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Winston Brothers Whatever it takes von Reid, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.08.2018
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Winston Brothers

Verfahren, verplant, verliebt - Willkommen zurück bei den Winston Brothers! 'Buch schnappen, eintauchen und die Seele baumeln lassen...' (NetGalley-Rezensentin) 'Noch besser als der erste Teil!' (Lottis Bücherwelt) Sienna Diaz ist Hollywoods Liebling. Sie ist witzig, clever und einfach anders als ihre mageren Schauspielkolleginnen. Ihr Problem ist nur, dass sie partout keine Straßenkarten lesen kann. Als ihr neuester Film sie also in den Great Smoky Mountains National Park in Tennessee verschlägt, kann sie nur froh sein, dass ein charmanter Park Ranger namens Jethro Winston sie aufgabelt und kein launischer Schwarzbär. Sienna ist aus Hollywood einiges an gutem Aussehen gewohnt, aber mit seinem Südstaatencharme, dem Dreitagebart und natürlichem Sexappeal, ist Jethro eine ganz andere Sorte Mann. Und bald schon verliert Sienna nicht nur die Orientierung rund um Green Valley, sondern auch ihr Herz. Von Penny Reid sind bei Forever erschienen: In der Winston-Brothers-Reihe: Wherever you go Whatever it takes Whatever you need Whatever you want Whenever you fall 'Die Winston-Brothers sind einfach Kult! Von mir gäb es auch 8 Sterne,... ach was 10 Sterne!' (Katrin P., Buchhändlerin bei NetGalley.de) Penny Reid ist USA Today Bestseller-Autorin der Winston-Brothers-Serie und der Knitting-in-the-city-Serie. Früher hat sie als Biochemikerin hauptsächlich Anträge für Stipendien geschrieben, heute schreibt sie nur noch Bücher. Sie ist Vollzeitmutter von drei Fasterwachsenen, Ehefrau, Strickfan, Bastelqueen und Wortninja.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 400
    Erscheinungsdatum: 06.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958182714
    Verlag: Forever
    Serie: Green Valley 2
    Originaltitel: Grin and Beard It
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Winston Brothers

Kapitel 1

Sienna

Ich hatte mich verfahren.

Ich hatte mich so was von verfahren. Vor lauter Verzweiflung darüber, wie sehr ich mich verfahren hatte, bekam ich fast keine Luft mehr. Ich hatte mich so sehr verfahren, dass ich mich schon fragte, ob ich womöglich in einer anderen Dimension gelandet war und für immer verschollen bleiben würde. Seit über einer Stunde hatte ich kein anderes Auto geschweige denn ein menschliches Wesen zu Gesicht bekommen. Vielleicht war ich der letzte Mensch auf Erden. Vielleicht waren alle anderen von Außerirdischen entführt worden. Nur ich hatte mich so gründlich verfahren, dass mich nicht einmal die Aliens finden konnten.

Egal. Paralleluniversum und kidnappende Aliens hin oder her, meine Frustrationsgrenze war inzwischen weit überschritten. Und wenn ich frustriert bin, fange ich an zu weinen.

In diesem Moment war ich ganz kurz davor. Das hasse ich an mir.

Und genau deshalb lenkte ich, als ich ein Stück vor mir einen Aussichtspunkt entdeckte, meinen winzigen Mietwagen in die dazugehörige Parkbucht und brachte ihn zum Stehen. Weinen beim Autofahren ist wie Weinen während des Essens oder beim Sex: unangenehm, feucht (und nicht die gute Art von feucht) und gefährlich.

Ich versuchte nicht weiter über den Umstand nachzudenken, dass dieser Aussichtspunkt mir verdächtig bekannt vorkam. Ich war mir relativ sicher, dass ich bereits eine Stunde zuvor an exakt derselben Stelle angehalten hatte, bei dem vergeblichen Versuch, aus der Straßenkarte schlau zu werden, die mittlerweile zusammengeknüllt neben mir auf dem Beifahrersitz lag. Jetzt würde ich ebendiese Karte ein weiteres Mal konsultieren müssen, vermutlich mit dem gleichen Ergebnis: weitere zwei Stunden Irrfahrt auf diesen gottverfluchten Bergstraßen.

Die tiefen Atemzüge, die ich nahm, um mich zu beruhigen, klangen eher wie hysterisches Japsen. Ich riss die Straßenkarte an mich und schüttelte sie aus. Das laute Rascheln des Papiers unter meinen Händen verschaffte mir ein Gefühl tiefer Genugtuung. Ich räusperte mich. Ich starrte die Karte an. Ich starrte die Karte noch ein wenig länger an.

Und kam zu dem Schluss, dass sie von sadistischen Ägyptern mit Rechtschreibschwäche verfasst worden sein musste, sie bestand nämlich komplett aus Hieroglyphen sowie irgendwelchen unleserlichen Kritzelbildchen.

Ich verfluchte die Karte. "MOTHRAS NIPPEL, WIE ICH DIESE SCHEISSKARTE HASSE!"

Eine Woge irrationalen Zorns kochte in mir hoch und ich konnte an nichts anderes mehr denken, als daran, die Karte zu vernichten. Ich würde ihr schon zeigen, wer hier der Boss war.

Ich war der Boss. Nicht irgendeine dämonische, vollkommen fehlerhafte Straßenkarte. Mir blieb gar keine andere Wahl, als das Teufelsding mehrmals gegen das Lenkrad zu schlagen. Dabei schnaufte ich und stieß eine Reihe von Flüchen aus, die meinen Vater, einen ehemaligen Seemann, mit Stolz erfüllt - und ihm womöglich die Röte in die Wangen getrieben - hätten.

Als ich damit fertig war, öffnete ich, immer noch schnaufend und tobend, die Fahrertür und stieg aus. Ich schmetterte die Karte gegen die Karosserie meines Mietwagens, schleuderte sie zu Boden und trampelte darauf herum. Ich trat und attackierte sie auf jede nur erdenkliche Art und Weise. Es ist mir ein wenig peinlich, es zuzugeben, aber in meinem blinden Zorn verhöhnte ich die Karte sogar. Ich stellte ihre Männlichkeit infrage, zeigte ihr den Stinkefinger und wünschte ihr sowohl auf Englisch als auch auf Spanisch die Pest an den Hals.

Das hier war mein härtester Cardio-Work-out seit über zwölf Monaten.

Du dreckige Karte, was fällt dir ein, mich zu zwingen, Cardio-Training zu machen? Ich bring' dich um!

Anfangs merkte ich gar nicht, dass ich nicht mehr allein war. Zwar hatte ich vage mitbekommen, dass während meines Straßenkarten-Breakdance-Angriffs ein Pick-up-Truck an mir vorbeigefahren war, allerdings hatte

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