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Wenn golden die Sonne im Meer versinkt Die Rinucci Brüder 1 von Gordon, Lucy (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 19.01.2011
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Wenn golden die Sonne im Meer versinkt

Golden versinkt die Sonne im Meer, als die hübsche Evie in ihrem Cottage überraschend Besuch von dem mächtigen Unternehmer Justin Dane bekommt. Seit sie sich in London begegnet sind, herrscht zwischen ihnen eine magische Spannung. Hat Justin jetzt den langen Weg nach Cornwall gemacht, um endlich über seine Gefühle zu reden? Um Evies zärtliche Wünsche zu erfüllen? Aber er bleibt zurückhaltend bis er ihr bei einem romantischen Spaziergang an der Küste sein Herz öffnet und ihr sein dunkles Familiengeheimnis verrät ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 19.01.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783942031127
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 920 kBytes
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Wenn golden die Sonne im Meer versinkt

1. KAPITEL

"Okay, Kinder, das war's für heute. Ihr könnt nach Hause gehen", sagte Evie, als die Klingel ertönte. Fünfzehn Zwölfjährige packten mehr oder weniger diszipliniert ihre Sachen zusammen, und rasch war das Klassenzimmer leer.

Evie rieb sich den Nacken und streckte sich, um die innere Anspannung zu lösen.

In dem Moment kam ihre Freundin Debra herein. "War es eine anstrengende Woche?", fragte sie. Als stellvertretende Schulleiterin war sie befugt gewesen, Evie zu bitten, ein halbes Jahr den Fremdsprachenunterricht zu erteilen.

"Ziemlich", gab Evie zu. "Aber ich will mich nicht beschweren, die Kinder sind in Ordnung."

"Hast du noch Zeit für einen Kaffee?"

"Immer."

"Du magst die Kinder, oder?", begann Debra behutsam, nachdem sie auf der Terrasse eines Cafés am Flussufer einen freien Tisch gefunden hatten.

"Ja. Einige sind sehr intelligent, besonders Mark Dane. Er scheint ein Sprachgenie zu sein. Heute war er übrigens nicht da."

Debra stöhnte. "O nein, es wird langsam problematisch. Er schwänzt in der letzten Zeit zu oft."

"Hast du schon mit seinen Eltern gesprochen?"

"Mit seinem Vater. Er würde sich darum kümmern, hat er beinah zornig verkündet."

Evie verzog das Gesicht. "Das klingt nicht gut."

"Nein, mir hat es auch nicht gefallen. Er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, hat klein angefangen und scheint ein Mensch zu sein, der alles unter Kontrolle haben will."

"Auch seinen Sohn?"

"Wahrscheinlich nicht nur ihn, sondern auch dich, mich ..."

"Und sogar die kleine Maus in der Ecke", versuchte Evie zu scherzen.

"Justin Dane würde keine Maus in seiner Nähe dulden. Doch lass uns über etwas anderes reden." Debra atmete tief ein, ehe sie mit ihrem Anliegen herausrückte. "Evie, ich möchte dir einen Vorschlag unterbreiten."

"Verdirb uns nicht die Stimmung, und vergiss es." Evie lehnte sich auf dem Stuhl zurück und schlug die Füße übereinander. Dann schloss sie die Augen und ließ sich die Sonne ins Gesicht scheinen. Mit den sportlichen Schuhen, den Jeans, ihrer schlanken Gestalt und dem kurzen dunklen Haar wirkte sie sehr jung, sehr sportlich und keineswegs wie eine neunundzwanzigjährige Lehrerin.

"Evie", fing Debra betont geduldig noch einmal an.

"Gib es auf, Deb. Ich weiß, was du sagen willst, und meine Antwort lautet Nein. Ich war bereit, in diesem Halbjahr, das bald zu Ende ist, auszuhelfen, mehr habe ich dir nicht versprochen."

"Aber der Direktor möchte, dass du weiterhin an unserer Schule unterrichtest. Er lobt dich überschwänglich."

"Nein. Ich habe nur die Kollegin vertreten, die in Erziehungsurlaub ist. Sie kommt nach den Ferien zurück, und ich fahre in die Sonne."

"Sie will nicht zurückkommen. Deshalb soll ich dich überreden, ihre Stelle zu übernehmen."

Evie richtete sich auf und blickte die Freundin vorwurfsvoll an. "Du weißt genau, dass ich nichts von einer festen Anstellung halte. Ich brauche Abwechslung und Vielfalt."

"Aber du hast behauptet, es mache dir Spaß zu unterrichten."

"Ja, in kleinen Dosierungen."

"Das ist dein Lebensmotto, stimmt's? Alles in kleinen Dosierungen, einen Job hier, einen Job da."

Evie lächelte belustigt. "Du hältst mich für unreif, oder? Eine Frau in meinem Alter sollte eine gute Stelle, ein Kind und zweieinhalb Ehemänner haben."

"Du meinst, einen Mann und zweieinhalb Kinder."

"Wie dem auch sei, Tatsache ist, du willst mir einreden, ich müsste endlich ein so geregeltes Leben führe

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