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Wieder weckst du mein Verlangen von Dunlop, Barbara (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.02.2016
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Wieder weckst du mein Verlangen

Heftiges Verlangen steigt in Amanda auf, als ihr attraktiver Exmann sie umwirbt. Und blanke Wut, als der ehrgeizige Medienboss ihr Leben wieder mal umkrempeln will. Sie weiß, sie sollte die Finger von Daniel lassen. Doch die Aussicht auf heiße Nächte mit ihm ist zu verlockend ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 24.02.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783733766948
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 1006 kBytes
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Wieder weckst du mein Verlangen

1. KAPITEL

Wenn es nach Amanda Elliott ginge, gäbe es in New York ein Gesetz gegen Exmänner.

Sie holte tief Luft, stieß sich vom Startblock ab und tauchte mit einem eleganten Kopfsprung in die erste Bahn des Pools im Boca Royce Health Club .

Ein Gesetz gegen Exmänner, die in das Leben ihrer geschiedenen Frau eindrangen. Sie streckte die Arme nach vorn, glitt durchs Wasser und tauchte schließlich wieder auf.

Ein Gesetz gegen Exmänner, die nach über fünfzehn Jahren immer noch fit und sexy waren. Sie hob den rechten Arm aus dem Wasser und fand schnell in ihren Kraulrhythmus.

Und ein Gesetz gegen Männer, die ihre Exfrau zärtlich in den Armen hielten, tröstende Worte flüsterten und die Welt wieder zurechtrückten, die gerade aus den Fugen geraten war.

Sie verdrängte die unwillkommene Erinnerung und kraulte schneller, bis ihre Fingerspitzen die Beckenwand am anderen Ende der Bahn berührten. Gekonnt vollführte sie eine Wende und schwamm die nächste Bahn.

Und wenn die Politiker schon dabei waren, dann sollten sie auch gleich ein Gesetz gegen Söhne erlassen, die bei Schusswechseln verletzt wurden, Söhne, die insgeheim Regierungsagenten waren, und Söhne, die ohne Zustimmung ihrer Mutter eine Agentenausbildung absolvierten.

Es wäre ganz einfach. Eine Änderung der Zulassungsklauseln, und keine Frau müsste je wieder feststellen, dass sie einem James Bond das Leben geschenkt hatte.

Amanda hatte die halbe Bahn geschafft.

Ihr Sohn Bryan war ein James Bond.

Sie lachte verzweifelt auf und hätte dabei fast Wasser geschluckt.

Sosehr sie sich auch bemühte, sie konnte sich Bryan nicht vorstellen, wie er, ausgestattet mit gefälschten Papieren, in schnittigen Autos durch exotische Länder fuhr und auf kleine Fernsteuerungen drückte, um Dinge in die Luft zu jagen. Ihr Bryan hatte junge Hunde und Fingerfarbe geliebt und vor allem diese süßen, mit Sahne gefüllten Kokosnusswindbeutel, die man nur bei Wong an der Ecke bekam.

Sie war dankbar, dass er sich aus dem Agentengeschäft zurückziehen wollte. Das hatte er seiner jungen Frau geschworen. Amanda hatte es mit eigenen Ohren gehört. Und Daniel auch.

Sie kam aus dem Rhythmus. Dieses Mal wollte das Bild ihres Exmannes nicht verschwinden.

Daniel hatte sie getröstet in der langen Nacht, in der Bryan operiert wurde. Er war ihr Anker gewesen, hatte sie gehalten, als sie glaubte, unter der Last des Erlebten zusammenzubrechen. Gelegentlich hatte er sie so eng an sich gepresst, dass sich fünfzehn Jahre Ärger und Misstrauen zwischen ihnen einfach auflösten.

Frieden?

Sie wendete wieder, stieß sich kraftvoll vom Beckenrand ab und schoss durchs Wasser. Sie konzentrierte sich auf die Schwimmzüge und kraulte schneller.

Zwischen ihnen würde kein Frieden herrschen.

Niemals.

Denn Daniel war ein echter Elliott. Und Amanda nicht. Ost-West-Beziehungen waren Harmonieveranstaltungen gegen eine Beziehung mit einem Elliott.

Der Waffenstillstand war vorbei. Bryan befand sich auf dem Weg der Besserung, Daniel war zurück in seiner Welt in Manhattan, und Amanda musste morgen früh das Eröffnungsplädoyer vor Richter Mercer halten.

Wieder eine Bahn geschafft. Fünf, zählte sie in Gedanken mit.

"Hi, Amanda." Daniels vertraute Stimme kam aus dem Nichts.

Sie brachte ihren Körper mühsam in die Vertikale, rieb sich das Wasser aus den Augen und blinzelte in das verschwommene Gesicht ihres Exmannes. Was tat er hier? "Ist etwas mit Bryan?"

Daniel schüttelte hastig den Kopf. "Nein, nein. Mit Bryan ist alles in Ordnung. Entschuldige, wenn ich dir einen Schreck eingejagt habe." Er ging in die Hocke, sodass sie fast auf Augenhöhe miteinander waren.

Amanda atmete erleichtert auf. Sie hielt sich am Beckenrand fest. "Gott sei Dank."

"Cullen hat mir gesagt, dass ich dich hier finden würde."

Bei der Erwähnung ihres zweiten Sohne

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