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Winston Brothers Whatever you want von Reid, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Winston Brothers

Einmal die große Liebe, Reifenwechsel inklusive! Beau Winston ist wirklich der netteste und charmanteste Typ der Welt. Normalerweise. Denn obwohl er der beliebteste Winston in Green Valley ist, ist sein Leben neuerdings ein Spießrutenlauf. Und das liegt nur an der Frau, die sein Bruder als neue Mechanikerin in der gemeinsamen Autowerkstatt eingestellt hat. Shelly Sullivan ist niemals nett und schon gar nicht charmant. Sie beendet keineUnterhaltung ohne bissige Bemerkung und ist sowieso eher ein Tier- als Menschenfreund. Beau will sie raus seinem Laden, raus aus Tennessee und raus aus seinem Leben haben. Aber bald merkt er, dass sich unter dieser harten Schale ein wunderschöner, todunglücklicher und verführerischer Kern verbirgt. Und einmal hinter die Fassade geblickt, kann Beau nicht mehr wegschauen. Von Penny Reid sind bei Forever erschienen: In der Winston-Brothers-Reihe: Wherever you go Whatever it takes Whatever you need Whatever you want Penny Reid ist USA Today Bestseller-Autorin der Winston-Brothers-Serie und der Knitting-in-the-city-Serie. Früher hat sie als Biochemikerin hauptsächlich Anträge für Stipendien geschrieben, heute schreibt sie nur noch Bücher. Sie ist Vollzeitmutter von drei Fasterwachsenen, Ehefrau, Strickfan, Bastelqueen und Wortninja.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 450
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958182738
    Verlag: Forever
    Serie: Green Valley .4
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Winston Brothers

Kapitel 1

Beau

Jeder Mensch wird von Zeit zu Zeit zum Opfer seiner eigenen Erwartungen. Das ist mir bewusst.

Je ausgeprägter das Anspruchsdenken und je größer das Ego, desto leichter ist jemand zu blenden und hinters Licht zu führen. Mein Vater hat mir nicht viel Nennenswertes beigebracht, aber das habe ich immerhin von ihm gelernt. Doch obwohl ich es weiß, bin auch ich nicht immer davor gefeit.

So wie heute, zum Beispiel.

Klar, ich hätte das Missverständnis auch auf meine Müdigkeit schieben können. Ich hatte drei Stunden hinter dem Steuer gesessen und war seit Sonnenaufgang auf den Beinen. In der Nacht zuvor hatte ich kaum geschlafen, auch wenn der Grund meiner Schlaflosigkeit ein durchaus angenehmer gewesen war.

Aber nein, letzten Endes war nicht die Müdigkeit schuld, sondern einzig und allein meine blödsinnigen Erwartungen.

"Du hast was gut bei mir."

Ich hörte das Klirren von Gläsern am anderen Ende der Leitung. Es verriet mir, dass Hank im Pink Pony war und dort die Spuren der letzten Nacht beseitigte.

"Red keinen Quatsch." Ich zog die Brauen hoch und rieb mir ein Auge, um die Müdigkeit zu vertreiben. Vielleicht war es keine gute Idee, beim Fahren über die Freisprechanlage zu telefonieren. Andererseits kannte ich diese Straßen gut. Wahrscheinlich hätte ich mich sogar mit verbundenen Augen zurechtgefunden.

"Doch, doch." Das Gläserklirren verstummte, und Hanks Tonfall nahm eine feierliche Note an. "Du weißt, dass ich das niemandem außer dir hätte anvertrauen können. Also - ich schulde dir was."

Hank Weller, ein guter Freund seit der Grundschule und Inhaber des örtlichen Stripclubs, achtete darauf, sich für jeden Gefallen, den man ihm tat, möglichst zeitnah zu revanchieren. Und ich hatte ihm gerade einen Gefallen getan. Er hatte in Nashville einen 1956er XK 140 Jaguar mit Originalmotor und -karosserie aufgetan, den er unbedingt haben wollte. Ich hatte ihn für ihn abgeholt und nach Green Valley transportiert.

Für mich war das eine Selbstverständlichkeit gewesen. Hank war, abgesehen von meinem Zwillingsbruder, mein engster Freund. Der Trip nach Nashville hatte mir die Möglichkeit gegeben, eine gewisse Frau zu besuchen, die ich schon länger nicht mehr gesehen hatte, und außerdem vollbrachte ich gerne gute Taten für gute Menschen. Kein Ding.

"Lass mich einfach am Mittwoch die dicksten Fische fangen, dann sind wir quitt", sagte ich mit einem lautlosen Gähnen.

"Ich mache sogar noch mehr als das. Als Zeichen meiner Dankbarkeit habe ich da was arrangiert. In der Werkstatt wartet eine Kleinigkeit auf dich."

Bei diesen Worten schrillten umgehend meine inneren Alarmglocken.

"Was für eine Kleinigkeit?"

"Wirst schon sehen."

Ich hörte das Grinsen in seiner Stimme. Der Mann konnte sich einfach kein Grinsen verkneifen, das hatte er schon als Kind nicht gekonnt, selbst wenn ihm dieses Grinsen einen Heidenärger eingebracht hatte.

"Wird Cletus sich darüber aufregen?"

Cletus war mein älterer Bruder, Mitinhaber des Winston Brothers Auto Shop und der Drittälteste von insgesamt sieben Geschwistern. Ich selbst war Nummer fünf und die Hälfte eines eineiigen Zwillingspaars. Laut Aussagen meiner Mutter war ich wenige Sekunden vor meinem Bruder Duane geboren worden - mit einem Lächeln im Gesicht, wohingegen Duane seine Ankunft auf der Welt mit empörtem Geschrei kundgetan hatte.

Normalerweise hatte ich kein Problem damit, wenn Hank Cletus wütend machte. Normalerweise hatte ich kein Problem damit, wenn irgendwer Cletus wütend machte - solange ich es nicht selbst war. Cletus konnte sehr unterhaltsam sein, wenn er wütend war. Aber an diesem Morgen stand mir nicht der Sinn nach einem wütenden Cletus. Jedenfalls nicht, ehe ich ein Nickerchen gemacht und einen Happen gegessen hatte. Ich konnte mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt etwas zwischen die Zähne bekommen hatte ..

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