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Wie Feuer und Eis von Allison, Margaret (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Wie Feuer und Eis

Meredith sehnt sich nach Liebe! Viel zu lange hat sie sich nur um das Familienunternehmen gekümmert. Wie gerufen, begegnet ihr Josh Adams, mit dem sie einmal eine kurze, heiße Affäre hatte. Der ideale Partner für eine sinnliche Nacht, ohne gleich Zukunfts

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 11.06.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942174
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 244 kBytes
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Wie Feuer und Eis

1. Kapitel

Bevor sie Josh Adams entdeckte, hatte Meredith die Weihnachtsparty ihrer Mutter für die bisher gelungenste gehalten. Raffinierte Eisskulpturen schmückten die weite Eingangshalle des Familiensitzes. Hunderte von Kerzen erhellten die Räume, säumten die gewundene Treppe und flackerten auf den Tischen. Man hatte Möbel beiseite gerückt, um Platz zu schaffen für mehrere Tannen, die mit goldenen Kugeln und künstlichen Eiszapfen behängt waren. Und wie üblich hatte sich die Prominenz von Aspen hier versammelt.

Meredith beobachtete, wie Josh zwischen den Gästen umherging, Hände schüttelte, lächelte. Seit zehn Jahren hatte sie ihn nicht mehr gesehen, doch er schien um keinen Tag gealtert zu sein. Er hatte noch dasselbe lockige braune Haar, die grauen Augen, das lässige Lächeln. Er wirkte wie immer, als hätte er sich nie nach Europa verabschiedet, als wäre es völlig normal, auf einer Party bei seiner Ex aufzutauchen, mit der man seit Jahren kein Wort gewechselt hatte.

Obwohl Ex ein großes Wort ist für eine einzige gemeinsame Nacht, sagte sich Meredith. Aber was für eine Nacht das war!

Meredith rief sich zur Ordnung. Sie musste sich zusammenreißen und durfte sich nicht von einer Teenagerschwärmerei beeinflussen lassen. Doch sie fragte sich, was Josh nach all der Zeit hier wollte. Er war mit ihrer jüngeren Schwester Carly befreundet gewesen, und die hatte schon seit Jahren nicht mehr von ihm gesprochen.

Meredith hatte gehört, dass Josh in Europa als Skilehrer für gut betuchte Kunden Karriere gemacht hatte.

Ich ignoriere ihn einfach, beschloss sie.

Sie bahnte sich ihren Weg durch die Menge und versuchte, die perfekte Gastgeberin zu spielen. Es fiel ihr nicht leicht, da sie wegen Josh abgelenkt war. Zudem war sie es nicht gewohnt, denn sie verbrachte ihre Abende meistens am Schreibtisch über den neusten Finanzdaten. Ihr Job als Geschäftsführerin von Cartwright Enterprises, einem der größten Konzerne des Landes, forderte viel von ihr. Das Unternehmen hatte vor einigen Jahren enorme Summen verloren, weil Merediths Stiefvater es fast in den Ruin getrieben hatte. Er war eine Spielernatur gewesen, hatte Millionen Dollar verschwendet und sich schließlich das Leben genommen. Der Kurs der Cartwright-Aktien war dramatisch gefallen, das Vermögen der Familie dahingeschwunden.

Während Meredith eine entfernte Bekannte mit dem obligaten Wangenkuss begrüßte, hielt sie verstohlen nach Josh Ausschau. Weshalb war er hier? Er war nicht eingeladen. Sein Name wäre ihr auf der Gästeliste aufgefallen.

Allerdings, hätte Carly ihn erst in letzter Minute eingeladen, hätte sie das wohl kaum jemandem mitgeteilt. Wozu auch? Carly hatte keine Ahnung von der bewussten Liebesnacht.

Meredith hatte damals den richtigen Moment verpasst, ihrer Schwester zu gestehen, dass sie den berüchtigtsten Frauenheld von Aspen verführt hatte. Es hätte Carly schockiert, da war sie sich sicher. Und ganz Aspen dazu. Die brave Streberin und der Frauenliebling ... Es wusste ja niemand, dass sie sich schon immer für Josh interessiert und sein Geflirte auf Partys immer beobachtet hatte.

Hastig trank sie ein Glas Champagner. Was regte sie sich eigentlich auf? Seit jener Nacht hatte sie ihn weder gesehen noch gesprochen, denn kurz danach war er nach Europa gegangen, wo er vermutlich noch immer lebte.

Es lag an der Party, dass sie so nervös war, redete sie sich ein. Nur deshalb stand sie unter Hochspannung. Sie schaute auf die Uhr. Es war erst kurz vor elf, sie würde noch einige Stunden durchhalten müssen.

Meredith hatte für Gesellschaften dieser Art wenig übrig und konnte sich nicht erinnern, wann sie zum letzten Mal eine Party besucht hatte, die keinen geschäftlichen Hintergrund gehabt hatte. Ihr ganzes Leben drehte sich um die Arbeit. Die Zeit am College hatte sie über Büchern verbracht, und das hatte sich im Endeffekt ausgezahlt. Das Examen in Harvard hatte sie mi

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