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Wild Hearts - Kein Blick zurück von Frazier, T. M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.03.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Wild Hearts - Kein Blick zurück

Sie wusste nicht, dass so etwas wie Liebe tatsächlich existiert. Doch dann traf sie ihn Ein alter Camper und ein Stück Land im Nirgendwo von Florida ist alles, was Sawyer Dixon nach dem Tod ihrer Mutter geblieben ist. Weit weg von ihrer Vergangenheit will sie einen Neuanfang wagen. Doch sie hat nicht mit ihrem Nachbarn Finn gerechnet. Der gut aussehende Einzelgänger ist wenig begeistert davon, dass Sawyer vor seiner Haustür campt - und Gefühle in ihm weckt, die er seit Jahren tief in seinem Herzen verschlossen hält! 'Unberechenbar, rau, bewegend und unglaublich fesselnd!' USA TODAY Band 1 der OUTSKIRTS-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin T. M. Frazier T. M. Frazier lebt mit ihrer Familie im sonnigen Florida, und ihr erstes Buch sollte ein heiterer Sommerroman werden. Naja ... die Geschichte spielt im Sommer! Wenn ihre Helden sie nicht gerade in dunklen Abgründen gefangen halten, verbringt T. M. Frazier ihre Zeit mit lesen, reisen und Countrymusik.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 29.03.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736308510
    Verlag: LYX
    Serie: Outskirts .1
    Originaltitel: The Outskirts
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Wild Hearts - Kein Blick zurück

4. KAPITEL

FINN

"Ich kann echt nicht glauben, dass es schon zwei Jahre sind", sagte ich und spürte die Wirkung des Whiskeys, der meine Haut warm und meine Sinne stumpf werden ließ.

Perfekt.

"Zwei Jahre ohne dich", fuhr ich fort. "Zwei Jahre, in denen ich jeden Tag an dich gedacht habe."

Ich lachte leise in mich hinein. "Zwei Jahre lang sitze ich schon hier oben, führe Selbstgespräche und tue so, als wärst du noch hier."

"Oh, sorry, Jackie." Ich hörte das Lallen in meiner Stimme. Ich war längst über den Punkt hinaus, an dem ich mich darüber geärgert hatte, dass ich zu viel trank.

Zwei Jahre darüber hinaus, um genau zu sein.

"Ich habe dir ja gar nichts angeboten", fuhr ich fort. "Erinnerst du dich noch an den hier?" Ich deutete auf das Etikett. "Dieses Zeug hier ist der widerliche Fusel, den wir immer nach einem Spiel getrunken haben. Weißt du noch? Es ist der billigste Sprit, den Donna vom GoMart zu bieten hat, aber uns hat sie ihn zum dreifachen Preis verkauft, weil wir minderjährig waren. Was für ein Beschiss." Ich lachte und dachte daran, dass Jackie eine Expertin darin gewesen war, die Leute nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen. Das mochte seinen Preis haben, aber irgendwie hatte sie es immer geschafft.

Ich kippte die Flasche, goss eine großzügige Menge des billigen Zeugs auf die Rutsche und sah zu, wie es über die mit Graffiti bedeckte Plastikbahn wirbelte, bis ich es auf den Betonboden des leeren Pools darunter plätschern hörte.

"Also, auf ex." Ich stieß mit der Luft an und leerte die Flasche mit wenigen großen Schlucken.

Meine Augen tränten, meine Kehle brannte. Ich hustete, und Whiskey lief mir über das Kinn. Ich wischte ihn mit dem Handrücken ab.

"Ich glaube, Whiskey ist nicht dafür gemacht, auf ex getrunken zu werden", sagte ich und kicherte. "Aber das hat uns nie davon abgehalten, stimmt's?"

Ich warf die leere Flasche in die Luft, sah zu, wie sie sich immer wieder um die eigene Achse drehte, dann ließ ich meinen Oberkörper rotieren, um die Bewegung nachzuahmen. Das Geräusch splitternden Glases hallte durch die Luft, als die Flasche viele Meter tiefer krachend auf dem Boden landete.

"Weißt du, irgendwie hasse ich dich", sagte ich und schniefte laut. Das Wetter musste umgeschlagen sein, denn die Luft war heißer und schwüler als bei meiner Ankunft. "Wir wollten doch ... ich meine nur, wir wollten doch viel mehr tun, als wir am Ende geschafft haben, oder?"

Ich zündete mir einen Joint an. "Josh hat neulich mal gesagt, ich hätte nicht richtig um dich getrauert." Ich kratzte mir mit dem Daumen die Stirn. "Aber da irrt sie sich, weißt du. Kummer ist das Einzige, was ich noch fühle. In der ganzen Zeit habe ich nur eins falsch gemacht, und das war, dass ich mich gefangen habe. Über dich hinweggekommen bin. Kapier ich irgendwie nicht. Josh hat zwar 'nen Männernamen, aber sie ist eine Frau, absolut, und sie hat echt 'ne Mordswut. Näher als drei Meter geh ich nicht an sie ran."

Ich schlug mir mit der Faust fest auf die Brust und knurrte vor Frustration.

"Weißt du, das tut verdammt weh." Meine Stimme wurde rau, und ich räusperte mich.

"Es tut noch genauso weh wie vor zwei Jahren. Wenn du jetzt hier wärst, würde ich ..." Beim Klang dieser Worte spürte ich ein Stechen in der Brust. "Ach, ist egal", murmelte ich. "Du bist nämlich nicht hier."

Mein Herz kam ins Stolpern, und ich musste husten. Als es wieder mit normaler Geschwindigkeit schlug, nahm ich einen tiefen Zug von meinem Joint und blies den Rauch in die Leere neben mir. Es war Jackies Platz. Dort hätte sie immer noch sitzen sollen.

Wenn ich nicht gewesen wäre, gäbe es sie vielleicht noch.

Ich hielt den Joint hoch. "Das ist zwar nicht das Zeug, das ich immer von Miller bekommen habe, aber es muss halt reichen." Ich seufzte.

"Weißt du, ich habe ihn eine Weile nicht geseh

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