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Wild Games - Ein verführerisches Spiel Roman von Clare, Jessica (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.03.2019
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Wild Games - Ein verführerisches Spiel

Kandis Thornton braucht Geld, viel Geld. Sonst verliert ihre spielsüchtige Mutter ihr Haus ... und zieht bei Kandis ein. Daher ist ihr jedes Mittel recht, um die Reality-Show House Guests für sich zu entscheiden. Mit dabei ist Charmeur Brodi Short, der in Hollywood groß rauskommen will und seine Chance wittert. Auch er kennt alle schmutzigen Tricks. Und er hat ein Auge auf Kandis geworfen. Deren Widerstand gerät bald ins Wanken, denn Brodi kann nicht nur Sprüche klopfen ... Jessica Clare lebt mit ihrem Mann in Texas. Ihre freie Zeit verbringt sie mit Schreiben, Lesen, Schreiben, Videospielen und noch mehr Schreiben. Ihre Serie 'Perfect Passion' schaffte den Sprung auf die Bestseller-Listen der New York Times, der USA Today und des Spiegel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 317
    Erscheinungsdatum: 29.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732561131
    Verlag: Bastei Lübbe AG
    Serie: Wild Games 4
    Originaltitel: Bedroom Games (Games 4)
    Größe: 635 kBytes
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Wild Games - Ein verführerisches Spiel

1

"Diesmal wird alles anders." - Brody Short beim Vorabinterview

Als ich bei der Gepäckausgabe ankam, entdeckte ich sofort den gelangweilt blickenden Mann mit dem Pappschild, auf das der Name Candice Thornton gekritzelt war.

Offensichtlich war er alles andere als begeistert darüber, dass man ihn geschickt hatte, mich abzuholen.

Ich griff mir meine Reisetasche vom Gepäckband und ging zu ihm. "Hi. Sind Sie vom Sender?"

Seine Aufmerksamkeit richtete sich auf mich. "Sie sind Candice?"

"Ja. Kandis. Sie haben meinen Namen falsch geschrieben, aber er wird gleich ausgesprochen." Ich lächelte ihn zaghaft an.

Zu meiner Überraschung verdrehte er die Augen. "Regen Sie sich nicht künstlich auf. Sie sind es, okay?"

"Äh, ja." Was für ein Blödmann.

"Dann kommen Sie. Wir haben einen engen Zeitplan." Er klemmte sich das Pappschild unter den Arm und schrieb mit flinkem Daumen eine SMS, während er zum Ausgang des Flughafens lief. Er achtete nicht mal darauf, ob ich ihm folgte.

Ich blickte mich noch mal zu den vielen Reisenden um, trabte dann jedoch hinter ihm her. "Könnten Sie sich bitte als Mitarbeiter des Senders ausweisen? Ich will nicht zu einem fremden Mann ins Auto steigen, verstehen Sie?"

Seufzend zückte er einen Dienstausweis. JTV NETWORKS. JIMMY NELSON, Assistent, House Guests, stand darauf. "Können wir jetzt endlich? Wir müssen in den nächsten fünf Minuten vom Flughafen weg sein. Die anderen Kandidaten landen im Halbstundentakt, und Ihr Flieger hatte Verspätung. Wenn wir also nicht bald von hier wegkommen, werden Sie disqualifiziert."

"Oh." Ich hängte mir schleunigst meine Tasche um. "Nein, ich will bei der Sendung mitmachen. Also los." Jetzt hatte ich es so eilig, dass ich ihn sogar überholte.

Er nahm mir die Tasche ab, bevor wir in den schwarzen Wagen einstiegen, der am Bordstein wartete. Mit einem Fahrer - wie schick! Jimmy stieg vorne ein, sodass ich nach hinten musste. Ich glitt auf die Rückbank, zog die Tür zu, und wir fuhren los.

Nach einem Moment hörte Jimmy auf zu schreiben und drehte sich zu mir um. "Also. Mactor?"

Ich runzelte die Stirn. "Wie bitte?"

"Sind Sie eine Mactor?"

"Ich ... weiß nicht, was das ist."

"Wir bekommen für die Sendung drei Arten Leute: Superfans, Mactors und abgebrannte Tussen. Superfans sind die Leute, die praktisch für die Show leben und nonstop belangloses Zeug daraus zitieren. Da Sie mich noch nicht gefragt haben, ob ich Jordache aus dem letzten Jahr persönlich begegnet bin, sind Sie wohl kein Superfan. Bleibt also nur Mactor oder abgebrannte Tusse, die so dringend Geld braucht, dass sie bereit ist, sich im Fernsehen zum Affen zu machen." Er schaute auf meine Brüste.

Verärgert verschränkte ich die Arme. Ich hatte mir vorgenommen, mich sexy und quirlig zu geben, um in dem Spiel weiterzukommen, aber das war eindeutig schon jetzt nach hinten losgegangen. Wie gut, dass Jimmy nur ein Assistent war. "Und ein Mactor ist?"

"Ein Model/Actor. Von denen bekommen wir eine Menge. Sie wissen schon, die Leute, die alles für ihre 15 Minuten Ruhm tun würden."

"Ich bin Zumba-Trainerin", erklärte ich.

Jimmy blickte zum Fahrer und nickte. "Mactor."

Gut, dass Jimmy nur Assistent war. Wäre er einer der Kandidaten gewesen, hätte ich ihn umbringen müssen, weil er so ein Blödmann war.

Während der Fahrt schaute ich aus dem Fenster. Der Flughafen von Charlotte war anders, als ich erwartet hatte. Und überhaupt war ich überrascht, dass ich nach Charlotte hatte fliegen müssen, aber mir war ein entsprechendes Ticket zugeschickt worden. Ich hatte angenommen, die vorherigen Sendungen wären in Los Angeles gedreht worden. "Wieso sind wir in North Carolina?" Ich konnte meine Neugier nicht mehr zügeln.

"Es gibt ein neues Konzept", sagte Jimmy. "Bei dieser Staffel geht es um die Location. Die Produzenten wollen seh

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