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Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch von Cherry, Brittainy C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch

Was macht dein Herz? Es schlägt noch Bevor ich mich auf die Wette einließ, dass ich jedes Mädchen - selbst Shay Gable - dazu bringen würde, sich in mich zu verlieben, war ich mir sicher, dass ich nichts von den Dingen, die Shay mir geben könnte, jemals wollte. Doch schon bald konnte ich an nichts anderes mehr denken: Glück. Das Gefühl, zu Hause zu sein. Einen sicheren Ort zu haben, um mich fallen zu lassen. Hoffnung. Liebe. Ihre Seele. Und ihr Licht. Doch was konnte ich ihr im Gegenzug geben? Meine Narben. Meine Angst. Meine Schwere. Meinen Schmerz. Meine Dunkelheit. Das war nicht fair. Und deshalb stieß ich Shay von mir. Ich sorgte dafür, dass sie niemals zu mir zurückkehren würde - bevor ich ihr sagen konnte, dass ich sie ebenfalls liebe. 'Brittainy C. Cherry zaubert mit Worten. Nur ihre Geschichten schaffen es, einem das Herz in tausend Stücke zu brechen und es danach liebevoll wieder zusammenzusetzen.' mariesliteratur Erster Teil des zweiten Bandes der herzzerreißenden CHANCES-Reihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Brittainy C. Cherry

Brittainy C. Cherrys erste große Liebe war die Literatur. Sie hat einen Abschluss der Carroll Universität in Schauspiel und Creative Writing. Seitdem schreibt sie hauptberuflich Theaterstücke und Romane. Sie lebt mit ihrer Familie in Milwaukee, Wisconsin. Weitere Informationen unter: www.bcherrybooks.com

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 410
    Erscheinungsdatum: 27.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736313279
    Verlag: LYX
    Serie: Chances-Reihe 2/1
    Originaltitel: Landon & Shay
    Größe: 1770 kBytes
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Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch

Landon & Shay

11. und 12. Klasse

2003

1
LANDON

Ich wollte kein Monster sein, aber manchmal fragte ich mich, ob manche Menschen nicht als Monster geboren werden, mit einer inneren Finsternis, die in ihr Blut sickert und ihre Seelen infiziert.

Mein Name war der Beweis dafür, dass ich ein besserer Mensch hätte sein sollen.

Ich stammte aus einer Familie außergewöhnlicher Männer. Meine Mutter hatte mich nach meinem Onkel Lance und meinem Großvater Don benannt - zwei der großartigsten Menschen, die je gelebt hatten. Der Name Don bedeutet »edel«, und Lance »Diener«, und beide, mein Onkel wie mein Großvater, hatten ihrem Namen alle Ehre gemacht. Sie kämpften im Krieg und opferten ihr Leben und ihre Seelen für andere. Sie gaben alles, mit weit geöffneten Armen, und erlaubten den Menschen, von ihnen zu nehmen, bis nichts mehr übrig war.

Die Kombination ihrer Namen hätte mich zu einem edlen Diener dieser Welt machen sollen, doch ich war alles andere als edel. Wenn man meine Klassenkameraden gefragt hätte, was mein Name bedeutete, so hätten sie vermutlich geantwortet: Arschloch. Und das zu Recht.

Ich war kein bisschen wie mein Großvater oder mein Onkel, im Gegenteil, ich war eine Schande für ihr Angedenken.

Keine Ahnung, warum so viel Finsternis auf meiner Seele lastete oder warum ich so wütend war. Ich wusste nur, dass ich es war.

Ich war ein Arschloch, auch wenn ich es gar nicht sein wollte. Die Einzigen, die es mit mir aushielten, waren meine engsten Freunde, und Monica, die ich einfach nicht mehr loswurde.

Nichts an mir war edel oder zum Dienen bereit. Ich kümmerte mich um mich selbst und um die wenigen Menschen, die mutig genug waren, mich als ihren Freund zu bezeichnen.

Und das hasste ich an mir. Ich hasste es, dass ich kein guter Mensch war. Ich hatte keinen Funken Anstand, sondern tat eine Menge unanständiger Dinge, bei denen Lance und Grandpa sich wahrscheinlich im Grab umdrehten.

Und warum war ich so?

Wenn ich das wüsste.

Mein Verstand war ein einziges großes Puzzle, und ich hatte nur eine grobe Vorstellung davon, welche Teile zusammengehörten.

Nach einem sinnlosen Vormittag voll sinnbefreiter Unterrichtsstunden ging ich in die Cafeteria und nahm mir ein Tablett. Es war mein Senior Year - noch ein Semester, bis ich endlich aus dem provinziellen Raine, Illinois, verschwinden konnte.

Ich ging zu meinem Tisch und verzog das Gesicht, als ich Monica dort sitzen sah. Doch während ich noch überlegte, ob ich warten sollte, bis Greyson, Hank oder Eric auftauchten, hatte sie mich schon entdeckt und winkte.

»Landon! Hol mir noch eine Milch - fettarm«, orderte sie schrill. Ich hasste diese Stimme. Sie klang wie eine Furie, und ich sage euch, ich hatte Albträume, in denen diese Frau meinen Namen kreischte.

Keine Ahnung, ob ihre Stimme mich früher schon so genervt hatte, aber dazu muss man sagen, dass ich während all unserer vorangegangenen Interaktionen entweder betrunken oder bekifft gewesen war. Monica und ich kannten uns seit einer Ewigkeit. Wir waren Nachbarskinder mit mehr oder weniger verkorksten Leben. Ich hatte meine Dämonen, und Monica hatte ihre.

Wenn uns alles zu viel wurde, gingen wir miteinander ins Bett, um für eine Weile den Kopf auszuschalten. Das Ganze hatte nichts mit Liebe oder Romantik zu tun - tatsächlich konnten wir uns nicht mal besonders gut leiden, weswegen die Sache für mich ganz gut funktionierte. Ich hatte kein Interesse an einer Freundin oder einer festen Beziehung. Alles, was ich brauchte, war gelegentlicher Sex, um abzuschalten.

Eine Weile lief es ganz gut, bis ich beschloss, mir in Sachen Alkohol und Drogen einen kalten Entzug zu verordnen, und seitdem laberte Monica nur noch Mist. »Wenn du drauf bist, gefällst du mir besser«, hatte sie bei unserem letzten Fick-Date erkl

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