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Winston Brothers Whatever you need von Reid, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.09.2018
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Winston Brothers

Verzweifelt verliebt in einen Winston Brother! 'Bis jetzt der beste Band der Winston-Brothers! Jedes Mal, wenn ich dachte, es könnte nicht besser werden hat Penny Reid noch eins draufgelegt. Ich bin restlos begeistert!' (Katrin P., Buchhändlerin, auf NetGalley)
Jennifer Sylvester möchte sicher nicht für immer die Bananenkuchenkönigin von Tennessee bleiben. Aber als Mädchen aus gutem Hause, mit dem Schuldirektor als Vater und einer Mutter, die die lokale Popularität und das hübsche Gesicht ihrer Tochter nur zu gern vermarktet, ist Jennifer in Sachen Liebesleben echt verzweifelt. Aber schwierige Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Auftritt: Cletus Winston, der eben diese besondere Lösung für Jennifers Singleleben sein könnte. Aber auch wenn Cletus sich für sonst ziemlich clever und faszinierend hält, ist er von Green Valleys Golden Girl Jennifer mehr als überrascht. Und was tut ein gewiefter Bad Boy im Falle von Gefühlen? Wahrscheinlich nicht das, was du denkst ... Von Penny Reid sind bei Forever erschienen: In der Winston-Brothers-Reihe: Wherever you go Whatever it takes Whatever you need Whatever you want Whenever you fall Penny Reid ist USA Today Bestseller-Autorin der Winston-Brothers-Serie und der Knitting-in-the-city-Serie. Früher hat sie als Biochemikerin hauptsächlich Anträge für Stipendien geschrieben, heute schreibt sie nur noch Bücher. Sie ist Vollzeitmutter von drei Fasterwachsenen, Ehefrau, Strickfan, Bastelqueen und Wortninja.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 420
    Erscheinungsdatum: 03.09.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958182721
    Verlag: Forever
    Serie: Green Valley 3
    Originaltitel: Beard Science
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Winston Brothers

Kapitel 1

Jennifer

Ich stand jeden Morgen auf und backte Kuchen.

Dabei zog ich es vor, nicht in großen Mengen zu backen. Kuchen in großen Mengen zu backen ist nämlich ungefähr so, als würde man eine ganze Horde Kinder großziehen und von ihnen erwarten, dass sie sich alle genau gleich verhalten. Oder als wollte man jeden See in Tennessee in exakt derselben Zeit durchschwimmen.

Sofern es mir möglich war, widmete ich mich immer nur einem Kuchen auf einmal. Jeder Kuchen hatte seine ganz eigene Persönlichkeit, und wenn man diese Persönlichkeit nicht respektierte, bekam man unweigerlich die Quittung dafür. Dann wurde der Kuchen nämlich widerspenstig oder langweilig.

Ich wollte keine widerspenstigen Kuchen backen. Eigentlich wollte ich im Moment überhaupt keine Kuchen backen. Aber wenn ich schon Kuchen backen musste , dann sollten es großartige Kuchen werden. Kuchen, die Spaß machten. Kuchen mit hochfliegenden Träumen. Temperamentvolle Kuchen, die immer und überall auffielen.

Absolut einzigartige Kuchen.

"Bist du schon mit der Bestellung aus Knoxville fertig?", rief Momma von nebenan. Ich hatte sie gar nicht hereinkommen hören. Ihr Ton war schrill und leicht panisch, und das löste auch bei mir Panik aus. "Ich schwöre bei der gebratenen Hühnerleber deiner Großmutter Lilly, wenn du die Kuchen wieder alle einzeln backst, dann erwürge ich dich."

Ich straffte die Schultern und schluckte den Speichel hinunter, der mir vor lauter Nervosität im Mund zusammengelaufen war. Die gebratene Hühnerleber meiner Großmutter Lilly war nicht nur köstlich und ein streng gehütetes Geheimnis - wie die meisten unserer berühmt-berüchtigten Familienrezepte -, sondern sie konnte, mit genügend Kraft und in tödlicher Absicht geschleudert, auch erhebliche Verletzungen hervorrufen.

Mit großer Sorgfalt stellte ich den letzten Kuchen in seine Schachtel.

Und ja, ich hatte sie in der Tat alle einzeln gebacken und dekoriert - so wie immer. Bedeutete das, dass ich mich in aller Herrgottsfrühe aus dem Bett quälen musste? Ja, das bedeutete es. Musste ich das meiner Mutter gegenüber zugeben? Nein, das musste ich nicht. Es war besser, vor Sonnenaufgang aufzustehen, als den guten Menschen von Barbern langweiligen Kuchen anzudrehen.

"Bin gleich fertig!", rief ich zurück und machte mich ans Aufräumen. Wenn sie sah, dass ich die kleine Küchenmaschine verwendet hatte, würde sie Zustände bekommen. Hastig stopfte ich alle benutzten Rührschüsseln und Messbecher in einen der Schränke im hinteren Bereich der großen, professionell ausgestatteten Backstube. Dann lief ich zurück, um die Küchenmaschine zu holen. Ich nahm sie auf den Arm und taumelte unter ihrem Gewicht.

Als ich das Klackern von Absätzen hörte, wurde mir klar, dass ich keine Zeit mehr haben würde, das Gerät zu verstecken. Also stellte ich es kurzerhand auf den Boden und warf meine Schürze darüber. Dann wirbelte ich herum, gerade noch rechtzeitig, bevor meine Momma im Türrahmen auftauchte.

"Gott sei Dank." Sie hatte die Hände in die Hüften gestemmt und war wie immer perfekt zurechtgemacht.

Ihre blonden, zu Wellen gelegten Haare sahen aus wie ein Helm, und vermutlich fühlten sie sich auch so an. Ihr Make-up war makellos, dick wie eine Kuchenglasur und stoßfest wie eine Hockeymaske. Eine Wolke aus Chanel No. 5, Nagellackgeruch und Aqua-Net-Haarspray wehte drei Sekunden nach ihr in den Raum.

Ihr äußeres Erscheinungsbild war Waffe und Rüstung zugleich.

Kritisch begutachtete sie den Zustand der Backstube. Ihr Blick blieb an der großen Küchenmaschine hängen. Sie war blitzsauber.

"Wo sind denn die anderen? Wer hat das alles saubergemacht?"

"Ich." Ich stieg über die kleine Küchenmaschine am Boden hinweg und hoffte inständig, dass sie meiner Mutter nicht auffallen würde. "Ich habe die Mitarbeiter früher nach Hause geschickt, es war ja nur die eine Bestellung."

Si

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