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Wenn aus Funken Flammen werden von Jimenez, Abby (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.10.2020
  • Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
eBook (ePUB)
9,99 €
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Wenn aus Funken Flammen werden

'Von superwitzig über bissig-schlagfertig bis tiefemotional.' (Booklist) Kristen steht kurz vor einem medizinischen Eingriff, der es ihr unmöglich machen wird, Kinder zu bekommen. Deshalb geht sie mit gemischten Gefühlen an die Aufgabe, die Hochzeit ihrer besten Freundin zu organisieren. Vor allem, als sie dabei Josh, den anderen Trauzeugen, kennenlernt. Er ist witzig, sexy und weiß mit ihrer direkten Art umzugehen. Allerdings träumt Josh von einem Haus voller Kinder. Kristen ist klar, dass sie nicht die Richtige für ihn ist. Doch die Anziehung zwischen Josh und ihr wird immer größer, und es wird auch für Kristen immer schwerer, ihn auf Abstand zu halten.

Abby Jimenez lebt in Minnesota und ist Gründerin der international erfolgreichen Konditor-Marke >Nadia Cakes<. Seit einiger Zeit ist sie außerdem als Romance-Autorin tätig.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 432
    Erscheinungsdatum: 09.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783423437769
    Verlag: dtv Deutscher Taschenbuch Verlag
    Serie: dtv bold
    Originaltitel: The Friend Zone
    Größe: 2931 kBytes
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Wenn aus Funken Flammen werden

2
KRISTEN

Schwungvoll stellte Shawn einen Stuhl mitten in den Aufenthaltsraum der Feuerwache, setzte sich rittlings darauf und sah mich an. Viel näher konnte er gar nicht kommen und mir auf die Nerven gehen. Ich saß in einem der sechs braunen Ledersessel, die vor dem Fernseher standen. Mein Yorkshire Terrier Stuntman Mike stand knurrend auf meinem Schoß.

Shawn wackelte vielsagend mit den Augenbrauen unter seiner albernen Schmalztolle. »Na, wie sieht's aus, Süße?«

Als ich mich nach vorn beugte und meinen Hund am Kopf kraulte, kam gerade Javier, der Leiter der Feuerwache, in die Küche. »Shawn, nur damit du Bescheid weißt: Falls ich mal auf Mund-zu-Mund-Beatmung angewiesen sein sollte und du der letzte Sanitäter auf dieser Erde wärst, dann wünsche ich mir zu meiner Beerdigung Spenden für den Tierschutz statt Blumen.«

Breit grinsend schenkte sich Javier einen Kaffee ein und Brandon, der mit seinem Buch im Sessel neben mir saß, lachte auf. »Ach, Shawn, zieh einfach Leine.«

Shawn stand auf, nahm seinen Stuhl und schob ihn zurück an den Tisch, während er irgendetwas vor sich hinmurmelte.

In diesem Moment kam Sloan aus dem Badezimmer gewirbelt. Sie trug den weißen Leinenrock, den sie sich gekauft hatte, als wir vorigen Sommer zusammen in Mexiko waren, und dazu bis zur Wade hoch geschnürte Sandalen. Damit sah sie aus wie eine griechische Göttin.

Aber meine beste Freundin war sowieso hinreißend. Blonde, lange Haare, den linken Arm voller knallbunter Tattoos und am Ringfinger einen funkelnden Klunker. Sie war mit Brandon verlobt, diesem genauso unverschämt attraktiven Feuerwehrmann.

Es war Sonntag und somit Familientag in der Feuerwache. Das hieß, dass die vier diensthabenden Jungs gemeinsam mit ihren Freunden und Angehörigen hier frühstückten. Sloan und ich waren an diesem Morgen jedoch die einzigen Gäste. Javiers Frau war mit den Töchtern in der Kirche und Shawn hatte keine Freundin.

Wie überraschend.

Rein formell war ich als Joshs Begleitung dabei. Er gehörte als viertes Mitglied zum Team, auch wenn ich ihn noch gar nicht kannte.

Josh war Brandons bester Freund. Er kam aus South Dakota und hatte gerade erst hier angefangen. Außerdem war er Brandons Trauzeuge, genau wie ich Sloans Trauzeugin war. Die Hochzeit fand am 16. April statt, in zwei Monaten schon. Da Josh die Verlobungsfeier verpasst hatte, war es ziemlich wichtig, dass wir uns umgehend kennen lernten.

Ich schaute nach der Uhrzeit. Mein Hunger wurde immer größer, und allmählich bekam ich schlechte Laune, denn bisher hatte ich lediglich einen Kaffee getrunken. Für das Frühstück heute war Josh zuständig. Allerdings war er immer noch nicht aufgetaucht.

Ich ärgerte mich also schon über ihn, noch ehe ich ihm zum ersten Mal begegnet war.

»Also«, begann Sloan und setzte sich in den Sessel neben Brandon. »Verrätst du mir, woher du das T-Shirt hast?«

Ich sah an mir herunter. Ich trug ein schwarzes Herrenshirt mit Werbung der Brauerei Wooden Legs, das ich in der Taille geknotet hatte. »Nö.«

Sie musterte mich skeptisch. »Du bist losgefahren, um Tampons zu besorgen, und kommst mit 'nem fremden Oberteil zurück. Muss ich mir Sorgen machen, weil du mir den Grund verheimlichst?«

Brandon hob den Blick von seinem Buch. Er war ein ausgeglichener Typ, den so schnell nichts aus der Ruhe brachte. Doch mit dem Bekenntnis, dass ich seinen neuen Wagen soeben mit meinem schwarzen Sumatra-Kaffee getauft hatte, würde ich mir vermutlich einen strafenden Blick von ihm einhandeln, was irgendwie noch schlimmer war als böse Worte.

Deshalb entschied ich mich dagegen.

Schließlich hatte ich sämtliche Spuren beseitigt. Und bei der Kollision, die ich durch mein Bremsmanöver nach dem kleinen Kaffeeunfall verursacht hatte, war schließlich kein Schaden an der Stoßstange entstanden. Somit musste er auch nichts davon erfahren.

Da mein Obe

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