text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Wie alles begann Die Geschichte von Vindsvalur (Vater des Windes) von Vogel, Norbert (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.08.2014
  • Verlag: novum pro Verlag
eBook (ePUB)
14,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Wie alles begann

100 n. Chr.: Zwei Menschen finden im verschneiten Buchenwald ein Baby, dem sie den Namen Vindsvalur - Vater der Winde - geben. Vom großen Hof wird die Tochter des Herrschers der Zeit gesucht und viele Kinder werden getötet. Nach dem gewaltsamen Tod dieser Kinder beginnt die Reise der Rache über viele Winter, und der kleine Vindsvalur erlebt die Liebe seiner Ziehmutter zu Töggur, einem der Söhne vom Hof, eine Liebe, die es nicht geben darf. Vindsvalur träumt von einer Frau mit grünen Augen, und der Herrscher der Zeit gibt ihm den Namen bekannt: 'Finde deine Frau mit dem Namen Alvör im Reich Norden, bringe zusammen, was zusammengehört.'

Norbert Vogel wurde 1966 in Nürnberg geboren. Nach der Bundeswehr zog es ihn nach Donauwörth zu Deutschlands größtem Hubschrauberhersteller. In dieser Zeit baute er ein Zweifamilienhaus, nahm seine Eltern mit zu sich und wurde Vater von drei gesunden Kindern. Nach seiner letzten Ausbildung zum Betriebswirt des Handwerkes zog es ihn mitsamt Familie das erste Mal nach Schweden - und da war es um ihn geschehen. Norbert Vogel verliebte sich in dieses Land, das ihn zum Schreiben animierte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 446
    Erscheinungsdatum: 12.08.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783990385197
    Verlag: novum pro Verlag
    Größe: 815 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Wie alles begann

1

Vindsvalur, deine Zeit ist gekommen

Wir schreiben das Jahr 100 n.Chr., es sind noch über achthundert Winter bis zum Erscheinen von "Tag" und "Nacht".

Es stehen zwei sehr große Langhäuser und ein Stall auf einem Hügel unweit des verzauberten Buchenwalds. In der Nähe der Langhäuser ist auch der Platz, wo die Verstorbenen verbrannt und bestattet werden. Ihre Asche und die Knochen legen die Leute vom Land dann später in eine ausgehobene Mulde, die sie mit Erde und im Winter mit Steinen verschließen. An den Küsten werden die Verstorbenen in ein Boot gelegt, Waren sie adelig und wohlhabend, bekommen sie eine Münze in den geöffneten Mund, damit sie ihre Fahrt in das Totenreich bezahlen können. Dann wird das Boot angezündet und in das Meer hinaus geschoben. Es ist der volle elfte Mond und es schneit schon seit Tagen. Die meisten Tiere, Kühe, Schweine, Schafe, Ziegen, Gänse und Hühner, befinden sich im Stall, der gleich neben den Langhäusern liegt. Die Langhäuser haben eine Größe von zwanzig mal vierzig Fuß. Die Menschen, die hier leben, haben es in dieser harten Zeit bereits zu etwas gebracht. Bei den Menschen leben die Hunde, die treuen Begleiter und Schutztiere. Sie schützen den Hof und alle, die darauf leben. Auf den Fluren und in den Wäldern melden sie Gefahren oder die Ankunft fremder Menschen. Es ist die Zeit, in der es bereits sehr schnell dunkel wird. Am Abend treffen sich alle im Langhaus, während Sippa das Essen für alle vorbereitet. Es ist der elfte volle Mond in diesem Winter. Ihr Mann Ragnar hat unterdessen den ganzen Tag damit zugebracht, für Holz zu sorgen und Gegenstände für den gewöhnlichen Arbeitsablauf wieder zu reparieren. Immer wieder sieht er verstohlen zu seiner Frau und lacht sie an. Beide sind froh, seit vielen Wintern ein neues Zuhause für sich gefunden zu haben. Sippa und Ragnar sind hier auf dem Hof Knecht und Magd und in einem ziemlich hohen Alter. Beide müssten schon weit über fünfzig Winter alt sein. Zwei große Hunde sind mit im Langhaus. Ragnar steht auf, geht zum Stall und holt die bereits gerupften Hühner, die heute Morgen ihr Leben lassen mussten. Beide Hunde folgen ihm und er kann schon von Weitem sehen, dass alle, die heute unterwegs waren, wieder zurückkommen. "Sie werden gleich hier sein. Sippa, hier sind die Hühner, wo soll ich sie hinlegen?", fragt er, als er wieder im Langhaus ist und die Türe verschlossen hat. Die Hunde haben sich auf den Weg gemacht, die anderen zu begrüßen. Das Bellen und laute Sprechen ist bereits auf dem Hof zu hören. "Lege sie zu mir her! Ich werde sofort anfangen, sie zu braten. Sie sind bestimmt alle hungrig." Ragnar verlässt das Langhaus und macht sich auf den Weg, alle die kommen, zu begrüßen.

Sie kommen heute aus dem Bereich des alten Buchenwalds, sie mussten ihn umgehen, um die anderen Höfe zu erreichen. Es war eine grausige Opferfeier gewesen. Jeder Hof, der anreiste, brachte verschieden männliche Lebewesen mit und es gab auch viele Neuigkeiten, die aus dem Teil Westen stammen. Das offene Meer. Aber die Neuigkeiten von der Landung von Kriegern, die mit Drachenbooten kommen, ist zu diesem Zeitpunkt normal. So weit in das Hinterland haben sich die Krieger noch nie getraut. Aber dies wird sich ändern und der Tod wird Einzug halten, jedoch zu einem späteren Zeitpunkt. "Wie war es? Sind alle wieder da? Ich wäre so gerne dabei gewesen", kommt es von Ragnar. "Du und deine Frau, ihr habt nichts verpasst, was wichtig für uns ist", kommt es von Máttur, dem Bauern vom Hof. "Ich habe meine Frau mit den Mädchen zum Opferkult in das Langhaus der Frauen geschickt. Es war wied

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen