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Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen von Phillips, Susan E. (eBook)

  • Verlag: Blanvalet
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen

Wir sagen Ja!
Wo ist die Braut? Ausgerechnet an ihrem Hochzeitstag flüchtet Lucy in letzter Sekunde, lässt ihren eigentlich so unwiderstehlichen Bräutigam vor dem Altar stehen und ihn - und die komplette Kleinstadt - ratlos zurück. Als sie auf einen bedrohlich aussehenden, aber auch sehr reizvollen Fremden trifft, schwingt sie sich spontan auf den Rücksitz seines Motorrads - mit unbekanntem Ziel. Auf ihrem wilden Roadtrip versucht Lucy, mehr über diesen Mann zu erfahren, der so viel über sie zu wissen scheint, aber nichts über sich selbst preisgeben will ...

Susan Elizabeth Phillips ist eine der meistgelesenen Autorinnen der Welt. Ihre Romane erobern jedes Mal auf Anhieb die Bestsellerlisten in Deutschland, England und den USA. Die Autorin hat zwei erwachsene Söhne und lebt mit ihrem Mann in der Nähe von Chicago.

Produktinformationen

    Größe: 2008kBytes
    Reihe (Teil): Blanvalet Taschenbuch Nr.38105
    Herausgeber: Blanvalet
    Untertitel: Roman
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 512
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783641093396
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Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen

Kapitel 2

Die klamme Morgenkälte weckte Lucy. Sie öffnete vorsichtig die Augen und sah pfirsichfarbene Lichtstreifen, die sich zwischen den Wolken hindurchzwängten. Ihr ganzer Körper tat weh, sie fror, fühlte sich schmutzig und noch genauso schlecht wie am Abend zuvor, bevor sie eingeschlafen war. Dies sollte eigentlich der erste Tag ihrer Flitterwochen sein. Sie stellte sich vor, wie Ted aufwachte, mit demselben Gedanken, und sie hasste ...

Panda schlief neben ihr in seinem zerknitterten weißen Hemd. Er lag auf dem Rücken, der wilde Haarschopf ein einziges Durcheinander aus Knoten. Blauschwarze Bartstoppeln bedeckten sein Kinn, ein Schmutzfleck verunstaltete seine Nasenspitze. Es widerstrebte ihr, so nah neben ihm zu liegen, also rappelte sie sich umständlich hoch. Sein Sakko rutschte von ihr herunter und landete auf der Decke. Sie zuckte zusammen, als sie die Füße in ihre Brautschuhe steckte, aber sie brauchte die Strafe durch den Schmerz, und so humpelte sie erneut zu den Bäumen hinüber. Auf dem Weg dorthin entdeckte sie sechs leere Bierflaschen im Gebüsch - sie schienen Symbole für das, in was sie sich hineinmanövriert hatte.

Ted hatte eine Strandvilla für Flitterwöchner auf St. Barth gebucht. Vielleicht würde er allein dorthin fliegen ... Obwohl, was konnte schlimmer sein, als die Flitterwochen allein zu verbringen? Nicht einmal, an einem Flussufer mitten im Nichts neben einem mürrischen, verkaterten, potenziell gefährlichen Biker aufzuwachen.

Als sie wieder auf die Lichtung trat, stand Panda am Ufer des Flusses, mit dem Rücken zu ihr. Das Hirngespinst Viper aus der vergangenen Nacht, die Bikerin mit der scharfen Zunge, löste sich im Nu auf. Es erschien Lucy auf einmal unhöflich, ihn zu ignorieren.

" Guten Morgen " , sagte sie leise.

Er gab einen unverständlichen Laut von sich.

Sie wandte rasch den Blick ab, aus Angst, dass er beschließen könnte, in den Fluss zu pinkeln, während sie zusah. Sie sehnte sich nach einer heißen Dusche, sauberer Kleidung und einer Zahnbürste, genau dem Komfort, den sie nun genießen würde, wäre sie den Gang entlanggeschritten. Eine Kanne Kaffee. Ein anständiges Frühstück. Teds Hände auf ihrem Körper, die diese herrlichen Orgasmen bei ihr auslösten. Stattdessen war sie umringt von leeren Bierflaschen und einem Mann, der offen zugab, dass er " eine Nummer schieben " wollte.

Lucy hasste das Durcheinander, die Ungewissheit. Sie hasste ihre Panik. Panda hatte sich immer noch nicht umgedreht, aber sie sah ihn nicht an seinem Hosenschlitz herumfummeln, also traute sie sich, eine Frage zu stellen.

" Werden Sie ... heute nach Wynette zurückfahren? "

Wieder kam statt einer Antwort irgendetwas Unverständliches.

Sie hatte sich nie wohlgefühlt in Wynette, obwohl sie immer so getan hatte, als wäre sie von der Stadt genauso begeistert wie Ted. Immer wenn sie dort war, konnte sie spüren, dass sie von allen kritisch beäugt wurde. Obwohl sie die Adoptivtochter der ehemaligen Präsidentin der Vereinigten Staaten war, vermittelten die Einwohner ihr das Gefühl, sie wäre nicht gut genug für ihn. Natürlich hatte sie das nun bestätigt, aber das hatte keiner vorher ahnen können.

Panda starrte immer noch auf den Fluss. Sein Hemd hing auf einer Seite aus der Hose, alles an ihm war anstößig. Dann verließ er abrupt seinen Beobachtungsposten und kam auf sie zugestakst.

" Bereit, ins verkorkste Leben zurückzukehren? "

Sie war mehr als bereit, durch damit, sich der Verantwortung zu entziehen. Schon als Vierzehnjährige hatte sie Verantwortung übernommen. Wie oft in den vergangenen siebzehn Jahren hatten Nealy und Mat zu ihr gesagt, dass sie ihre Arbeit nicht hätten machen können, wenn sie sich nicht so gut um ihre Geschwister gekümmert hätte!

Lucy hatte selbst hart in ihrem Job geschuftet. Zuerst ha

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