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Wiedersehen mit Sam von Anderson, Caroline (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.08.2012
  • Verlag: CORA Verlag
eBook (ePUB)
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Wiedersehen mit Sam

Welche Überraschung! Die hübsche Hebamme Molly Hammond freut sich, als sie Sam Gregory wiedersieht. Der gut aussehende Chirurg arbeitet jetzt in derselben Klinik wie sie und scheint nicht mehr gebunden zu sein! Molly, die schon vor drei Jahren unsterblich in ihn verliebt war, will diesmal ihre Chance nutzen. Seine Einladung, ihn und seinen kleinen Sohn zu besuchen, nimmt sie sofort an. Molly freut sich über jede zärtliche Geste Sams, erwidert seine ersten Küsse leidenschaftlich - und setzt alles auf eine Karte: Sie bietet ihm an, seine Geliebte zu werden ...

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 160
    Erscheinungsdatum: 14.08.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783864942785
    Verlag: CORA Verlag
    Größe: 257 kBytes
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Wiedersehen mit Sam

1. KAPITEL

Er konnte es nicht sein. Nicht jetzt, da sie endlich darüber hinweg war und aufgehört hatte, ständig an ihn zu denken oder sich ängstlich zu fragen, ob er überhaupt noch lebte.

Nein, das stimmte nicht. Sie war nicht darüber hinweg und würde es niemals sein. Aber ihr Leben wurde nicht mehr ausschließlich davon bestimmt. Oder nicht mehr ganz so ausschließlich.

Und jetzt stand er in voller Lebensgröße vor ihr, anziehend wie eh und je, mit dem gleichen heiteren Gesicht und dem vergnügten Lachen, das tief aus der Brust kam und ihr ein Kribbeln auf der Haut verursachte. Da stand er, lässig an eine Säule gelehnt, in dem hellblauen Operationskittel, der immer etwas zu weit saß.

Er war dünner geworden, wie sie betroffen feststellte. Er wirkte jetzt fast mager, und zu den Lachfältchen hatten sich andere Falten gesellt, die nicht vom Lachen kamen.

Und er war älter geworden, genau drei Jahre. Er musste jetzt beinahe fünfunddreißig sein, denn sie wurde demnächst dreiunddreißig und war knapp zwei Jahre jünger. Wie schnell doch die Zeit verging. Bei ihrer ersten Begegnung war sie achtundzwanzig gewesen ... dreißig, als Jack geboren wurde.

Jack.

Plötzlich hatte sie das Gefühl, einen Kloß im Hals zu haben. Über einige Dinge kam man eben nie hinweg.

Er löste sich von der Säule, blickte in ihre Richtung und erstarrte. Dann glitt ein strahlendes Lächeln über sein Gesicht. Er kam mit ausgebreiteten Armen auf sie zu und zog sie an seine Brust.

"Molly!"

Aber gleich darauf ließ er sie los, legte ihr seine großen, starken Hände auf die Schultern und musterte sie mit seinen ungewöhnlich blauen Augen.

"Du bist es wirklich!" rief er aus, drückte sie wieder an sich und trat endlich einen Schritt zurück.

"Hallo, Sam", sagte sie leise und lächelte. Ihr Herz schlug so laut, dass sie meinte, er müsse es hören, und ihr Lächeln verschwand bei dem Ansturm der Gefühle. "Wie geht es dir?" fragte sie leise.

Wie höflich das klang, aber eigentlich waren sie immer sehr formell miteinander umgegangen. Die Art ihrer Beziehung hatte es erfordert.

Ein ironisches Lächeln zuckte um Sams Lippen und jagte Molly einen leisen Schreck ein. Stimmte etwas nicht? Vielleicht mit Jack?

"Mehr oder weniger gut", antwortete er und zuckte dabei die Schultern. Also hatte sie richtig vermutet ... etwas stimmte nicht. "Ich arbeite zu viel, aber das habe ich immer getan. Es liegt am Beruf."

"Und ... Jack?" fragte sie nach einiger Überwindung.

Sams Lächeln wurde weicher, sein Blick milder, und seine Haltung wurde entspannter. "Jack geht es gut. Er besucht jetzt die Schule ... genauer gesagt, den Kindergarten. Für die Schule ist er noch nicht alt genug. Und du? Was machst du, und warum bist du hier?"

Molly lächelte, ihr war vor Erleichterung etwas schwindlig. "Ich arbeite hier. Hast du vergessen, dass ich ausgebildete Hebamme bin?"

Sam runzelte die Stirn. Er schien erst jetzt zu bemerken, dass sie die Schwesterntracht trug. "Hast du sonst nicht für die Gemeinde gearbeitet?"

"Früher, aber jetzt nicht mehr. Ich wollte immer nur halbtags arbeiten, und das ist in einem Krankenhaus leichter. Daher habe ich mich beworben, als ich von der Stelle hörte." Molly machte eine kurze Pause. "Und du? Ich hatte keine Ahnung, dass du hier arbeitest. Wie hast du das geheim gehalten?"

Sam lachte, wobei sich die Fältchen in seinen Augenwinkeln zusammenzogen. "Es war durchaus kein Geheimnis. Ich bin erst seit einigen Tagen hier und ahnte nichts von deiner Anwesenheit. Bist du umgezogen? Du hast doch hinter Ipswich gewohnt."

"Ja, wir sind umgezogen und wohnen jetzt in Audley ... in der Nähe von Micks Eltern, damit sie auch etwas von Libby haben. Ich arbeite seit sechs Monaten hier."

Sam machte ein nachdenkliches Gesicht. "Irgendwie seltsam, aber vielleicht sollte ich mich gar nicht wundern. Es gibt nur wenige Krankenhäuser, da kommt es h

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