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Wenn die Liebe Falten wirft Roman von Wilde, Lea (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.01.2016
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Wenn die Liebe Falten wirft

Kann man ein gestohlenes Herz zurückgeben? 'Wenn die Liebe Falten wirft' von Annegrit Arens jetzt als eBook bei dotbooks. Carlotta ist wie vom Blitz getroffen, als ihr Mann sie wegen einer Studentin verlässt. Plötzlich zweifelt sie nicht nur an ihrer ganzen Vergangenheit, sondern auch an sich selbst: War sie ihm nicht gut genug? Und wie soll es nun weitergehen? Inmitten dieses Gefühlschaos begegnet sie Tulio - mit ihm kehren Leidenschaft und Leichtigkeit in ihr Leben zurück. Bis zu dem Tag, an dem Gerd vor der Tür steht, mit seinem schönsten Dackelblick .... Nun muss sich Carlotta entscheiden: Liebe oder Leidenschaft? Marathonlauf oder Sprint? Gerd oder Tulio? Jetzt als eBook kaufen und genießen: 'Wenn die Liebe Falten wirft' von Annegrit Arens. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag Annegrit Arens hat Psychologie, Männer und das Leben in all seiner Vielfalt studiert und wird deshalb von der Presse immer wieder zur Beziehungsexpertin gekürt. Seit 1993 schreibt die Kölner Bestsellerautorin Romane, Kurzgeschichten und Drehbücher. Fünf ihrer Werke wurden für die ARD und das ZDF verfilmt. Die Autorin im Internet: www.annegritarens.de Annegrit Arens veröffentlicht bei dotbooks folgende Romane: Der 'Therapeut auf meiner Couch''Die Macht der Küchenfee''Aus lauter Liebe zu dir''Die Schokoladenkönigin''Die helle Seite der Nacht''Ich liebe alle meine Männer''Wenn die Liebe Falten wirft''Bella Rosa''Weit weg ist ganz nah''Der etwas andere Himmel''Der geteilte Liebhaber''Wer hat Hänsel wachgeküsst''Venus trifft Mars''Süße Zitronen''Karrieregeflüster''Wer liebt schon seinen Ehemann?''Suche Hose, biete Rock''Kussecht muss er sein''Mittwochsküsse''Liebe im Doppelpack''Lea lernt fliegen''Lea küsst wie keine andere''Väter und andere Helden''Herz oder Knete''Verlieben für Anfänger''Liebesgöttin zum halben Preis''Schmusekatze auf Abwegen''Katzenjammer deluxe''Ein Pinguin zum Verlieben''Absoluter Affentanz''Rosarote Hundstage''Die Liebesformel: Ann-Sophie und der Schokoladenmann''Die Liebesformel: Anja und der Grüntee-Prinz''Die Liebesformel: Tamara und der Mann mit der Peitsche''Die Liebesformel: Susan und der Gentleman mit dem Veilchen''Die Liebesformel: Antonia und der Mode-Zar''Die Liebesformel: Ann-Sophie und il grande amore'

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 494
    Erscheinungsdatum: 11.01.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958243194
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1973 kBytes
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Wenn die Liebe Falten wirft

Kapitel 2
New York, New York

Von Amsterdam nach Aachen nahmen sie den Zug. Sie hatten ein Abteil für sich allein. Kaum setzte sich der Interregio in Bewegung, schlief Jennifer auch schon an seine Schulter gelehnt ein. Sie sah ungewöhnlich blass aus. Fast so blass wie Carlotta, fand Gerd, doch bei Carlotta war die Blässe normal und kein Zeichen von Überanstrengung. Jennifer musste total erschöpft sein, der Arzt hatte Recht, in ihrem Zustand sollte man einfach nicht mehr so weit reisen. Es war wirklich allerhöchste Zeit gewesen, New York den Rücken zuzukehren.

