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Wer nicht liebt, der nicht gewinnt von Mallery, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.07.2020
  • Verlag: HarperCollins
eBook (ePUB)
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Wer nicht liebt, der nicht gewinnt

Seit ihre beste Freundin Jen ein Baby bekommen hat, ist sie für Zoe kaum noch zu erreichen. Zunächst arrangiert Zoe sich. Aber als sie jemanden zum Reden braucht, wird Jens Mutter Pam zu ihrer Vertrauten. Dann verliebt sie sich auch noch in Jens Bruder. Als Pam dann mit Zoes Vater zusammenkommt, ist die ungewöhnliche Patchwork-Familie komplett – und stellt nicht nur Zoe vor ungeahnte Herausforderungen ...
"Ein Gute-Laune-Buch und ein Lob auf Freundinnen."
Für Sie über "Wer flüstert, der liebt"
"Mallery ist die Meisterin darin, glaubhafte lebensnahe Figuren in realistischen Situationen darzustellen. Ihre bezaubernde, witzige und berührende Mischief-Bay-Serie lässt Leserherzen höher schlagen."
Library Journal
"Schwer, aus der Hand zu legen ... ein köstliches Vergnügen. Sehr zu empfehlen."
Romantic Times Book Reviews

Die SPIEGEL-Bestsellerautorin Susan Mallery unterhält ein Millionenpublikum mit ihren herzerwärmenden Frauenromanen. Sie ist dafür bekannt, dass sie ihre Figuren in emotional herausfordernde, lebensnahe Situationen geraten lässt und ihre Leser mit überraschenden Wendungen zum Lachen bringt. Ihre Romane sind in 28 Sprachen übersetzt. Weil Susan eine große Tierfreundin ist, spielen Haustiere in ihren Romanen oft eine wichtige Rolle. Sie lebt mit ihrem Ehemann, zwei Katzen und einem kleinen größenwahnsinnigen Pudel in Washington.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 416
    Erscheinungsdatum: 28.07.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959674560
    Verlag: HarperCollins
    Originaltitel: A Million Little Things
    Größe: 1172 kBytes
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Wer nicht liebt, der nicht gewinnt

1. Kapitel

»Ich heiße Zoe Saldivar, und ich hatte idiotischen Sex mit meinem Ex.«

Während Zoe das sagte, zog sie vorsichtig an dem Seil, das im oberen Stockwerk von der Klappe zum Dachboden baumelte. Der Mechanismus war etwas eingerostet, und wenn die Klappe zu hart zufiel, würde sie für immer festklemmen. Das hatte ihr zumindest der Bauprüfer gesagt, als sie mit ihm zusammen das Haus inspiziert hatte.

»Nicht dass der Sex idiotisch war«, fuhr sie fort. »Der war ganz in Ordnung. Ich würde gerne behaupten, dass ich betrunken gewesen wäre, war ich aber nicht. Und ich wusste sogar, dass es eine schlechte Idee ist. Aber ich war schwach. So, jetzt habe ich es gesagt. Ich hatte in einem schwachen Moment Sex mit dem Ex.«

Die Leiter senkte sich in den schmalen Flur ihres Hauses herab. Zoe stellte einen Fuß auf die erste Stufe und schaute dann Mason an, ihre übergroße, orangefarbene Katze.

»Und von dir kommt nichts?«, fragte sie. »Du willst mir keinen Rat geben?«

Mason blinzelte.

»Ist das Desinteresse oder Vergebung?«

Mason gähnte.

»Ich weiß nicht, was schlimmer ist«, gab Zoe zu. »Der Ex-Sex oder die Tatsache, dass du der Einzige bist, mit dem ich darüber reden kann.«

Sie kletterte die schmalen, wackligen Stufen hinauf in den überraschend geräumigen Dachboden. Bisher hatte sie nicht viel hier hochgebracht - was hauptsächlich daran lag, dass es beinahe unmöglich war, etwas Großes oder Schweres diese Stufen hinaufzuschleppen. Aber sie hatte einen Lagerort für ihre Koffer und die neue Fahnensammlung gefunden, die sie vor Kurzem auf einem Trödelmarkt am Strand erstanden hatte. Ihre Mom hatte es immer geliebt, das Haus passend zur Jahreszeit oder auch für einen bestimmten Feiertag zu schmücken. Und jetzt, da Zoe ein eigenes Haus hatte, wollte sie es ihr gleichtun.

Sie schaltete das Licht an und ignorierte das gruselige Gefühl, auf einem Dachboden zu sein. Dieser hier war hell und roch nicht allzu muffig. Aber trotzdem war es ein Dachboden.

Seufzend trug sie den eins fünfzig hohen Fahnenmast zur Dachluke und kehrte dann zurück, um die Frühlingsflagge herauszusuchen, die sie hissen wollte. Einen Moment bewunderte sie lächelnd das wunderschöne, gewebte Bild aus bunten Blüten.

»Perfekt.«

Irgendwo knarrte es.

Zoe drehte sich um und sah Mason die Treppe hinaufkommen.

»Nein!«

Das Letzte, was sie gebrauchen konnte, war, dass ihr Kater für mehrere Stunden in irgendeiner staubigen Ecke verschwand und sie versuchen musste, ihn da wieder herauszulocken.

Mason warf ihr einen Blick aus seinen grünen Augen zu und sprang dann auf den Dachboden.

Er war ein großer Kerl. Achtzehn Pfund Muskeln und, okay, vielleicht ein paar zu viele Katzenleckerchen. Sein Sprung bewirkte prompt, dass die Leiter hochglitt und sich dann mit erstaunlicher Geschwindigkeit zusammenfaltete, bevor die Tür zuschnappte. Das finale Plopp hallte durch das gesamte Haus. Dann folgte Stille.

Zoe und Mason schauten einander an, bevor der Kater mit erhobenem Schwanz losschlenderte, um den Raum zu erkunden. Als wäre alles gut. Doch das war es nicht.

Sie sollten die Dachbodenluke niemals fest zuschlagen. Sie ist aufgrund von Alter und Feuchtigkeit verzogen und muss ersetzt werden. Wenn Sie sie zufallen lassen, wird sie sich vermutlich nicht mehr öffnen lassen.

Die Worte des Bauprüfers hallten durch ihren Kopf. Worte, die sie registriert hatte. Nur unternommen hatte sie leider noch nichts. Ich habe nun einmal andere Dinge im Kopf, dachte Zoe. Wie zum Beispiel Wände streichen und neue Vorhänge aussuchen. Mal ehrlich, es war eine Dachbodenluke. Wie wichtig konnte die schon sein?

Offensichtlich sehr wichtig, wie sie jetzt bemerkte.

Die Frühlingsfahne glitt Zoe aus den Fingern. Sie ging zur Klappe und drückte dagegen. Nichts. Sie drückte fester. Immer noch nichts.

Handwerklich war sie l

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