Handy habe.

"Sorry, aber erst drängelt so ein Penner ständig von der anderen Spur auf meine, und jetzt hängt da dieser Motorradfahrer hinter mir und hupt mich an!"

"Da hilft nur eines, Anna: ruhig durchatmen. Entspann dich - und wuzza!" Das ist übrigens sein Lieblingswort. Er gebraucht es in allen nur denkbaren Situationen. "Ich bin ja froh, dass du jetzt endlich die Freisprechanlage hast. Wer hat die noch mal installiert? Ich glaube, das war so ein unglaublich toller Typ mit hellen Haaren."

"Was? Brad Pitt war in meinem Auto?"

"Na, das wüsste ich aber, meine Liebe." Matthes lacht auf, und ich stimme mit ein.

"Du bist echt der Beste, weißt du das?"

"Natürlich." Er lacht.

"Du bist mal wieder sehr bescheiden", scherze ich und atme tief durch. "Wenn ich jetzt wenigstens nach Hause könnte. Aber nein, ich muss noch mal ins Büro, weil ich mein blödes Ladegerät dort liegen gelassen hab." Ich kaue an meiner Oberlippe herum. "O Mann, wann kommt ihr zwei Turteltäubchen endlich wieder nach Hause? Ich vermisse euch und unsere Cocktailrunden. Warum müsst ihr gerade jetzt so weit weg sein? Ihr mit eurem blöden Urlaub! Und der zieht sich auch noch eine halbe Ewigkeit hin!"

Er lacht. "Es dauert ja nicht mehr lange. Wir sind nur noch ein paar Tage hier an der Ostsee, dann geht's weiter nach Berlin. Und du wirst sehen, die paar Wochen dort werden schneller vergehen, als du denkst."

Ich seufze, schreie dann aber im nächsten Moment laut auf, denn der Motorradtyp hinter mir fährt erneut dicht auf. "Jetzt reicht es mir echt! Ich sag's dir, der Typ da spinnt total! Wenn er das noch einmal macht, dann bremse ich scharf ab!"Ich blicke auf die Uhr. Es ist bereits halb fünf. Verdammt! Dabei wollte ich heute mal eher Feierabend machen.

"Und was machst du heute Abend?", will Matthes wissen.

"Ach, nichts Besonderes, vielleicht mal wieder in der Badewanne verschwinden oder so. Mein Jan ist ja leider die ganze Woche auf Seminar, ich vermisse ihn jetzt schon."

"Das klingt ja immer ernster mit euch beiden. Aber ihr seid ja jetzt auch schon fast zwei Jahre zusammen."

Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, um Matthes von meinem Gespräch mit Jan zu erzählen.

"Wo wir beim Thema Ernst sind. Er hat mich gestern Abend gefragt, ob wir einen Schritt weitergehen und zusammenziehen wollen."

Kurz ist Stille am anderen Ende der Leitung. "Ach, deswegen bist du so hibbelig?"

"Was? Ich bin d

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