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Wie Sterne am Himmel von Wiggs, Susan (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.02.2020
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
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Wie Sterne am Himmel

Für die Modedesignerin Caroline Shelby waren die Sterne zum Greifen nah. Bis ihr New Yorker Chef ihre Entwürfe stahl und dann ihre beste Freundin plötzlich starb. Aber Caroline lässt sich nicht unterkriegen. Sie zieht mit den verwaisten Kindern an den einzigen Ort, der ihnen ein sicheres Zuhause bietet: das kleine Küstenörtchen Oysterville am Westpazifik. Hier begegnet sie ihrer ersten großen Liebe Will wieder, und die Frauen ihres Heimatorts tun sich zusammen, um bei ihrem Neuanfang zu helfen. Doch dann droht Caroline die Kinder zu verlieren ... "Meisterhaft beschreibt Susan Wiggs die Eigenheiten menschlicher Beziehungen." SPIEGEL-Bestsellerautorin Jodi Picoult "Klug, kreativ und genial, hier hat sich Susan Wiggs selbst übertroffen. Ich habe das Buch verschlungen und so schnell umgeblättert, dass ich mich am Papier geschnitten habe." SPIEGEL-Bestsellerautorin Debbie Macomber über "Dich im Herzen" Im Leben von Susan Wiggs dreht sich alles um Familie, Freunde und Fiktion. Sie wohnt auf einer Insel im Puget Sound direkt am Wasser, und bei gutem Wetter fährt sie mit einem kleinen Motorboot zu ihrer Schreibgruppe. Sie hat in den Botschaften von Buenos Aires und Montevideo Vorlesungen gehalten und ist sowohl national als auch international eine beliebte Rednerin. Von Anfang an haben Susans Romane die alltäglichen Dramen ganz normaler Menschen beleuchtet, die sich ungewöhnlichen Umständen gegenübersehen. Ihre Bücher feiern die Macht der Liebe, die zeitlose Verbundenheit von Familien und die faszinierenden Nuancen der menschlichen Natur. Heute ist sie eine internationale, mit Preisen ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Bücher millionenfach in vielen verschiedenen Ländern und Sprachen veröffentlich worden sind. Laut Publishers Weekly schreibt Wiggs mit "erfrischend ehrlichen Gefühlen". Das Statesman Journal aus Salem ergänzt, dass sie "eine unserer besten Beobachterinnen von Geschichten des Herzens ist, die genau weiß, wie man die Gefühle auf nahezu jeder Seite ihrer Bücher einfängt". Booklist charakterisiert ihre Romane als "wahr und unvergesslich". Susans Romane haben auf Platz eins der New York Bestseller-Liste gestanden und die Herzen der Leser auf der ganzen Welt erobert. Sie wurden in mehr als zwanzig Sprachen in dreißig Ländern übersetzt. Susan Wiggs ist dreifache Gewinnerin des RITA Award. Ihr Roman Der Duft von Apfelblüten wird derzeit verfilmt, und die Lakeshore-Chronicles sind für die Adaption als Fernsehserie optioniert. Susan Wiggs hat einen Harvard-Abschluss, geht gerne wandern, ist Amateurfotografin, eine gute Skiläuferin und dagegen aber eine schreckliche Golferin. Doch ihre Lieblingsbeschäftigung ist es, sich mit einem guten Buch zurückzuziehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 18.02.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783745750607
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Mira Taschenbuch 62
    Originaltitel: The Oysterville Sewing Circle
    Größe: 2230 kBytes
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Wie Sterne am Himmel

Prolog

In der dunkelsten Stunde der Nacht, kurz vor Anbruch der Morgendämmerung, rollte Caroline Shelby mit ihrem Wagen nach Oysterville hinein; ein Ort am äußersten Rand des Staates Washington. Das kleine Örtchen ruhte an der Spitze einer schmalen Halbinsel, die gebogen wie ein lockender Finger zwischen der ruhigen Bucht und dem tobenden Pazifik lag.

Sie war zu Hause.