Während Gerd vorsichtig, damit Jennifer nicht aufwache, mit einer Hand sein Jackett vom Haken nahm und es über sie ausbreitete, fragte er sich, ob er dem Drängen seines Engels, noch zu bleiben, vielleicht deshalb immer wieder nachgegeben hatte, weil er selbst froh über jeden Tag war, um den er das Wiedersehen mit seiner Familie hinausschieben konnte. Er kam als Bittsteller. Kein angenehmer Gedanke, wahrlich nicht. Und mit dem seiner Sippe eigenen Instinkt würden die Freelings seine schwache Position wittern und ausnutzen, darauf könnte er einen Eid schwören.

Ausnutzen wozu? Sie konnten ihm nichts anhaben, nicht wirklich. Alles, worum er sie bitten würde, war das vorübergehende Nutzungsrecht für ein Haus, das ohnehin die meiste Zeit leer stand. Und die jährliche Auszahlung jener lächerlichen Tantieme, die bislang stillschweigend im Firmenvermögen verblieben war, stand ihm zu, daran gab es nichts zu deuteln. Überhaupt: Was sollten sie auch schon im Gegenzug von ihm fordern? Dass er doch noch in das Familienunternehmen eintrat? Bestimmt nicht!

Es war noch nicht allzu lange her, da hatte sein Vater ihm klipp und klar gesagt, wie froh er war, Gerd nicht in seiner Firma zu haben. "Dein Bruder reicht mir. Ihr beide kommt mir wie kleine Kinder vor, die vor dem Krabbeln laufen lernen wollen und prompt auf ihrem Allerwertesten landen. Schaut euch Oliver an, der macht's richtig, der hat meine Gene. Wenigstens einer."

Etwas knirschte. Ein unangenehmes Geräusch, das Gerd aufschrecken ließ. Was war das? Jennifer murmelte etwas, ihr verstrubbelter Schopf rutschte auf seinen Schoß, wo sie sich zusammenrollte, zwei kindlich dünne Arme umklammerten ihn haltsuchend. Das Knirschen kam nicht von ihr und auch nicht von draußen. Das war er selbst. Er knirschte mit den Zähnen, das hatte er schon eine Ewigkeit nicht mehr getan.

Als Jugendlicher hatte er nachts ein monströses Metallgestell mit einem auswechselbaren Schaumstoffsteg tragen müssen, um den Abrieb seiner Schneidezähne zu verhindern. Mein Gott, war er sich lächerlich vorgekommen. Mittlerweile wusste er, dass er auch diese Fron seiner Familie zu verdanken hatte. Wären die Freelings nicht die Freelings, hätte er in seiner Jugend unbelastet von diesem an ein Pferdegeschirr erinnernden Gestell schlafen können, ohne den geringsten Schaden an seinen Zähnen zu nehmen. Halt so, wie er all die folgenden Jahre an Carlottas Seite friedlich geschlafen hatte.

Er atmete tief durch, befahl sich Ruhe, das war er schon seinem Engel schuldig. Was sollte Jennifer denn von ihm halten, wenn er bereits zu zittern begann, wenn noch gar nichts passiert war? Und es würde auch nichts passieren, er hatte alles bestens getimt.

Er hob den linken Arm an, das Ziffernblatt war leicht verschwommen, etwas war mit seinen Augen los. Nicht weiter tragisch, denn als er das Handgelenk ein Stück weiter von sich weg hielt, konnte er Ziffern und Zeiger wie gewohnt gestochen scharf erkennen. Bald Zeit für den "High Tea", zumindest das Teezeremoniell der Freelings würde Jennifer gefallen.

Pünktlich um fünf versammelten sich die Familienmitglieder um den altehrwürdigen Esstisch in dem nicht weniger ehrwürdigen Patrizierhaus, komme, was da wolle. Um pünktlich zu dieser Teestunde zu kommen, stand sein Vater noch heute mit seinen 76 Jahren in aller Herrgottsfrühe auf. Und Gerds Bruder tat es ihm

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