text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch von Cherry, Brittainy C. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2020
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
9,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch

Ich vermisse deinen Herzschlag. Ich vermisse dich. Ich vermisse uns.

Ich bin fest davon überzeugt, dass man seine erste große Liebe nie vergessen wird. Man gestattet ihr, in einer kleinen Ecke seines Herzens weiterzuleben. Und deshalb weiß ich, dass ich nach Landon nie wieder in der Lage sein werde, einen anderen Menschen von ganzem Herzen zu lieben. Meine Seele ist für immer verwundet. Mein Herz gefror zu Eis, als er mich verlassen hat. Es würde ein Wunder brauchen, um es wieder auftauen zu lassen. Und ohne Landon glaube ich nicht länger an Wunder.

'Dieses Buch ist nicht einfach nur ein Liebesroman. Es geht um Trauer, Verlust, Neuanfänge und so viel Liebe. Dieses Buch ist echt!' Bookartique über Wie die Ruhe vor den Sturm

Zweiter Teil des zweiten Bandes der herzzerreißenden CHANCES-Reihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Brittainy C. Cherry

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 399
    Erscheinungsdatum: 27.11.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736314702
    Verlag: LYX
    Größe: 2620 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Wie die Stille vor dem Fall. Zweites Buch

2
SHAY

Mom und ich kehrten nach Illinois zurück, und es war nicht leicht. Seit ich mich von Tante Paige hatte verabschieden müssen, spürte ich eine Leere in meiner Brust. Wieder zurück bei Mima, waren wir alle ziemlich still. Es gab nicht viel zu sagen, das uns den Schmerz ein wenig leichter hätte ertragen lassen. Mima bereitete das Abendessen, und wir aßen gemeinsam, bevor wir uns in unseren Zimmern verkrochen.

Ich saß in meinem Zimmer, als mein Handy sich meldete.

Landon: Seid ihr gut wieder zurückgekommen?

Ich: Ja, wir sind wieder zu Hause.

Landon: Was macht dein Herz?

Ich schloss die Augen, als ich seine Worte las.

Ich: Es geht ihm nicht gut.

Landon: Es tut mir so leid, Chick.

Ein paar Sekunden später kam eine weitere Nachricht.

Landon: Komm zu den Weidenbäumen.

Ich: LOL Wünschte, es wäre wahr.

Landon: Im Ernst. Ich bin hier. Komm zu den Weidenbäumen.

Mehr schrieb er nicht, aber es reichte. Drei Worte reichten aus, um meine Welt auf den Kopf zu stellen.

»Mima!«, rief ich, während ich aus meinem Zimmer rannte und eilig meine Schuhe anzog. »Kann ich dein Auto haben?«

Meine Großmutter saß im Wohnzimmer und machte Yoga. Sie war beweglicher als so ziemlich jeder andere Mensch in ihrem Alter. »Nein. Es ist spät, und ich bin mir sicher, du bist nach der Reise erschöpft.«

»Aber ...«

»Kein Aber. Es gibt keinen guten Grund, wieso du um diese Uhrzeit ...«

»Landon ist in der Stadt«, stieß ich hervor. Glaubt mir, normalerweise hätte ich meine Großmutter niemals unterbrochen, wenn sie mit mir sprach, aber ich wusste, dass diese Worte sie ihren Entschluss würden überdenken lassen.

Sie stand auf und zog die Augenbraue hoch. »Er ist zurück?«

»Ja. Ich weiß nicht, für wie lange, aber er hat mich gefragt, ob ich mich mit ihm treffe.«

»Dann grüß ihn von mir«, sagte sie dann, ohne zu zögern.

»Wird gemacht.« Ich schnappte mir die Schlüssel vom Tresen und rannte aus der Tür. Als ich schon halb im Flur war, rief Mima: »Warte, Shay! Warte!«

Ich drehte mich um und sah sie mit einigen Dosen hinter mir hereilen. »Hier, gib ihm die Reste. Und dann sage ihm alles Liebe von mir.«

Sie beugte sich vor und drückte mir einen Kuss auf die Stirn, während in meinem Bauch Schmetterlinge tanzten.

Meine Hände umklammerten das Lenkrad, als ich zu den beiden Weidenbäumen im Hadley Park fuhr. Die Sonne war bereits untergegangen, und die Schatten der Nacht spielten in den Bäumen. Ich lief zwischen ihnen hindurch, und mein Herz schlug so heftig, dass ich glaubte, es müsste jeden Moment explodieren. Erst als ich mein Ziel erreichte, wurde ich langsamer.

Da stand er, mit dem Rücken zu mir, die Hände tief in den Taschen vergraben.

Selbst ohne sein Gesicht sehen zu können, wusste ich, wie unglaublich gut er aussah.

»Hey, Satan«, sagte ich leise, und meine Stimme klang nervöser, als ich erwartet hatte. Doch in der Sekunde, in der er sich umdrehte und seine Mundwinkel sich nach oben bogen und das Grübchen auf seiner linken Wange freigaben, war alle Nervosität verschwunden. Alles, was ich empfand, war Glück.

»Hey, Chick.«

»Was tust du hier?«

Er zuckte mit den Schultern und rieb sich den Nacken. »Du hast gesagt, du könntest eine Umarmung gebrauchen. Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran, aber ...«

Ich ließ ihn nicht ausreden, sondern lief zu ihm, schlang die Arme um seinen breiten Oberkörper und zog ihn fest an mich. Er erwiderte meine Umarmung noch fester, vergrub den Kopf an meinem Hals und sog meinen Geruch ein, während ich sein Parfüm einatmete: rauchig, holzig und so männlich. Oh Mann, wie hatte ich seinen Geruch vermisst. Seine Umarmungen. Ihn. Jede Faser, jede Zelle, jeden Atemzug.

»Es tut mir so leid, Shay«, flüsterte er.

Mein Blick verschwamm. Endlich konnte ich mich fallen lassen in

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen