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Wenn die Sehnsucht siegt von Blake, Ally (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 26.06.2015
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Wenn die Sehnsucht siegt

Romantische Liebe, die ein Leben lang hält? Seit einer bitteren Enttäuschung fällt es Adam schwer, daran zu glauben! Bis der begehrte Junggeselle die hübsche Cara kennenlernt. Vom ersten Augenblick herrscht zwischen ihnen eine magische Anziehungskraft. Obwohl Adam seine Sehnsucht nach der bezaubernden Stylistin unterdrückt, weiß er im Grunde seines Herzens: Er hat die Frau gefunden, die ihm den Glauben an die Liebe zurückgeben kann ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 26.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733733247
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 874 kBytes
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Wenn die Sehnsucht siegt

1. KAPITEL

Es war Liebe auf den ersten Blick.

"Ich habe noch nie so wunderschöne Schuhe gesehen", sagte Cara, während sie in das Schaufenster des eleganten Schuhgeschäfts auf der Chapel Street blickte.

"Du musst sie kaufen", stimmte Gracie zu, die sich die Nase an der Scheibe platt drückte.

"Sie sind absolut dekadent. Und alles andere als eine Notwendigkeit."

"Dann sei dekadent, solange du noch jung genug bist, dass es charmant wirkt."

"Aber das sind Kate-Madden-Schuhe!", rief Cara aus, die hoffte, dass zumindest das genug Argument war, um sich von einer überstürzten Ausgabe abzuhalten.

Gracie packte Cara an den Oberarmen und drehte sie zu sich um, sodass ihre Freundin die Schuhe nur noch aus dem Augenwinkel heraus sehen konnte. "Du hast gar keine Wahl. Das ist die Chance deines Lebens! Hier geht es um goldene Kreditkarten, um Limousinen - ums Fernsehen!" Gracie spreizte die Hände, so als wolle sie damit die Größe der Zukunft andeuten, die vor Cara lag. "Du willst Eindruck machen, und mit diesen Schuhen wird dir das sofort gelingen."

Caras Blick wurde erneut wie magisch von der wunderschönen Kreation angezogen, die auf einem Kissen aus schwarzem Samt thronte. Die Schuhe waren elegant, rot, aus besticktem Satin und hatten Absätze, die man zur Not als tödliche Waffe einsetzen konnte. In einem Wort - sie waren einfach unwiderstehlich.

"Und bedenke", fügte Gracie hinzu, "wenn du den Job nicht kriegen solltest, dann hast du zumindest ein umwerfendes Paar Schuhe zum Trost!"

Cara nickte. Die Sache war nur die, dass sie den Job bekommen musste. In ein paar Monaten wurde sie siebenundzwanzig, genau das Alter, in dem ihr Vater zum ersten Mal bankrott gegangen war, und wenn sie bis dahin das St.-Kilda-Apartment-Gebäude abbezahlt haben wollte, dann war dies - abgesehen von einem Lottogewinn - die einzige Möglichkeit dazu.

Und sie würde es schaffen. Daran bestand überhaupt kein Zweifel. Das Gebäude würde ihr gehören. Jeder einzelne Stein. Jeder Dachziegel. Jedes Staubkorn. Und dann wäre sie frei - frei, von dem ständigen Gefühl, dass einer dieser Steine auf ihrer Brust lag.

Gracie hatte recht. Wenn sie den hochbezahlten Job als Stylistin für Australiens spektakulärste Fernsehshow haben wollte, dann musste sie unvergleichlich sein oder sie würde sang- und klanglos untergehen.

"Du machst Witze!", sagte Adam in einer Mischung aus Entsetzen und Gelächter.

"Nein", antwortete Chris mit einem breiten Lächeln. "Ich werde im Fernsehen sein, und zwar als Hauptattraktion in meiner eigenen Partnersuche-Show."

Adams Gelächter verstummte abrupt, sobald ihm klar wurde, dass dies kein Scherz war. Obwohl sein Freund und Geschäftspartner ein echtes Genie war, wenn es um Innovationen in der Telekommunikationstechnologie ging, schien man ihn in anderen Bereichen vor sich selbst schützen zu müssen.

"Der Vertrag wurde heute Morgen unterzeichnet und besiegelt", fügte Chris hinzu.

Adam sprang von seinem Stuhl auf und wanderte ruhelos durch das Büro. "Ich wünschte, du hättest zuerst mit mir gesprochen, bevor du einen solchen Schritt unternimmst, Chris. Du hättest mich wirklich zuvor zu Rate ziehen sollen."

"O nein. Das hätte ich nicht."

Adam blieb wie angewurzelt stehen und starrte seinen Freund an. Aber Chris, der sich für gewöhnlich Adams Willen beugte, starrte einfach zurück.

Hier muss ich also mit Vorsicht vorgehen, dachte Adam und sagte: "Du bist derjenige, der mich zum Marketing- und Public-Relations-Fachmann des Unternehmens gemacht hat, und als solcher hast du mich zuerst zu konsultieren, wenn du etwas planst, was das Image von Revolution Wireless verändert."

"Hier geht es nicht um die Firma", entgegnete Chris. "Es geht ausschließlich um mich. Als Kopf der Marketingabteilung von Revolution Wireless geht es dich eigentlich nichts an. Aber ich wollte, dass du als mein Freund Bescheid weißt.

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