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Winter im kleinen Brautladen am Strand von Linfoot, Jane (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.10.2018
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
eBook (ePUB)
8,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Winter im kleinen Brautladen am Strand

Vor den Fenstern des kleinen Brautladens fällt Schnee, während Sera in ihrem gemütlichen Atelier Brautkleider entwirft. Zwischen ihren Fingern werden weiße Träume wahr. Nur ihre große Schwester Alice hat Sera noch nicht einmal nach einem Kleid gefragt. Doch dann geht in deren Hochzeitsplanung so einiges schief und Sera beschließt, ihrer Schwester zu der Winterhochzeit zu verhelfen, die sie verdient - auch wenn das bedeutet, dass sie sich mit gleich zwei attraktiven Trauzeugen herumschlagen muss.

"Einfach entzückend - märchenhaft, lustig und unvergesslich."
Debbie Johnson

"Wie eine perfekte Hochzeitstorte - wunderschön handgefertigt und voller Romantik." Heidi Swain

Jane schreibt romantische Geschichten um lebenslustige Heldinnen mit liebenswerten Ecken und Kanten. Mit ihrer Familie und ihren Haustieren lebt sie in Derbyshire in einem kreativen Chaos. Sie liebt Herzen, Blumen, Happy Ends, alles, was alt ist und fast alles, was aus Frankreich kommt. Wenn sie nicht gerade Facebook unsicher macht oder shoppt, geht sie spazieren oder arbeitet im Garten.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 408
    Erscheinungsdatum: 01.10.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783955768584
    Verlag: MIRA Taschenbuch
    Serie: Wedding Shop .2
    Originaltitel: Christmas in the Little Wedding Shop
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Winter im kleinen Brautladen am Strand

1. Kapitel

Freitag, 16. Dezember

Im "Brides by the Sea": Ehrenwort und Nixenflossen

"Lass das 'Geschlossen'-Schild erst mal dran, Sera."

Jess, meine Chefin und Mentorin, denkt wie immer voraus. Sie spricht über die Schulter mit mir, während sie die Tür von "Brides by the Sea", dem beliebtesten Brautladen in Cornwall, aufschließt. Ich habe das unverschämte Glück, hier zu arbeiten.

Jeden Tag, wenn ich an den Efeugirlanden und Tüllkaskaden im weihnachtlich dekorierten Fenster vorbeikomme, kriege ich eine Gänsehaut, und das hat nichts mit dem eisigen Dezemberwind zu tun, der über die Bucht von St. Aidan fegt. Mir ist klar, dass die meisten Bräute von einer Hochzeit im Sommer träumen, aber wenn ich die schwebenden Schneeflockenwirbel und die glänzenden Pailletten auf den weißen Spitzenkleidern sehe, verstehe ich nur zu gut, warum meine Schwester Alice es sich in den Kopf gesetzt hat, Weihnachten zu heiraten. Nicht mal mehr eine Woche, dann werden nicht weniger als hundertfünfzig Gäste anlässlich dieser Hochzeit vier Tage lang ein wunderschönes Herrenhaus in Cornwall bevölkern. Ja, es ist exakt so gigantisch und ambitioniert, wie es klingt. Nur ein Energiebündel wie Alice kann auf so eine Idee kommen. Ob alles gelingt ... Wir werden sehen.

Gestern hatten wir unsere Weihnachtsfeier, genauer gesagt eine Party mit haufenweise Drinks. Heute Morgen ist wieder Alltag, doch hinter den silbernen Kugeln, die im Schaufenster glitzernd die Lichter der Weihnachtsdeko spiegeln, warten noch die Überbleibsel des Vorabends. Die Luft in der Eingangshalle umfängt uns warm. Ich linse ins Weiße Zimmer hinein, wo wir gefeiert haben - und bin geschockt.

"Ach du meine Güte, als wäre da drin eine riesige Konfettikanone explodiert." Ich stoße einen langen Pfiff aus, um meinen Schreck über das Chaos zu überspielen. Mit Blick auf die Anzahl der Gläser könnte man meinen, wir hätten die ganze Stadt eingeladen und nicht nur ein paar enge Freunde des Geschäfts.

Als ich mich bücke, um einen Cashewkern zwischen den Bodendielen herauszupulen und das Licht des Weihnachtsbaums einzuschalten, der in der Eingangshalle steht, hämmert mein Kopf. Beim Aufrichten streife ich die Zweige des Baumes, wodurch die geweißten Tannenzapfen wackeln und ein paar Schlittenglöckchen bimmeln. Ich hebe ein Glas auf und schaue hinein. Am Boden siechen ein paar Himbeeren vor sich hin. Bäh, echt eklig. Bei Jess gibt es eine eiserne Regel und die lautet: Im Ladenbereich keine farbigen Getränke! Waren wir wirklich dermaßen im Weihnachtstaumel, dass wir die Regel gebrochen haben und zu rotem Punsch übergegangen sind? Offenbar nicht nur das: Wir waren leichtsinnig genug, exotische Früchte in unsere Ruby-Duchess-Cocktails zu geben - direkt neben den vielen wunderschönen und kostbaren weißen Kleidern!

"Nach diesem fantastischen Jahr hatten wir wirklich einigen Grund zum Feiern, Sera." Für jemanden, der bis vier Uhr früh auf einer After-Party war und gerade seinen wichtigsten Verkaufsraum völlig verwüstet vorgefunden hat, ist Jess bemerkenswert guter Dinge. Vielleicht ist sie auch noch betrunken. Oder sie spult einfach noch einmal ab, was sie schon in der Nacht mindestens zehnmal wiederholt hat. Und richtig, jetzt kommt wieder derselbe Text: "Alles dank dir und deiner wunderbaren Seraphina-East-Kleider." Jemand müsste sie aus der Dauerschleife herausholen, damit ich nicht ständig rot werde. Ich bin dazu offenbar nicht in der Lage.

Falls ihr euch fragen solltet - ich bin Sera, kurz für Seraphina, und ich entwerfe ziemlich viele von den Brautkleidern, die Jess in ihrem Laden verkauft. Und für den Fall, dass ihr es noch nicht wisst - "Brides by the Sea", das sind vier Stockwerke voller Hochzeitspracht in dem Küstenstädtchen St. Aidan. Man braucht kein großes Ratetalent, um zu ahnen, dass der Laden nah am Strand gelegen ist. Von dort kam ich selbst vor acht Jahren angesti

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