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Wenn Liebe stark macht von Oellrich, Jenna (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.06.2015
  • Verlag: Himmelstürmer Verlag
eBook (PDF)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Wenn Liebe stark macht

Nachdem Richard Max verlassen hat, fällt er in ein tiefes Loch, aus dem er kein Ent-kommen sieht. Seine Freunde sind für ihn da, verstehen Richard nicht. Nach all den Beteuerungen, dass er Max liebt, ist die Behauptung, Max nie geliebt zu haben, unglaubwürdig. Max ist zu gekränkt, um darauf einzugehen. Er lenkt sich mit Liebschaften ab und muss selbst erkennen, dass Richard darauf getroffen reagiert. Als Richard von seinem Freund verprügelt nach Hause kommt, kümmert sich Max um ihn. Richard gesteht, dass er ihn vermisst und sucht förmlich seine Nähe, woraufhin sich Max eingestehen muss, dass es doch noch einen Funken Hoffnung gibt. Allerdings weiß Max, dass Richards Freund alles andere als harmlos und verständnisvoll ist. Nie würde er eine erneute Trennung einfach so hinnehmen. vor allem aber hat Richard viel zu viel Angst vor ihm. Max bleibt nichts anderes übrig, als es zu akzeptieren, da alle Versuche, Richard davon zu überzeugen, dass Taylor nicht gut für ihn ist, scheitern. Jedenfalls augenscheinlich. Richard hat längst für sich beschossen, Taylor endgültig zu verlassen. Doch mit welchen Folgen? Max zittert um eine Chance und um Richards Leben.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 322
    Erscheinungsdatum: 01.06.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783863614669
    Verlag: Himmelstürmer Verlag
    Serie: Junge Liebe Bd.73
    Größe: 932kBytes
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Wenn Liebe stark macht

Nach der Trennung

Wie es dazu kommen konnte, verstand ich nicht.

Es hatte doch so gut angefangen. Vielleicht etwas holprig, zugegeben. Nach all unseren anfänglichen Schwierigkeiten, als wir noch nicht ahnten, dass wir füreinander Gefühle hatten, waren wir uns doch so schnell näher gekommen.

Und Richard hatte seinem Exfreund Taylor doch ein für alle mal den Rücken zugekehrt. Es war toll gewesen. Wir hatten Spaß gehabt. Als Paar. Als Freunde. Mit unseren Freunden und der Band, die endlich mehr war, als nur eine Hobby-Band. Wir hatten die Möglichkeit öfter aufzutreten, super. Aber würde das jetzt noch was werden?

Vielleicht hätte ich mich nicht so zieren dürfen, aber ich hatte ihm doch alles gegeben. Im Laufe der Zeit jedenfalls. Wohl aber doch zu spät.

Verwirrt blinzelte ich vor mich her und sah verschwommen, wie sich meine Beine bewegten. Ein Fuß setzte ich vor den anderen, automatisch.

Wie konnte Richard mir nur so etwas antun? Aber eigentlich hatte ich es ja schon lange befürchtet. Irgendwie. Tief in mir drin. Taylor hatte nicht aufgegeben. Er hatte alles versucht. Erst hatte er mir Claus auf den Hals gehetzt. Dann war da Daniels Unfall, für den ich Taylor immer noch verantwortlich machte, auch wenn es offensichtlich keine Beweise dafür gab. Und dann hatte er sich plötzlich wieder mit Richard getroffen.

Aber warum hatte Richard beteuert, dass ich mir keine Sorgen machen soll? Warum hatten wir ein so schönes Wochenende gehabt? Warum hatte er gesagt, er liebt mich, wenn er mich nur wenig später wegen Taylor verlässt ... Mitten auf der Straße. Im Beisein von anderen. Er hatte mich einfach stehen lassen.

Erst in meinem Zimmer wurde ich ruhiger. Ich hatte keine Ahnung, wie Joshua es geschafft hatte, mich zu mir zu bringen. Aber hier waren wir nun, auf meinem Bett. Ich lehnte gegen die Wand, während Joshua vor mir saß und mir unentwegt über mein Knie strich.

"Soll ich dir was zu trinken holen?", fragte er besorgt.

"Erklär mir, was das war", forderte ich, ohne auf seine Frage einzugehen.

"Ich weiß nicht, was in Rich gefahren ist", er schüttelte mit dem Kopf, während mir erneut Tränen über die Wangen liefen.

"Max, hör auf zu heulen", sagte er mitleidig und zog mich in seinen Arm. Ich klammerte mich an ihn, heulte gegen sein Shirt. Eigentlich war ich nicht so. Ich zeigte nicht gerne, wenn ich traurig war und mit Joshua hatte ich zwar ein gutes Verhältnis, aber innig war es nie gewesen. Doch er war gerade der Einzige, der hier war.

"Was war das?", fragte ich schluchzend, "Wieso ist er mit ihm gegangen? Wieso ...?"

"Ich weiß es nicht", sagte Joshua leise, "aber Taylor ..."

Ich schubste Joshua von mir, wohl etwas unsanft, aber ich konnte mich nicht beherrschen. Nicht bei diesem Namen! Ich stand auf, trat gegen meinen Schreibtischstuhl, der hart gegen meinen Schreibtisch krachte.

"Max, hör auf!", rief Joshua laut, "beruhig dich."

"Wie denn?! Wie würdest du dich fühlen, wenn du Christa mit ihrem aggressiven Exfreund sehen würdest? Wenn sie die Beziehung zu dir ohne eine Erklärung beenden würde?! Scheiße Mann, du weißt doch, was hier los ist?! Sag es doch!"

"Ich weiß, dass Taylor jeden bequatschen kann. Aber ich hab keine Ahnung, was bei Rich im Kopf vorgeht!", sagte Joshua nun etwas fester.

Ich schaute ihn mit feuchten Augen an und merkte, wie die Tränen wieder aus meinen Augen traten. Unbeholfen setzte ich mich auf meinen Schreibtischstuhl.

Ich war eingeschlafen, während Joshua mir etwas zu trinken geholt hatte. Erst der Wecker hatte mich aus dem Schlaf gerissen. Verwundert über ein Glas Wasser und zwei Tabletten auf meinem Nachttisch, hatte ich etwas gebraucht, um aufzuwachen. Doch dann überkamen mich die Erinnerungen an den letzten Tag. Oder war es doch nur ein Traum gewesen?

"Max?", meine Mum öffnete meine Tür und spähte vorsichtig

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