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Wenn er mich nur ansieht von Mortimer, Carole (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.08.2013
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Wenn er mich nur ansieht

Zuerst findet es Sabine äußerst amüsant, wie ungeniert der smarte Geschäftsmann Jarrett Hunter über sie herzieht. Er ahnt natürlich nicht, dass die schöne Frau, die im Restaurant neben ihm sitzt, genau die Erbschleicherin ist, die er so verachtet. Erst am nächsten Tag, als sich Jarrett bei Sabine einfindet, um über den Verkauf ihrer Hotelkette zu verhandeln, erkennt er seinen Fauxpas. Doch so eiskalt wie Sabine ihn gerne abblitzen lassen möchte, gelingt es ihr nicht: Jarretts erotische Ausstrahlung auf sie ist so gewaltig, dass sie nur in der Flucht ihr Heil sieht. Am nächsten Morgen verlässt Sabine Norwegen, um Jarrett nie wiederzusehen...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 08.08.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864946790
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 271kBytes
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Wenn er mich nur ansieht

1. KAPITEL

"Es ist ja nicht so, dass ich den Vorschlag, euch beim Dinner Gesellschaft zu leisten, nicht zu schätzen wüsste, Stephen", sagte der Mann gelangweilt. "Ich habe lediglich keine Lust, mich mit einer Fremden zu unterhalten, nur damit die Viererrunde komplett ist. Nach meiner Erfahrung ist jede Frau, die abends allein unterwegs ist, entweder auf der Jagd nach einem reichen Mann oder - noch schlimmer - ein Mauerblümchen!"

Die Frau, der unterstellt wurde, "entweder auf der Jagd nach einem reichen Mann oder - noch schlimmer - ein Mauerblümchen zu sein", hatte die Hotelbar erst vor wenigen Sekunden betreten und nach ihren Gastgebern Ausschau gehalten - ihrer Freundin Alison und deren frisch angetrautem Ehemann Stephen -, als sie zufällig die beleidigende Bemerkung des Mannes hörte.

Sie hatte Alison und Stephen entdeckt - sie waren nicht allein. Abbie konnte sie allerdings nicht sehen und war selbst durch eine üppige Grünpflanze, die den eleganten Raum teilte, ihrer Sicht entzogen. In Anbetracht der taktlosen Worte des Mannes war es vielleicht auch besser so.

"Ich finde das ein bisschen stark, Jarrett", protestierte Alison empört. "Heutzutage können Frauen überall hingehen und alles tun, was ihnen behagt. Und das sogar ohne die männliche Begleitung."

Nun, zumindest kannte Abbie jetzt seinen Namen. Jarrett ... Er sagte ihr nichts.

"Heiraten diese 'überallhingehenden' Frauen auch?", erkundigte sich der Jarrett genannte Mann ironisch.

"Natürlich, wenn sie den Wunsch dazu haben - so wie ich", konterte Alison hitzig. "Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass wir zum Leben nicht unbedingt einen Mann brauchen, so wie unsere Großmütter und vielleicht auch unsere Mütter. Wir machen selbst Karriere, verdienen unser eigenes Geld, und daher ist eine Ehe keine solche Notwendigkeit mehr wie früher ..."

Stephens leises Lachen unterbrach sie. "Ich habe das Gefühl, dass man dich absichtlich auf die Palme bringen will, Liebes."

Der andere Mann lachte ebenfalls. "Du hast mich erwischt. Entschuldige, Alison, das war nicht nett von mir, zumal ihr noch in den Flitterwochen seid. Ich finde es fabelhaft, dass ihr beide geheiratet habt. Es tut mir nur leid, eure Hochzeit verpasst zu haben. Umso mehr freut es mich, dass ich euch hier begegnet bin. Ich hatte ja keine Ahnung, dass ihr zum Skilaufen nach Kanada wolltet!"

Auch Abbie hatte die Hochzeit der beiden verpasst, deshalb hatte sie - nach langem Zögern - eingewilligt, den Abend mit ihnen zu verbringen. Dieser Jarrett hingegen hatte das junge Paar offenbar zufällig getroffen.

Hätte Abbie den Verdacht gehabt, ihre Freunde wollten sie mit diesem Mann verkuppeln, hätte sie auf der Stelle kehrtgemacht, unbemerkt das Hotel verlassen und sich später telefonisch für ihr Ausbleiben entschuldigt. Sie glaubte jedoch nicht an ein Komplott, denn Alison kannte ihre Gefühle in Bezug auf Beziehungen ganz genau. Was Abbie betraf, so existierten sie einfach nicht.

Ehrlicherweise musste sie zugeben, dass Jarretts anfängliche Bemerkung sie gekränkt hatte. Unwillkürlich betrachtete sie sich in einem der hohen Spiegel, die hinter der Bar hingen. Ihre Beine waren lang und wohlgeformt, sie trug ein schwarzes Etuikleid, das ihre makellose Figur betonte und kurz über dem Knie endete. Dazu hatte sie einen dünnen Seidenblazer gewählt, der genau den gleichen violetten Farbton hatte wie ihre Augen und dessen lockerer Schnitt von dem weichen, anschmiegsamen Material ihres Kleides ablenkte. Das lange dunkle Haar hatte sie im Nacken zu einem strengen Chignon zusammengefasst, und auch ihr Make-up verriet äußerste Zurückhaltung.

Sie versuchte, sich mit Jarretts Augen zu sehen, und gelangte zu dem Schluss, dass er sie als kühl und reserviert einschätzen würde - kein "Mauerblümchen", aber auch keine strahlende Schönheit.

"Nichtsdestotrotz", fuhr Jarrett lässig fort, "muss ich eure Einladung ablehnen. Eure Freundin hat v

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