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Wenn die Liebe vom Himmel schneit Liebe hat immer Saison von Stacey, Shannon (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.01.2017
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Wenn die Liebe vom Himmel schneit

Eine Romanze mit seiner hinreißenden Assistentin Rachel kommt für Adrian nicht infrage. Das würde nur Probleme geben. Doch dann steckt er ausgerechnet mit Rachel bei einem Blizzard in einem romantischen Resort fest, und Adrians gute Vorsätze schmelzen dahin ...

Mit ihrem Mann und zwei Söhnen lebt die Bestsellerautorin Shannon Stacey in New England, das für seinen farbenprächtigen Indian Summer bekannt ist, aber auch für sehr kalte Winter. Dann macht sie es sich gerne zu Hause gemütlich. Leider weigern sich Shannons Katzen hartnäckig, auf ihrem Schoß als Wärmflasche zu dienen, während sie schreibt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 88
    Erscheinungsdatum: 02.01.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783956499357
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Größe: 167 kBytes
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Wenn die Liebe vom Himmel schneit

1. Kapitel

Angenommen, jemand hätte Adrian Blackstone nach ein paar Drinks zu viel gefragt, worin sein Erfolgsgeheimnis lag, hätte er vermutlich nur erwidert, dass er eben ein Chamäleon war. Er besaß die Fähigkeit, in jede Rolle zu schlüpfen, die sein jeweiliger Geschäftspartner von ihm erwartete.

Genau aus diesem Grund gehörte Blackstone Historical Renovations auch zu den führenden Unternehmen der Branche. Die Firma hatte sich auf die Restaurierung historischer Gebäude spezialisiert, die modernisiert werden sollten, ohne dabei ihren Charme oder ihren Charakter einzubüßen.

Der Weg an die Spitze war kein leichter gewesen. Adrian hatte ganz unten angefangen und sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Bereits als Teenager hatte er als Zimmermannsgehilfe auf dem Bau geschwitzt. Dafür beherrschte er heute die Sprache der Handwerker ebenso gut wie die Sprache der Investoren. Schon früh hatte er damit angefangen, alle Fachjournale und Finanz-Newsletter zu lesen, die er in die Finger kriegte. Und irgendwann hatten sich seine Anstrengungen ausgezahlt: Er hatte seinen Collegeabschluss gemacht, sich einen dunklen Anzug gekauft, und inzwischen verhandelte er mit schwerreichen Privatkunden und Bankiers. Er war nicht nur extrem anpassungsfähig, er hatte auch ein Gespür für das Herz und die Seele eines Gebäudes, während er gleichzeitig die finanziellen Aspekte im Auge behielt.

Und apropos im Auge behalten: Mit angehaltenem Atem beobachtete Adrian, wie Rachel Carter die Lobby seines neuesten und bislang erfolgreichsten Bauprojekts durchquerte. Ihre Absätze klickten auf dem Marmorfußboden. Einen Moment lang erlaubte er sich, den Anblick ihrer Hüften zu genießen, die sich unter dem korrekten grauen Kostüm wiegten. Dann ließ er den Blick zu ihrem Gesicht gleiten. Rachel trug ihr blondes Haar glatt zurückgekämmt und in einem Pferdeschwanz, was ihr einen geschäftsmäßigen, jedoch nicht allzu strengen Ausdruck verlieh. Ihr Make-up betonte auf dezente Weise ihre blauen Augen und die vollen Lippen. Adrian holte tief Luft und bemühte sich um eine leicht gelangweilte Miene. Auf keinen Fall durfte Rachel bemerken, dass er in diesem Augenblick mehr in ihr sah, als nur seine persönliche Assistentin, die sich anschickte, ihren morgendlichen Rapport abzuliefern. Er begehrte sie wie keine Frau zuvor. Aber das wusste Rachel nicht. Und so sollte es auch bleiben.

Rachel Carter gehörte seit fast fünf Jahren zu seinen Angestellten. Vor sechzehn Monaten war sie zur Assistentin der Geschäftsleitung befördert worden und arbeitete seitdem direkt mit ihm zusammen. Was bedeutete, dass er sich seit sechzehn Monaten oder rund vierhundertachtzig Tagen immer wieder scharf ins Gedächtnis rufen musste, dass es eine Menge Gründe gab, ihr nicht zu nahe zu kommen.

In der Firma angefangen hatte Rachel nach ihrem Abschluss in Betriebswirtschaft und mit einer erkennbaren Leidenschaft für Architektur und Architekturgeschichte. Was den Job betraf, war sie so etwas wie eine Seelenverwandte für ihn. Und er war sich leider nur allzu klar darüber, dass es weitaus einfacher wäre, jemand anderen fürs Bett zu finden als einen Ersatz für diese Perle von einer Mitarbeiterin. Sie war, kurz gesagt, für ihn tabu.

"Ich hoffe, ich habe Sie nicht zu lange warten lassen, Mr. Blackstone."

Mr. Blackstone , natürlich. Trotz ihrer langen Zusammenarbeit hatte sie ihn noch nie anders angesprochen. "Oh nein, ich bin eben erst heruntergekommen."

"Unter normalen Umständen hätte ich Sie jetzt gefragt, ob Sie mit Ihrem Zimmer zufrieden sind. Aber da alle Räume hier nach Ihren Vorgaben gestaltet wurden, würde sich das wohl etwas komisch anhören."

Er war jedes Mal entzückt, wenn sie ihn anlächelte und etwas von ihrer Geschäftsmäßigkeit verlor. Das eine oder andere Mal kam er in diesen Genuss. Was kein Wunder war. Sie arbeiteten jeden Tag zusammen und hatten auch schon etliche gemeinsame Geschäftsreisen hinter sich.

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