Zu Hause an einem Ort, den sie für immer hinter sich gelassen hatte. An einem Ort, der ihr Herz und ihre Erinnerungen hielt, aber nicht ihre Zukunft - das hatte sie zumindest bis zu diesem Moment geglaubt. Die chaotische, überstürzte Reise hierher hatte ihre Nerven zerfranst und ihren Blick getrübt, und beinahe hätte sie den Schatten übersehen, der sich am Fahrbahnrand bewegte und dann auf die Straße schoss.

Sie wich dem trippelnden Opossum gerade noch rechtzeitig aus und hoffte, dass die Kinder von der ruckartigen Bewegung des Wagens nicht geweckt wurden. Ein Blick in den Rückspiegel verriet ihr, dass sie tief und fest schliefen. Träumt weiter, sagte sie stumm zu ihnen. Nur noch ein kleines bisschen länger.

Vertraute Wegzeichen tauchten an der neben einem Wasserweg verlaufenden Straße auf, als sie Long Beach durchquerte, den größten Ort der Insel. Im Gegensatz zu seinem bekannteren Namensvetter in Kalifornien gab es in Washingtons Long Beach eine Promenade, Karussells, ein Gruselkabinett und eine Sammlung anderer Merkwürdigkeiten, wie die größte Pfanne der Welt und eine aus Holz geschnitzte Schwertmuschel von der Größe eines Surfbretts.

Mehrere kleine Siedlungen und Kirchencamps lagen an der Hauptstraße, die nach Oysterville führte - ein Dorf, das von der Zeit vergessen worden war. Die Siedlung am Ende der Welt.

So hatten sie und ihre Freundinnen den Ort immer halb im Scherz genannt. Nie hätte sie gedacht, einmal wieder hier zu enden.

Und nie hätte sie gedacht, hier den ersten Mann wiederzusehen, den sie je geliebt hatte.

Will Jensen. Willem Karl Jensen.

Anfangs hielt sie ihn für eine Erscheinung, getaucht in den nebligen Schein der Natriumdampflampen, die die Kreuzung zwischen der Küstenstraße und dem Ortszentrum beleuchteten. Um diese Uhrzeit sollte sich doch niemand auf den Straßen herumtreiben, oder? Niemand außer gewitzte Otter, die um die Austernflotten herumglitten, oder Waschbär- und Opossumfamilien, die sich über die umgekippten Mülleimer hermachten.

Und doch war er hier, in seiner ganzen, fast eins neunzig großen, verschwitzten Pracht in einem T-Shirt, auf dessen Rücken sich der Schriftzug Jensen über seine breiten Schultern spannte. Joggend führte er eine Schar von Teenagerjungen in Sweatshirts der Peninsula Mariners und Laufschuhen an. Langsam fuhr sie auf der Gegenfahrbahn an der Gruppe vorbei, um ihnen ausreichend Platz zu lassen.

Will Jensen.

Natürlich würde er ihr Auto nicht erkennen, doch vielleicht würde er sich über das New Yorker Nummernschild wundern. In einem so kleinen Ort und so weit von der Ostküste entfernt, fielen den Einheimischen solche Dinge in der Regel auf. Vor allem, weil niemand aus New York je hierherkam. Sie war so lange fort gewesen, dass sie sich wie ein Fisch an Land fühlte.

Wie ironisch, dass sie nach zehn Jahren des Schweigens nun beide wieder hier gelandet waren, wo alles angefangen - und geendet hatte.

Die einzige Ampel im Dorf schaltete auf Rot, und als Caroline anhielt, erscholl ein wütendes Brüllen vom Rücksitz. Das Geschrei riss sie aus ihren Gedanken zurück in die Gegenwart. Flick und Addie hatten die anstrengende Fahrt quer durchs Land ohne Murren ertragen - vermutlich in einer Mischung aus Schock, Verwirrung und Trauer. Doch jetzt, da sie ihr Ziel fast erreicht hatten, ging den Kindern die Geduld aus.

"Hunger", jammerte Flick, den der abrupte Tempowechsel aus dem Schlaf gerissen hatte.

Ich hätte einfach bei Rot rüberfahren sollen, dachte C

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