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Winston Brothers When it's real von Reid, Penny (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 06.04.2020
  • Verlag: Forever
eBook (ePUB)
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Winston Brothers

Das große Finale der Winston Brothers! Niemand verdient ein Happy End so sehr wie der zweit-älteste Winston und Claire McClure (Scarlet St. Claire). Eine grausame Wendung des Schicksals riss die beiden vor fast zwanzig Jahren auseinander. Geheimnisse und Bitterkeit trennte die beiden seither voneinander. Aber so langsam ist es genug mit der Einsamkeit und der Dickköpfigekeit. Das finden alle. Besonders Billy Winstons Familie. Und es ist endlich Zeit zu handeln. Durch das wohlgemeinte Einmischen treffen die beiden verkannten Geliebten sich in den Hügeln der Toskana, in den Katakomben Roms und auf den Kanälen Venedigs immer wieder. Billy und Claire sind den Verkupplungsversuchen der anderen Winstons hilflos ausgeliefert. Bleibt nur die Frage, ob die beiden sich dadurch tatsächlich näher kommen, oder sich endgültig voneinander verabschieden? Penny Reid ist USA Today Bestseller-Autorin der Winston-Brothers-Serie und der Knitting-in-the-city-Serie. Früher hat sie als Biochemikerin hauptsächlich Anträge für Stipendien geschrieben, heute schreibt sie nur noch Bücher. Sie ist Vollzeitmutter von drei Fasterwachsenen, Ehefrau, Strickfan, Bastelqueen und Wortninja.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 500
    Erscheinungsdatum: 06.04.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958184626
    Verlag: Forever
    Originaltitel: Beard Necessities
    Größe: 2839 kBytes
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Winston Brothers

Prolog

Cletus

"Hat vielleicht irgendjemand Lust, mir zu erzählen, worum es geht?"

Ich tätschelte meinem jüngsten Bruder aufmunternd die auf der Decke seines Krankenbetts liegende Hand und sah verstohlen auf die Uhr. Wo steckte Jethro nur? Er hätte längst schon da sein sollen.

"Du wirst alles erfahren, Roscoe. Keine Angst", versicherte ich ihm. Dem armen Jungen hatten sie den Bart abrasiert, und er sah deshalb trotz seiner sechsundzwanzig Jahre plötzlich wieder wie ein kleiner Junge aus.

Er hätte mir erlauben sollen, ein Muster in die Stoppeln zu rasieren, das hätte sicher Eindruck auf das Pflegepersonal gemacht. Dann eben nächstes Mal. Wenn Roscoe schläft.

"Schieß endlich los, Cletus", schnauzte Duane, einer der Zwillinge und Nummer sechs unserer Familie, mich an. Der andere Zwilling, Beau, war vor ihm auf die Welt gekommen, und deshalb die Nummer fünf. Duane war immer schon der Knurrige gewesen, das war einfach seine Rolle. "Ich muss schließlich ein Flugzeug kriegen, wenn ich rechtzeitig nach Hause kommen will."

"Wir wissen alle, dass dein Baby morgen kommen soll, Duane", gab ich in ruhigem Ton zurück. "Wenn alle hier sind, fangen wir sofort an."

Ich tauschte einen schnellen Blick mit Beau, der mir mal wieder keine große Hilfe war. Er schien sich köstlich über die Nervosität, die in der Stimme seines Zwillingsbruders schwang, zu amüsieren.

Außer mir wusste nur Beau, weshalb dieses besondere Treffen von mir einberufen worden war. Da ich einen Komplizen brauchte, hatte ich ihn letzte Woche eingeweiht. Vielleicht kam es überraschend, aber meine Sippe erkannte meine Genialität nicht immer an, obwohl ihnen bewusst sein sollte, dass die Pläne, die ich bisher ausgeklügelt hatte, ausnahmslos genial gewesen waren.

Vor allem war Beau bei allen beliebt und bot sich schon aus diesem Grund einfach als Mitverschwörer an.

Auch wenn Duane naturgemäß ein Griesgram war, war er in diesem Fall aus gutem Grund so reizbar und nervös. Seine Partnerin auf Reisen, in Ehe und Leben, Jessica James-Winston, war hochschwanger und bekäme jeden Augenblick ihr erstes Kind. Als Elefantenweibchen hätte sie noch fünfundvierzig Wochen Zeit gehabt, aber sie war nun einmal keine Elefantenkuh, sondern die Tochter unseres Sheriffs und wirklich nett, auch wenn sie mitunter ziemlich frech werden konnte. Duane war einzig deshalb hier bei uns, weil Roscoe fast gestorben wäre. (Aber keine Panik! Er ist längst über den Berg.)

Und Jessica wartete in Gesellschaft ihrer Eltern in Italien auf die Ankunft ihres oder ihrer Erstgeborenen.

"Hey, Duane."

"Ja?"

"Wie soll das Baby heißen?"

Ashley, Nummer vier und das einzige Mädchen der Familie, bedachte mich mit einem bösen Blick: "Cletus Byron Winston, das hast du Duane schon hundertmal gefragt. Hör endlich auf und lass ihn, wenn er es noch nicht verraten will."

Wir sahen uns an und zogen gleichzeitig die Brauen hoch. Wir waren ungefähr im selben Alter, denn sie war kaum ein Jahr, nachdem der Welt das Glück meiner Geburt zuteil geworden war, geboren worden. Das hieß, ich war die Nummer drei. Was, wie wir alle wissen, eine Glückszahl ist.

"Da bin ich!"

Wir fuhren alle gleichzeitig herum, als Jethro in der Tür erschien.

"Entschuldigt die Verspätung", bat er uns und fuhr sich mit den Händen durch das wild zerzauste Har. "Ich musste mich noch umziehen. Andy hatte Durchfall und -"

Ich hob die Hand und hielt die Nummer eins von uns Geschwistern davon ab, sich in einer ausführlichen Beschreibung der Verdauung seines zweitgeborenen Sohnes zu ergehen.

"Ich glaube nicht, dass einem von uns irgendetwas fehlt, wenn du uns nicht ausführlicher erzählt, weshalb der Durchfall deines Sohnes schuld an deinem verspäteten Erscheinen ist."

Er verschränkte seufzend seine Arme vor der Brust und bedachte mich mit einem, wie er sicher hoffte,

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