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Wer braucht ein Ziel, um anzukommen? Roman von Zimmermann, Irene (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.01.2020
  • Verlag: dotbooks GmbH
eBook (ePUB)
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Wer braucht ein Ziel, um anzukommen?

Mit Vollgas ab ins Glück! Der humorvolle Frauenroman "Wer braucht ein Ziel, um anzukommen?" von Irene Zimmermann jetzt als eBook bei dotbooks. An einem herrlichen Sonntagmorgen in die Schweiz fahren und nebenher einen Tausender verdienen - hört sich doch toll an! Karola, Energiebündel und Chaos-Magnet, und ihre beiden besten Freundinnen sollen ein Auto von Zürich nach Deutschland überführen. Voller Unternehmungslust stürzen sie sich auf diese Gelegenheit, mal wieder einen Mädels-Urlaub zu machen. Mit den 1,5 Millionen Euro im Kofferraum des Autos haben sie allerdings nicht gerechnet ... Und nun sollen sie das schöne Geld zurückgeben? Ausgeschlossen! Also beschließen die drei, bei Karolas Tante auf dem Land unterzutauchen und ein neues Leben anzufangen. Dabei wirbeln sie nicht nur das Dorfleben, sondern auch einige Männerherzen gehörig durcheinander ... Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Wer braucht ein Ziel, um anzukommen?" von Irene Zimmermann, eine wunderbare Komödie und humorvoller Roadtrip-Roman. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag. Irene Zimmermann wurde in Ravensburg geboren, studierte Germanistik und Politikwissenschaften in Freiburg und arbeitete als Lehrerin. Besonders bekannt ist die SPIEGEL-Bestsellerautorin für ihre Kinder- und Jugendbücher. Viele ihrer Bücher wurden übersetzt.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 367
    Erscheinungsdatum: 01.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783961487929
    Verlag: dotbooks GmbH
    Größe: 1955 kBytes
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Wer braucht ein Ziel, um anzukommen?

eins

"Tausend? Haben Sie wirklich tausend Euro gesagt?" Ich presse das Telefon ans Ohr und richte mich im Bett auf, blinzle in das grelle Morgenlicht. Wie es aussieht, habe ich wieder mal vergessen, die Vorhänge vorzuziehen. Kein Wunder, es war ja auch ziemlich spät gestern. Mühsam schaffe ich es, nach dem Radiowecker zu tasten, der komischerweise auf dem Boden steht. Fünf Uhr zwanzig! Und das am Sonntagmorgen! Ich lasse mich zurück in die Kissen sinken. Eigentlich ist fünf Uhr zwanzig nicht unbedingt die Zeit, zu der man geweckt werden will. Aber das ist jetzt egal. Wichtig ist nur ...

"Also noch mal langsam. Fünfhundert direkt und fünfhundert, wenn Sie zurück sind. Macht zusammen tausend", sagt der junge Mann.

Ich vermute mal, dass es sich um einen jungen Mann handelt; seine Stimme klingt jedenfalls so, wie sie sich bei den meisten jungen Leuten anhört, wenn sie Älteren etwas erklären (da ich über vierzig bin, muss ich mich wohl dazurechnen). Ist schon in Ordnung, inzwischen habe ich kapiert, wie viel ich bei diesem absolut lockeren Job verdienen werde. Ein Auto in der Schweiz abholen, gemütlich über die Autobahn zurückfahren (ein Kaffeepäuschen wird wohl drin sein) und es dann hier in Mannheim abstellen - das mache ich doch mit links. Ein netter Sonntagsausflug sozusagen, dazu leicht verdientes Geld. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass sich so schnell jemand auf meine Kleinanzeige im Wochenblatt meldet.

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"Plus Fahrkarte erster Klasse nach Zürich", fügt er hinzu. "Sie sollten allerdings in einer halben Stunde schon hier sein und in zwei Stunden am Bahnhof. Und spätestens um zwanzig Uhr muss das Auto bei uns in der Garage stehen. Bei Logisoftware in der Prinznauerstraße 15. Wenn Sie über die Marienthalerallee kommen, folgen Sie der -"

"Ich weiß schon, ich kenne mich aus", unterbreche ich ihn. Flüchtig überlege ich, ob es ein gutes Zeichen ist, dass mich mein erster Auftrag in die Prinznauerstraße 15 führt. Denn prompt tauchen die Erinnerungen wieder auf, an die alte Villa auf dem Nachbargrundstück von Nummer 15, wo Heiner seine Kanzlei hatte und ich vor über zwei Jahren den ersten Termin bei ihm wegen einer dummen Verkehrssache - Rotlichtverstoß oder so ähnlich nannte sich das. Ein Blitzer hatte mich erwischt, was Heiner später, als wir schon fast ein Paar waren, zu kühner Sprachakrobatik verleitete. Dich traf ein Blitzer, da sahst du Rot, mich traf ein Blitz, da sah ich dich , schrieb er in einer seiner unzähligen verliebten Mails.

Doch bevor ich mich in Sentimentalitäten verliere (ungünstig für Singles, besonders an einsamen Sonntagen), rufe ich ins Telefon: "Bin schon so gut wie unterwegs!"

Was natürlich übertrieben ist. Mein Kopf beginnt gerade erst aufzuwachen, zumindest pocht es an den Schläfen schon mal heftig, bestimmt kommt das vom süffigen Rotwein, den Regine beim Preisausschreiben im Getränkemarkt gegenüber gewonnen hat, vielleicht auch von den vier DVDs, die wir uns hintereinander reingezogen haben. Romantische Liebesfilme natürlich, wie sich das für zwei Freundinnen gehört, die allem Anschein nach ein Dauerabo auf ein Singledasein haben, von kurzen Unterbrechungen mal abgesehen. Heiner war eine davon und auch wieder einmal der Grund, weshalb ich gestern viel zu viel Rotwein getrunken habe und vom zweiten Film an hemmungslos heulen musste. Vielleicht tue ich aber dem Rotwein unrecht, und das Kopfweh kommt davon, dass ich von Heiner geträumt habe. Ihm ist alles zuzutrauen, er schleicht sich immer noch in meine Träume.

Ich riskiere einen weiteren Blick - fünf Uhr fünfunddreißig ist es inzwischen - und beschließe heldenhaft, gegen mein naheliegendes Interesse zu handeln, nämlich mich umzudrehen und einfach weiterzuschlafen. Schließlich bin ich eine starke Frau, unerschrocken werde ich aus dem Bett springen, zwei Kopfsch

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