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Wild Souls - Mit dir für immer von Frazier, T. M. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.05.2019
  • Verlag: LYX
eBook (ePUB)
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Wild Souls - Mit dir für immer

Unsere Liebe wird nicht vorübergehen. Sie ist die Art von Liebe, die ein Teil von dir selbst wird Sawyer Dixon wollte nur eins: weit weg noch einmal von vorn anfangen! Und als sie Finn Hollis kennenlernt, scheint dieser Traum in Erfüllung zu gehen. Noch nie war Sawyer so glücklich, noch nie fühlte sie sich so frei wie mit Finn. Doch als sich herausstellt, dass Finn mehr über Sawyers Vergangenheit weiß, als ihr lieb ist, merkt sie, dass sie nicht länger davonlaufen kann, wenn sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm haben will. Auch wenn das bedeutet, sich ein letztes Mal all dem zu stellen, was sie für immer vergessen wollte ... 'Ein wunderschönes Ende von Sawyers und Finns Geschichte!' BENEATH THE COVERS BLOG Abschlussband der 'Outskirts'-Reihe von USA-TODAY-Bestseller-Autorin T. M. Frazier T. M. Frazier lebt mit ihrer Familie im sonnigen Florida, und ihr erstes Buch sollte ein heiterer Sommerroman werden. Naja ... die Geschichte spielt im Sommer! Wenn ihre Helden sie nicht gerade in dunklen Abgründen gefangen halten, verbringt T. M. Frazier ihre Zeit mit lesen, reisen und Countrymusik.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 280
    Erscheinungsdatum: 31.05.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783736310162
    Verlag: LYX
    Serie: Outskirts .2
    Originaltitel: The Outliers
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Wild Souls - Mit dir für immer

1. K APITEL

S AWYER

Meine Mutter stand nur wenige Meter von mir entfernt.

Meine Mutter.

Lebendig. Atmend.

Es verschlug mir die Sprache, und in meinem Gehirn überschlugen sich die möglichen Erklärungen, aber keine einzige ergab auch nur annähernd einen Sinn.

Ich meine, das hier sah ihr ähnlich. Aber andererseits auch wieder nicht. Es war etwas in ihren Augen oder vielleicht im Gegenteil: etwas, das nicht in ihren Augen war.

Zaghaft schlurfte sie einen Schritt auf mich zu, und da ich nicht wusste, wie man sich zu verhalten hat, wenn einen ein Gespenst berühren will, wich ich vor ihr zurück und warf dabei den Stuhl hinter mir um. Beinahe wäre ich selbst zu Boden gegangen.

Ich befand mich in einem alternativen Universum. Das musste es sein. Eines, in dem Menschen von den Toten auferstanden. Das hier konnte nicht wirklich passieren. Vielleicht träumte ich ja. Oder der Whiskey war schuld.

Fassungslosigkeit, Zweifel und äußerste Verwirrung quollen in meinen Eingeweiden zu einem zähen Brei auf, drückten mein rasendes Herz nach oben und stiegen mir in die zugeschnürte Kehle.

Ich befürchtete, dass meine Mutter verschwinden würde, sobald ich blinzelte. Ich befürchtete, dass sie nicht verschwinden würde, wenn ich nicht blinzelte.

Ich konnte nichts anderes tun, als mit offenem Mund diese Frau anzustarren, die aussah wie meine Mutter und sich auch genauso anhörte. Aber ... sie konnte es nicht sein.

Oder?

"Das ist doch nicht möglich", flüsterte ich schockiert. "Das kann einfach nicht sein." Ich schüttelte den Kopf und fragte mich, ob ich vor oder nach meiner Ankunft in Outskirts den Verstand verloren hatte.

"Doch, es ist möglich. Sie ist tatsächlich hier." Critters tiefer Bariton wirkte normalerweise beruhigend auf mich. Er war sozusagen das stimmliche Pendant zu Aloe Vera. Aber egal, was er in jenem Augenblick gesagt hätte - meine nassgeschwitzten Hände hätten in jedem Fall gezittert.

"Das hier ist kein Traum, Sawyer. Sie ist hier. Sie ist so lebendig wie du und ich." Als ich Critter anblickte, sah ich, dass er mich musterte und meine Reaktion einzuschätzen versuchte. "Ich habe deiner Mutter gesagt, dass sie warten soll, bis sie wieder bei Kräften ist", fuhr er fort, "aber sie wollte dich unbedingt sehen. Und weil sie heute Morgen vollkommen klar war, konnte ich es ihr nicht ausreden."

Eine große, kräftige Frau mit breiten Schultern und kurzem schwarzem Haar tauchte neben meiner Mutter auf. Ihr finsterer Blick passte nicht zu ihrem pinken, mit großen Smileys bedruckten Schwesternkittel. "Das hier tut ihr nicht gut, Mr. Critter", sagte die Frau. "Ich muss sie wieder ins Haus zurückbringen."

In diesem Augenblick fiel mir auf, dass meine Mutter erstarrt war, kaum dass sie meinen Namen ausgesprochen hatte. Ihr ausdrucksloser Blick war auf die Wand hinter mir gerichtet.

"Nein, warten Sie!", rief ich. Auf einmal war meine Angst, sie vielleicht nie mehr wiederzusehen, größer als die Furcht, ein Gespenst zu berühren. Und was, wenn sie tatsächlich ein Gespenst war? Wenn ich all das nur träumte? Es spielte keine Rolle. Sie war immer noch meine Mutter, und ich konnte sie nicht loslassen. Noch nicht. Nicht einmal im Traum.

Ich umarmte sie, und zu meiner großen Überraschung berührte ich weiche, warme Haut.

Schlaff, wie leblos baumelten die Arme neben ihrem Körper. "Mein Mädchen", flüsterte sie.

Ich ließ meine Mutter los und sah das schwache Lächeln auf ihren Lippen. So schnell, wie es erschienen war, verschwand es wieder, und ihr Mund bildete erneut eine Linie.

"Was stimmt hier nicht?", fragte ich mit erstickter Stimme. Mutter schwieg. An Critter gewandt, wiederholte ich meine Frage, energischer jetzt: "Was stimmt nicht mit ihr?"

"Kommen

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