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Winston Brothers Wherever you go von Reid, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 02.07.2018
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Winston Brothers

Willkommen in Green Valley, Tennessee, der Stadt der Brüder, Bärte und Biker! 'Die Winston Brüder sind ein wahrhafter Leseleckerbissen!' (Anna auf Amazon.de) Die Zwillinge Beau und Duane Winston teilen zwar ihr verboten gutes Aussehen, ansonsten könnten sie jedoch verschiedener nicht sein. Wo Beau freundlich und zuvorkommend ist, ist Duane verschlossen und grüblerisch. Kein Wunder, dass Jessica James schon seit Jahren heimlich für Beau schwärmt, während Duane ihr nur Ablehnung entgegen bringt. Doch als Jessica nach dem College in ihre Heimat Green Valley, Tennessee, zurückkehrt, kommt es zu einer folgenschweren Verwechslung (inklusive intensiven Knutschens) und Jessica befindet sich mitten im Gefühlschaos. Zumal ihre Rückkehr in die heimatliche Kleinstadt eigentlich sowieso nur kurzfristig sein soll. Aber Duane Winston ist nicht nur schwer zu verstehen, er ist noch schwerer hinter sich zu lassen. Von Penny Reid sind bei Forever erschienen: In der Winston-Brothers-Reihe: Wherever you go Whatever it takes Whatever you need Whatever you want ' Wherever you go hat mich nicht nur wahnsinnig gut unterhalten, es lässt mich auch verzweifelt auf die Storys der anderen Brüder warten. Es ist großartig, dass jeder Bruder so individuell ist, und ich weiß jetzt schon, dass die Serie einen festen Platz in meinem Regal bekommt. Fünf von fünf Sternen!' (Samantha Young, Spiegel-Bestseller Autorin) 'Witzig, spritzig, amüsant! Genau richtig für meinen Geschmack - hoffentlich gibt es noch mehr von den Winston-Brothers zu lesen...' (Katrin P., Buchhändlerin auf NetGalley) 'Es ist eines dieser Bücher, die man anfängt zu lesen und schon nach den ersten Seiten ein vergnügtes Grinsen im Gesicht hat!' (Karin P., Rezensentin auf NetGalley) Penny Reid ist USA Today Bestseller-Autorin der Winston-Brothers-Serie und der Knitting-in-the-city-Serie. Früher hat sie als Biochemikerin hauptsächlich Anträge für Stipendien geschrieben, heute schreibt sie nur noch Bücher. Sie ist Vollzeitmutter von drei Fasterwachsenen, Ehefrau, Strickfan, Bastelqueen und Wortninja.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 02.07.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958182707
    Verlag: Forever
    Serie: Green Valley .1
    Originaltitel: Truth or Beard
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Winston Brothers

Kapitel 1

Jessica

Ich bog auf den Parkplatz des Gemeindezentrums von Green Valley ein und erschreckte fünf Senioren fast zu Tode.

Zwar war es Halloween, trotzdem hatte ich nicht die Absicht, Teile der älteren Bevölkerung an den Rand des Herzinfarkts zu treiben. Dummerweise gab mein Truck - zum Leidwesen jeder sich in Hörweite befindenden Person - genau in diesem Moment ein schauderhaftes, schrilles Jaulen von sich. Das passierte andauernd, wenn der Motor im Leerlauf war.

Die fünf älteren Herrschaften zuckten zusammen und warfen mir bitterböse Blicke zu - die allerdings, sobald sie meiner Aufmachung gewahr wurden, in unverhohlene Verwirrung umschlugen. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie mich erkannt hatten.

Eigentlich kannte mich jeder hier in Green Valley, Tennessee. Trotzdem hatten die fünf vermutlich nicht damit gerechnet, die zweiundzwanzigjährige Tochter des örtlichen Sheriffs Jeffrey James sowie Schwester des Deputy Sheriffs Jackson James hinter dem Steuer eines uralten Ford Super Duty F-250 XL zu sehen - noch dazu mit einem langen weißen Bart im Gesicht.

Zu meiner Verteidigung muss ich vorbringen, dass es nicht mein Truck war, sondern der meiner Mutter. Ich besaß gerade keinen eigenen fahrbaren Untersatz, und sie hatte sich vor Kurzem ein neueres, noch größeres und noch furchteinflößenderes Modell zugelegt. Eins, dessen Stoßstange sie mit Stickern zupflastern konnte, auf denen Sprüche prangten wie:

Heute schon den Sheriff geküsst?

Woher kommen Schwarze Löcher? Ist doch logisch: Gott hat versucht, durch null zu teilen!

oder

Esst mehr Steak! Der Westen wurde auch nicht mit Salat erobert.

Als Frau des Sheriffs, Mutter eines Polizisten (mein Bruder) sowie einer Mathelehrerin (meine Wenigkeit) und Tochter eines Rinderfarmers empfand sie es wohl als ihre Pflicht, die beachtliche Oberfläche ihres Trucks als mobile Pro-Polizei-, Pro-Mathematik- und Pro-Rindfleisch-Werbetafel zu verwenden.

Angestarrt zu werden störte mich nicht besonders. Ich wartete geduldig, bis die fünf Senioren sich sattgesehen hatten, und schenkte ihnen ein kleines Lächeln, das sie unter all dem Bart vermutlich gar nicht erkennen konnten. Sie standen noch eine Zeit lang da, ehe sie sich, einer Herde Schildkröten gleich, in Bewegung setzten und auf den Eingang des Gemeindezentrums zuschlurften, wobei sie mir noch hin und wieder zaghaft verwirrte Blicke über die Schulter zuwarfen.

So geschmeidig es die Lenkung zuließ, manövrierte ich mein Monstrum in eine freie Lücke ganz am Ende des Parkplatzes. Seit ich den Truck geerbt hatte, versuchte ich grundsätzlich am Rand zu parken, weil ich nicht einer dieser Egoisten sein wollte, die ein Riesenauto fahren und immer zwei Stellplätze besetzen.

Ich rückte meinen Rauschebart zurecht, warf mir das weiße, knapp einen Meter lange Ding über die Schulter und schnappte mir Umhang und Zauberhut. Dann versuchte ich, auf dem langen Weg vom Fahrersitz hinunter zum Erdboden nicht abzustürzen oder irgendjemandem meine nackten Körperteile zu präsentieren. Zum Glück gehörte zu dem Kostüm auch ein langer Stab, den ich als Abstiegshilfe benutzen konnte. Der Rest des Kostüms war eigentlich vernachlässigbar - es bestand lediglich aus einem gerade geschnittenen Minikleid mit tiefem Ausschnitt, das optimale Bewegungsfreiheit bot.

Ich hatte den Parkplatz ungefähr zur Hälfte überquert, da hörte ich hinter mir jemanden meinen Namen rufen.

"Jessica, warte!" Ich drehte mich um und winkte, als ich meine Kollegin und gute Freundin Claire im Laufschritt auf mich zukommen sah.

"Dachte ich's mir doch, dass du es bist. Ich habe den Stab und den Umhang erkannt." Im Näherkommen verlangsamte sie ihre Schritte, und ihr Blick glitt über den spärlichen Rest meines Kostüms. "Du hast aber ... einiges verändert."

"Ja." Ich nickte stolz und schmunzelte über ihre halb kritische, halb belu

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